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Abonnements – Porträtkünstler 2018/19 – Thomas Gansch
Thomas Gansch

Thomas Gansch © www.lukasbeck.com

Thomas Gansch

Egal, welche Stilrichtung und welche Besetzung: Es gibt so gut wie nichts, was Thomas Gansch nicht schon ausprobiert hätte. Der Trompeter kann anscheinend alles spielen. Er sorgt regelmäßig für Furore – nicht zuletzt mit witzigen und hochvirtuosen Improvisationen und einem gewissen Hang zum «gepflegten musikalischen Irrsinn».

Zum Auftakt der sechsteiligen Porträtreihe am 6. Oktober verwandeln sich die grenz- und genreüberschreitenden sieben Blechbläser von Mnozil Brass in der Revue «Cirque» in Musik-Clowns. Pantomime, Slapstick und Schabernack verbinden sich mit einem «Erkennen Sie die Melodie»-Rätsel in der Manege, wobei der Bogen von «French Kisses» über Standards und Klassiker bis zum «Tanzmausfinale» gespannt wird. Hochvirtuos, hochkomisch und auch berührend, wenn etwa der traurige Clown vergeblich versucht, ein Zauberer zu sein.

Als Abend fürs Gemüt ist die «Schlagertherapie III» am 20. Dezember 2018 gedacht: eine Art Zeitreise in die 1950erund 1960er-Jahre, bei der sich Thomas Gansch, der Freigeist an Trompete und Flügelhorn (und auch Sänger), mit Brigitte Gansch (Gesang), Leonhard Paul (Posaune, Gesang) und Michael Hornek (Klavier) erneut sangesfreudig den unsterblichen Melodien der leichten Unterhaltungsmusik widmet.
Thomas Gansch und das radio.string.quartet sind immer für eine Überraschung mit Klangintensitätsgarantie gut: Der «Swing des Nibelungen» mit Richard Wagner reloaded ist sicher noch vielen in guter Erinnerung. Zuletzt haben sie Rock- und Jazz-Kompositionen aus dem Repertoire von John MacLaughlins Mahavishnu Orchestra und Joe Zawinuls Fusion-Band Weather Report höchst originell in die Tonsprache eines Streicherensembles übersetzt.

Musik, die perlt, funkelt und sprüht, ist beim verspielten und eleganten Duo-Spiel mit einem Viertel der Janoska- Brüder aus Bratislava zu erwarten: Thomas Gansch und František Janoska bewegen sich am 3. März 2019 im Mozart- Saal im schmetterlingshaften, freien Improvisationsflug; ist doch der langjährige Pianist des Budapester Gipsy-Geigers Roby Lakatos, Solopianist bei der Tour von Anna Netrebko, José Carreras und Ramón Vargas, ein Künstler mit enormer musikalischer Bandbreite.

An Thad Jones kommt kein Jazzmusiker vorbei, der etwas auf sich hält: Ursprünglich von Count Basie kommend, stand er in der Tradition von Dizzy Gillespie und entwickelte dessen Stil mit feinem Ton und harmonisch wagemutigen Ideen weiter; vor allem war er ein gewitzter, moderner Arrangeur. Mit dem Schlagzeuger Mel Lewis gründete er sein eigenes Orchester, nahm vorzügliche Alben auf, gewann 1978 sogar einen Grammy und schrieb ab den Sixties ein neues spannendes Kapitel in der Geschichte der großen Jazz-Ensembles. Daran erinnert am 17. Mai 2019 die Thomas Gansch Big Band mit «A Tribute to Thad Jones & Mel Lewis».

Noch eine ganz andere Klangfarbe hat schließlich das Salonorchester Alhambra mit dem Berliner Sänger Hans Daffke: Da ist Gansch einer von zwölf frackwürdigen Herren mit gestutztem und gegeltem Haupthaar auf einem Nostalgietrip in die Schlagerwelt der 1920er- und 1930er-Jahre. Mit dabei sind vermutlich der schöne Sigismund und ein kleiner, grüner Kaktus. 

 

Porträtkünstler 2018/19

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