Programm & Karten – Höhepunkte – Klassik
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DonnerstagDO 19 Jänner 2017
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FreitagFR 20 Jänner 2017
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SamstagSA 21 Jänner 2017
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SonntagSO 22 Jänner 2017
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MontagMO 23 Jänner 2017
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DienstagDI 24 Jänner 2017
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MittwochMI 25 Jänner 2017
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DonnerstagDO 26 Jänner 2017
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FreitagFR 27 Jänner 2017
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SamstagSA 28 Jänner 2017
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SonntagSO 29 Jänner 2017
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DienstagDI 31 Jänner 2017
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MittwochMI 1 Februar 2017
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DonnerstagDO 2 Februar 2017
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FreitagFR 3 Februar 2017
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MontagMO 13 Februar 2017
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DienstagDI 14 Februar 2017
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MittwochMI 15 Februar 2017
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FreitagFR 17 Februar 2017
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SamstagSA 18 Februar 2017
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MontagMO 20 Februar 2017
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SonntagSO 26 Februar 2017
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MontagMO 27 Februar 2017
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DienstagDI 28 Februar 2017
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SamstagSA 4 März 2017
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MittwochMI 8 März 2017
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SamstagSA 11 März 2017
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SonntagSO 12 März 2017
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MontagMO 13 März 2017
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DonnerstagDO 16 März 2017
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MittwochMI 22 März 2017
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DienstagDI 18 April 2017
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SamstagSA 20 Mai 2017

Conjunto de Música Antigua Ars Longa © Ernesto Arturovich (Ausschnitt)

Resonanzen: Conjunto de Música antiqua Ars Longa / Paz

Der Karneval als sanktioniertes Zeitfenster für die totale Umkehr gesellschaftlicher Normen, Hierarchien und Etiketten dient seit Jahrhunderten als Ventil psychosozialen Ausgleichs. Im Zuge der Kolonisation Amerikas verbanden sich seine christlich überwölbten Wurzeln in archaischen Brauchtümern mit indigenen und afrikanischen Einflüssen zu einer explosiven Mischung, die nur noch des kleinsten Funkens karibischen Feuers bedurfte, um ihre geballte Energie freizusetzen. Teresa Paz' kubanischer Conjunto de Música Antigua Ars Longa zündet mit Musik und kostümiertem Tanz ein Feuerwerk lateinamerikanischen Karnevals des Barock. Podium frei für eine der größten Entdeckungen der «Resonanzen»-Geschichte!

Montag, 23. Jänner 2017, 19.30 Uhr

Christophe Rousset © Eric Larrayadieu (Ausschnitt)

Resonanzen: Christophe Rousset, Cembalo

Soloabende mit ihm sind – namentlich in Österreich – eine absolute Rarität! Lange haben wir uns darum bemüht, nun hat es endlich geklappt: Der Titel einer Cembalo-Pièce von Jean-Philippe Rameau, «L’entretien des muses» (‹Die Plauderei der Musen›), liefert das Stichwort für Christophe Roussets Auftritt zu seinem Debütrecital im Wiener Konzerthaus. Zu einer geschmackvollen Reihe von Tänzen und ausgewählten Charakterstücken zelebriert der Gründer und künstlerische Leiter des vielbeschäftigten Originalklangensembles Les Talens Lyriques galante Muße in Wiens bestem Kammermusiksaal!

Dienstag, 24. Jänner 2017, 19.30 Uhr

Nadja Kayali und Johannes Maria Bogner © Sabine Hasicka

Resonanzen Nachtkonzert: Johannes Maria Bogner / Nadja Kayali

Wer in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts reisen wollte, musste einiges auf sich nehmen. Das wusste auch Johann Jakob Froberger. Aber so unermüdlich wie seine Phantasie war auch seine Rastlosigkeit, sein Forschergeist, das immer neue Eintauchen in ein an- deres Umfeld, in zeitgleiche, verschiedene Epochen, in einen neuen musikalischen Stil. Das Reisen war seine Lebensform. Wien-Rom-Paris-Madrid; auf dem Weg nach London überfallen, ausgeraubt, mittellos in der großen Stadt gestrandet, um dann doch als der große Froberger erkannt zu werden. Frobergers Reisen werden in seiner Musik lebendig. Aus ihr entstehen Geschichten und führen wieder zu ihr zurück.

Samstag, 28. Jänner 2017, 21.30 Uhr

Jean-Ives Thibaudet © Kaskara (Ausschnitt)

Wiener Symphoniker / Thibaudet / Franck

Der begehrte Pianist Jean-Yves Thibaudet, bekannt für seine besondere Fähigkeit, poetische Stimmungen und technische Fertigkeit zu kombinieren, lässt das Publikum mit Griegs Klavierkonzert in die bezaubernden Farben des Landes der Fjorde eintauchen. Die Uraufführung seines einzigen Instrumentalkonzerts im Jahr 1869 verhalf Grieg zum Durchbruch. Das Publikum, darunter die Königin sowie zahlreiche Komponisten und der Klaviervirtuose Anton Rubinstein, war vom Werk so hingerissen, dass es die Aufführung mehrmals mit stürmischem Beifall unterbrach.

Montag, 20. Februar 2017, 19.30 Uhr
Dienstag, 21. Februar 2017, 19.30 Uhr

Isabelle van Keulen © Marco Borggreve (Ausschnitt)

Wiener KammerOrchester / van Keulen / Vladar

Zwölf Jahre ist es her, dass Isabelle van Keulen zuletzt im Wiener Konzerthaus zu Gast war. Damals interpretierte sie – zusammen mit den Wiener Symphonikern – Max Bruchs berühmtes g-moll-Konzert. Bei ihrer lange erwarteten Rückkehr gibt sich die niederländische Virtuosin nun betont klassisch: Mozarts 4. Violinkonzert und die beiden Beethoven-Romanzen stehen in der ersten Hälfte des Konzerts des Wiener KammerOrchesters unter der Leitung seines Chefdirigenten auf dem Programm, ehe man mit Schuberts «Großer C-Dur-Symphonie» den Olymp romantischer Orchesterliteratur besteigt.

Dienstag, 28. Februar 2017, 19.30 Uhr
Mittwoch, 01. März 2017, 19.30 Uhr

Philippe Jaroussky (Ausschnitt)

I Barocchisti / Jaroussky / Forsythe / Fasolis «Orpheus und Eurydike»

Alte Liebe rostet nicht. Kann es einen schöneren Beweis für die Wahrheit dieses Satzes geben als den antiken Mythos von Orpheus und Eurydike? Doch nicht allein die Anziehungskraft zwischen den beiden Liebenden ist seit Jahrtausenden ungebrochen. Auch der Stoff als solcher hat seit Urzeiten nichts von seiner Attraktivität für Künstlerinnen und Künstler eingebüßt. Philippe Jaroussky und Amanda Forsythe mimen das unsterbliche Paar in diesem Querschnitt durch die barocke Operngeschichte.

Donnerstag, 16. März 2017, 19.30 Uhr

Johannes Dickbauer © Julia Wesely (Ausschnitt)

Carte blanche Johannes Dickbauer

Dichte Harmonik, kontrapunktische Melodien und komplexe Rhythmen bilden den Ausgangspunkt für energiegeladene Musik. «All the way across» beschreibt vielleicht am besten den bisherigen Lebensweg des vielseitigen Musikers Johannes Dickbauer. Klassisch ausgebildet am Curtis Institute of Music in Philadelphia begeistert er in verschiedenen Projekten unterschiedlicher Musikrichtungen das internationale Publikum. Die entstandenen Eindrücke und Einflüsse – Europa und Amerika, Klassik und Jazz, Volksmusik und Bluegrass, Kammerorchester und Big Band, Choral und Groove – verarbeitet er in dieser Uraufführung.

Samstag, 20. Mai 2017, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

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Telefax: +43 1 24200-110
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