Wiener Symphoniker / Hanna / Hodges / Morlot
Mittwoch
30
November
2016
19:30 – ca. 21:30 Uhr
Großer Saal
Besetzung
Wiener Symphoniker
Victor Hanna, Schlagwerk
Nicolas Hodges, Klavier
Ludovic Morlot, Dirigent
Programm
Charles Ives
The Unanswered Question (Two Contemplations Nr. 1) (Revidierte Fassung) (1908/1930–1935 ca.)
Karl Schiske
Symphonie Nr. 5 »auf B« op. 50 (1965)
Olga Neuwirth
Trurliade – Zone Zero. Relief méta-sonore für Schlagwerk-Solo und Orchester (EA)
Kompositionsauftrag Roche Commissions
***
James Clarke
Untitled No. 8 für Klavier und Orchester (2016) (UA)
Kompositionsauftrag von Wien Modern
Maurice Ravel
La valse. Poème chorégraphique pour orchestre (1919–1920)
Anmerkung
In Kooperation mit Wien Modern. Festivalsponsor Kapsch. Abschlusskonzert Wien Modern
Victor Hanna eingesprungen für Martin Grubinger;
Dieses Konzert wird im Rahmen einer Kooperation zwischen der Wiener Konzerthausgesellschaft und den Wiener Symphonikern durchgeführt. Bitte beachten Sie die mit dem Einzelkarten- oder Abonnementkauf verbundene Zustimmungserklärung laut dem Punkt »Datensicherheit (Kooperationsveranstaltungen)« in unseren Allgemeinen Verkaufsbedingungen.
Zyklus
Percussive Planet
Festival
Wien Modern #29
Links
https://www.wienersymphoniker.at
http://www.nicolashodges.com
http://ludovicmorlot.com
Veranstalter & Verantwortlicher
Wiener Konzerthausgesellschaft
Mit Werken der neuen Musik Österreichs, der klassischen Moderne und einer Uraufführung bietet im Rahmen des Zyklus »Percussive Planet« ein Kooperationskonzert zwischen dem Festival Wien Modern und dem Wiener Konzerthaus sinnliche Klangerlebnisse der letzten einhundert Jahre. Olga Neuwirth ist als gelernte Schlagzeugerin prädestiniert, ein Konzert für diese Besetzung zu schreiben: ein halbstündiges Werk, dessen Titel »Trurliade« auf Stanisław Lems Erzählung »Trurls Maschine« anspielt und erst kürzlich – im August 2016 beim Festival in Luzern – seine Uraufführung erlebte. Inspiration für die Komponistin war Jerry Lewis' musikalischer Gag mit dem Rattern und Klingeln einer analogen Schreibmaschine, der ihr einen »Denkraum für Fragen zur Rolle der Kunst im Zeitalter ihrer digitalen Reproduzierbarkeit« bot. Das Motto des Kinetik-Künstlers Jean Tinguely »Es bewegt sich alles, Stillstand gibt es nicht« inspirierte die Mischung aus Virtuosität und spielerischer Gestaltung. Zum 100. Geburtstag des Komponisten Karl Schiske, von dem etliche Werke im Wiener Konzerthaus uraufgeführt wurden, erklingt die 5. Symphonie dieses Wegbereiters der neuen Musik in Österreich. Der französische Dirigent Ludovic Morlot wird mit den Wiener Symphonikern zeigen, dass diese neben dem traditionellen Repertoire ebenso gut alle Register zeitgenössischer Musik virtuos beherrschen. Auch für ein junges Publikum verspricht das Programm einen spannenden Abend. Ein solches Konzert brauche, so Morlot, »schöne Melodien, aber auch ein Feuerwerk an Farben, und es muss vom Rhythmus angetrieben werden«. Nah am Pulsschlag der Gegenwart ist ebenfalls der Pianist Nicolas Hodges, ein Spezialist für neue Musik: Ein SWR-Rezensent bescheinigte diesem »herausragenden Pianisten«, dass er zeitgenössische Klaviermusik »nicht anders spielt, als hätte er Franz Liszt vor sich«. Sein Auftritt bietet mit »Untitled No. 8« – einem neuen Klavierkonzert mit vibratofreien Streicherklängen und einem schillernden Klangfarbenspektrum des Klaviers – eine Wiederbegegnung mit der Musik des Engländers James Clarke, von dem vor knapp zehn Jahren bereits »Untitled No. 1« in Wien uraufgeführt wurde. Den Rahmen für dieses außergewöhnliche Konzerterlebnis bieten Klassiker der Moderne von Charles Ives und Maurice Ravel.

Publikationen
Programmzettel 1
Programmzettel 2