Programm & Karten – Festivals

Fatoumata Diawara © Aida Muluneh

Fatoumata Diawara & Band / Roberto Fonseca – ABUC

Die aus Mali stammende Fatoumata Diawara, die als Tänzerin und Schauspielerin begann, gehört heute zu den angesehensten Singer-Songwriterinnen, bewundert etwa von Herbie Hancock. In diesem Konzert steht die charismatische Sängerin mit dem kubanischen Jazz-Pianisten Roberto Fonseca auf der Bühne, einst Mitglied des legendären Buena Vista Social Club, in dem er den Tastenstar Rubén González ersetzte. Mit seinem Projekt ABUC, rückwärts gelesen Cuba, mischt Fonseca auf atemberaubende Weise kubanische Tanzmusik mit zeitgenössischen Jazz-, Funk-, Salsa- und Bigband-Klängen.

Montag, 19. März 2018, 19.30 Uhr

Lars Vogt © Giorgia Bertazzi

Royal Northern Sinfonia / Rachlin / Vogt

An zwei aufeinander folgenden Abenden präsentiert sich die Royal Northern Sinfonia im Wiener Konzerthaus unter wechselweiser Leitung einmal ihres Musikalischen Direktors, Lars Vogt, und sodann ihres Ersten Gastdirigenten, Julian Rachlin. Das exzellente britische Kammerorchester zeigt seit Jahrzehnten eine gewisse Affinität zu dirigierenden Instrumentalsolisten in Führungspositionen, was sich nicht zuletzt auf eine Art Urvertrauen in deren musikantische Expertisen gründen dürfte. Am ersten Abend stellt diese Julian Rachlin als Solist in Mozarts A-Dur-Konzert unter Beweis.

Mittwoch, 21. März 2018, 19.30 Uhr

PluralEnsemble © Silvia Gómez Cisneros / schultz+schultz-Mediengestaltung

Bridges: PluralEnsemble

Der argentinische Komponist Fabián Panisello ist nicht nur Direktor der Escuela Superior de Música Reina Sofía und des Instituto Internacional de Música de Cámara in Madrid, sondern auch Leiter des von ihm gegründeten PluralEnsembles, der bedeutendsten Formation dieser Art in Spanien. Bei seinem Debüt im Wiener Konzerthaus präsentiert es nun nicht nur Musik seines Gründers, sondern auch der Österreicher Georg Friedrich Haas, Bernhard Gander und Johannes Maria Staud sowie der auch in Innsbruck ausgebildeten Südtirolerin Manuela Kerer.

Samstag, 14. April 2018, 18.00 Uhr

Ostravská banda © Ostravská banda / schultz+schultz-Mediengestaltung

Bridges: Ostravská banda

Wie Fabián Panisello ist auch der tschechische Komponist Petr Kotík durch seine Ausbildung mit Österreich verbunden: In den 1960er-Jahren studierte er bei Karl Schiske, Hanns Jelinek und Friedrich Cerha an der Wiener Musikakademie und freundete sich mit Kurt Schwertsik an. Seit 1969 lebt er in den USA, wo er bereits 1970 das bis heute aktive S.E.M. Ensemble gründete, das sich der vorwiegend der experimentierfreudigen damaligen «downtown music» widmete. Trotz ihrer Nähe zu deren Tendenzen klingt Kotíks hierzulande fast unbekannte Musik viel «europäischer» als die seiner amerikanischen Kollegen – und harmoniert bestens mit den Loops Bernhard Langs oder dem eigenwilligen Schönklang Klaus Langs. 2000 rief Kotík das Ostrava Center for New Music und 2005 die Ostravská banda ins Leben, die nun erstmals im Wiener Konzerthaus zu erleben ist.

Samstag, 14. April 2018, 20.30 Uhr

Miguel Poveda

Er stammt aus der Nähe von Barcelona und ist kein Gitano, zählt aber trotzdem zu den derzeit wohl erfolgreichsten Flamenco-Sängern: Miguel Poveda. In Sevilla, wo er seit 2003 lebt, adelte man ihn zum «Adoptivsohn». Im authentischen Flamenco-Gesang gilt Poveda, der unzählige bedeutende Auszeichnungen erhalten hat, als Offenbarung. Es sind Stilrichtungen aus Jerez de la Frontera, einer der Geburtsstätten des Flamenco, die dem Sänger-Star besonders am Herzen liegen.

Mittwoch, 02. Mai 2018, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
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sowie Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr

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