Programm & Karten – Festivals

Olivier Messiaen und Yvonne Loriod, 1944

Klavierabend Pierre-Laurent Aimard

Eine ornithologische Liebeserklärung: Olivier Messiaen porträtiert im »Catalogue d’oiseaux« die Stimmen von dreizehn Vögeln. Widmungsträgerin war Pianistin Yvonne Loriod, die zweite Ehefrau des Komponisten und Lehrerin Pierre-Laurent Aimards. Dessen präzises und facettenreiches Spiel vermag es nun, Messiaens Vision einer Abbildung der Natur zum Leben zu erwecken. Überwältigend!

Freitag, 21. Dezember 2018, 19.00 Uhr

David Helbock © Astrid Dill

Tanja Maljartschuk / David Helbock

Lebhafte Rhythmen, lyrische Linien, packende Melodien: David Helbock versteht es, mit Esprit und Raffinesse unterschiedliche Eindrücke und Stimmungen mit dem Klavier zu erzeugen. Dass der längst auch auf internationalen Bühnen beheimatete Österreicher in seinem Schaffen Wert auf eine stimmige Dramaturgie legt, wird anhand seines bisherigen Werks deutlich.

Dienstag, 08. Jänner 2019, 19.30 Uhr

Gabbeh © Hessam Samavatian (Ausschnitt)

Gabbeh

Sie bilden ein unvergleichliches Ensemble, bei dem sie ihre unterschiedlichen Hintergründe – von Neugierde, Offenheit und Spielfreude befeuert – in einen besonderen künstlerischen Austausch einfließen lassen. Analog zum namensgebenden persischen Teppich vereinen sich ausdrucksstarke Flächen und Verläufe zu einem vielschichtigen Gesamtkunstwerk, wenn das Trio auf dem Fundament von Improvisation und iranischer Folklore seinen musikalischen Horizont ausbreitet.

Donnerstag, 24. Jänner 2019, 19.30 Uhr

Vincent Dumestre © JB Millot

Resonanzen: Le Poème Harmonique / Dumestre

In seiner Ode »Hail! Bright Cecilia!« zum Cäcilien-Fest vom 22. November 1692 feiert Henry Purcell die Harmonie als allgemeines Weltprinzip, die Macht der Musik und ihre Schutzheilige mit Fanfaren, Jubelchören und expressiven Gesangssoli. Kaum zu fassen, dass dieses englische Barockjuwel erst einmal – und das vor 62 Jahren – im Wiener Konzerthaus gefunkelt hat. Vincent Dumestre schafft diesem Übelstand nun zum festlichen Beschluss der aktuellen »Resonanzen« endlich Abhilfe und stellt dem Werk Jeremiah Clarkes Trauerode auf Purcells Tod voran; wie um zu sagen: seine Musik hat den »Orpheus Britannicus« unsterblich gemacht!

Sonntag, 27. Jänner 2019, 19.30 Uhr

Jean-Guihen Queyras © François Sechet

Jean-Guihen Queyras, Violoncello

Jean-Guihen Queyras liefert neue Perspektiven auf Wohlbekanntes: Fünf zeitgenössische Auftragskompositionen sowie Miniaturen von Kurtág erklingen als »Echos« zwischen den sechs Cellosuiten Bachs.

Samstag, 23. Februar 2019, 18.00 Uhr

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

Telefon: +43 1 242002
Telefax: +43 1 24200-110
ticket@konzerthaus.at

Öffnungszeiten des Ticket- & Service-Centers
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sowie Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr
Spezielle Öffnungs- und Telefonzeiten
Am 18. Dezember 2018 schließen wir aufgrund unserer Weihnachtsfeier um 17.00 Uhr
29. und 30. Dezember 2018: 9.00 bis 18.00 Uhr
1. Jänner 2019: 13.00 bis 18.00 Uhr
Schließtage
24. bis 26. Dezember 2018 sowie 3. Jänner 2019