Programm & Karten – Festivals

Graindelavoix © Graindelavoix (Ausschnitt)

Resonanzen: Graindelavoix

Folgte es dem ursprünglichen Zweck der dargebotenen Musik, so müsste das Konzert von Graindelavoix eigentlich im Schlafsaal eines Konvents stattfinden: Die Komplet, das gesungene Nachtgebet, war im mönchischen Leben vorgesehen, um – selbstredend nur nach erfolgtem Schuldbekenntnis – getrost die Augen zumachen zu können. «Wiegenlieder» der Renaissance zur guten Nacht, voll Gottvertrauen und Glauben an einen behüteten Schlummer hat sich das belgische Vokalensensemble um Björn Schmelzer für sein Debüt auserkoren.

Donnerstag, 26. Jänner 2017, 19.30 Uhr

Barokksolistene © Andrew Wilkinson

Resonanzen Essenskonzert: Barokksolistene

Das «Resonanzen»-Debüt der norwegischen Barokksolistene um den sympathischen Teufelsgeiger Bjarte Eike ereignet sich nicht zufällig im Rahmen des traditionellen Essenskonzerts. Entführt uns die spielfreudige Truppe doch in ein englisches Pub des 17. Jahrhunderts und damit ein Vorläuferformat öffentlichen Konzertwesens. Die Demonstration, dass es dort noch etwas anders zuging als in unseren disziplinierten Musentempeln, darf an diesem ausgelassenen Abend mit einem der erfolgreichsten Ensembles der jüngeren Generation durchaus als befreiend empfunden werden. Puritaner aufgepasst: «The evening may contain substances of alcoholic beverages, foul language, laughter and more or less bad jokes!»

Freitag, 27. Jänner 2017, 19.30 Uhr

Wolfgang Muthspiel © Mischa Nawrata (Ausschnitt)

Wolfgang Muthspiel Quintet

Wolfgang Muthspiel hat sein meisterhaftes Talent zum freien Spiel in wechselnden Besetzungen schon mehrfach zum Ausdruck gebracht. Nun zeigt er, dass ein «Gespräch unter vernünftigen Leuten» nicht nur als (Streich-)Quartett, sondern auch als (Jazz-)Quintett funktioniert. Für sein jüngstes Projekt «New Music for Quintet» hat der steirische Gitarrist vier begnadete Musiker auf die Bühne geholt.

Freitag, 03. März 2017, 19.30 Uhr

Tomatito © Alan Jacq (Ausschnitt)

Michel Camilo & Tomatito

Zum Porträt-Abschluss bietet Michel Camilo im Duo mit Tomatito, dem Meister an der Flamenco-Gitarre, feuriges südländisches Flair. Tomatito entstammt einer andalusischen Dynastie von Flamenco-Gitarristen, wurde früh von der Gitarren-Legende Paco de Lucía entdeckt und gilt heute als Inbegriff des Flamenco Nuevo. Die Musiker lernten sich in den frühen 1990er-Jahren kennen und spielen seit fast 20 Jahren immer wieder zusammen.

Mittwoch, 10. Mai 2017, 19.30 Uhr

Familienkonzert mit vier Kontrabässen «Gretas Traum»

Wenn man jedem Instrument ein Tier zuordnen würde, wäre der Kontrabass das Nilpferd. Das Nilpferd ist vielleicht nicht das beweglichste, aber sicher eines der größten Tiere – genauso wie der Kontrabass das größte Instrument auf der Bühne ist. Nichts würde daher besser passen, als die Geschichte vom Nilpferd Greta, das gern fliegen könnte, vom Kontrabassquartett der Göteborger Symphoniker musikalisch illustrieren zu lassen. Ob Gretas Traum, mit luftigen Basslinien in die Höhe zu steigen, wahr werden kann?

Mittwoch, 15. Februar 2017, 16.00 Uhr

Wiener Konzerthaus
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