7
Montag MO 7 Jänner 2019
Programm, sortiert nach Interpreten

Paul McCreesh © Andy Staples (Ausschnitt)

Resonanzen: Gabrieli Consort & Players / McCreesh

Den Titel »Orpheus Britannicus« verlieh Henry Purcell der Verleger Henry Playford auf dem Frontispiz eines posthum veröffentlichten Sammeldrucks beliebter Songs des Komponisten. In seinem Vorwort zum ersten Band rühmt Playford insbesondere Purcells Genie zu affektgenauer Textbehandlung, wofür der klirrende »Cold-Song« aus dem 3. Akt seines »King Arthur« das heute allgemein bekannteste Beispiel sein dürfte. Bei ihrer lang ersehnten Rückkehr zu den »Resonanzen« warten Paul McCreeshs Gabrieli Consort & Players mit einer neuen Konzertfassung dieses Meisterwerks barocken Musiktheaters von Paul McCreesh und Christopher Suckling auf, wie sie des »Orpheus Britannicus« nicht würdiger sein könnte.

Montag, 21. Jänner 2019, 19.30 Uhr

Vincent Dumestre © JB Millot

Resonanzen: Le Poème Harmonique / Dumestre

In seiner Ode »Hail! Bright Cecilia!« zum Cäcilien-Fest vom 22. November 1692 feiert Henry Purcell die Harmonie als allgemeines Weltprinzip, die Macht der Musik und ihre Schutzheilige mit Fanfaren, Jubelchören und expressiven Gesangssoli. Kaum zu fassen, dass dieses englische Barockjuwel erst einmal – und das vor 62 Jahren – im Wiener Konzerthaus gefunkelt hat. Vincent Dumestre schafft diesem Übelstand nun zum festlichen Beschluss der aktuellen »Resonanzen« endlich Abhilfe und stellt dem Werk Jeremiah Clarkes Trauerode auf Purcells Tod voran; wie um zu sagen: seine Musik hat den »Orpheus Britannicus« unsterblich gemacht!

Sonntag, 27. Jänner 2019, 19.30 Uhr

Jean-Guihen Queyras © François Sechet

Jean-Guihen Queyras, Violoncello

Jean-Guihen Queyras liefert neue Perspektiven auf Wohlbekanntes: Fünf zeitgenössische Auftragskompositionen sowie Miniaturen von Kurtág erklingen als »Echos« zwischen den sechs Cellosuiten Bachs.

Samstag, 23. Februar 2019, 18.00 Uhr

Branford Marsalis © Palma Kolansky (Ausschnitt)

Branford Marsalis Quartet

Bei ihm vereinen sich Ausdruckskraft, Klangfülle und eine brillante Instrumentaltechnik zu einem in den Bann ziehenden Gesamtpaket. So wundert es also kaum, dass Branford Marsalis zu einem Star auf der Weltbühne des Jazz avancierte. Ebenso wenig überrascht es, wenn die Zeitung The Guardian auf das beeindruckende Spektrum seines Saxophonspiels hinweist und die legendäre Zeitschrift DownBeat die Zusammenarbeit mit dem Sänger Kurt Elling, die auch im Wiener Konzerthaus zu erleben war, zu den besten Alben des Jahres rechnet.

Dienstag, 12. März 2019, 19.30 Uhr

Stéphane Belmondo, Jacky Terrasson

Jacky Terrasson & Stéphane Belmondo

Das musikalische Reaktivieren einer Freundschaft, die vor etlichen Jahren ihren Anfang nahm, mündet auf ihrem Duo-Album »Mother« in einem ausdrucksstarken Dialog. Dabei entstehen lyrische Erzählungen und ergreifende Klanglandschaften, wenn tiefschürfend im behutsamen Aufeinander-Reagieren Chanson-Melodien auf Jazzthemen wie »In Your Own Sweet Way« oder auf Stevie Wonders Hit »You Are the Sunshine of My Life« treffen – der perfekte Stoff für ein unplugged-Konzert.

Samstag, 27. April 2019, 19.30 Uhr