Programm, sortiert nach Interpreten

Eva Reiter © Moritz Schell

Reiter / Dlouhy / Pauwels »Darker than Black«

Wer in der Renaissance an der Melancholie litt, der fand wenigstens in der Musik Trost – jedenfalls dann, wenn er dem Florentiner Humanisten Marsilio Ficino Glauben schenkte. So schrieb etwa der berühmte englische Lautenist und Komponist John Dowland mit bittersüßen »Ayres«, Liedern mit und ohne Worten, gegen jede Form von Schwermut an.

Donnerstag, 19. Dezember 2019, 19.30 Uhr

Monty Alexander © Rebecca Meek

Monty Alexander

Keiner swingt so geschmackssicher und unaufdringlich wie Mister Feelgood: Pure Lebensfreude will Monty Alexander – Jamaikas Antwort auf Oscar Peterson – bei seinem fünften Konzerthaus-Gastspiel seit 1977 vermitteln. Erstmals ohne Verstärker. Seine herzerwärmende Musik kennt keine Trennungslinie zwischen den Genres. Ingredienzen sind Art Tatum, Klassik-Anklänge, Calypso und Reggae-Roots.

Dienstag, 18. Februar 2020, 19.30 Uhr

Jazz at Lincoln Center Orchestra © Luigi Beverelli (Ausschnitt)

Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis »The Music of Thelonious Monk«

»Wir sollten uns nicht ständig unsere eigene Tradition unter dem Deckmantel der Innovation kaputt machen lassen, sondern einfach nur weiterführen, was mit Louis Armstrong und Ellington begann.« Und mit dem Pianisten Thelonious Monk. Diesem Exzentriker der Musikgeschichte, der in den 40ern avantgardistisch, in den 60ern konservativ war und seither zeitlos ist, widmet der Startrompeter mit dem Jazz at Lincoln Center Orchestra einen Abend. Die Lichtgestalt der Jazz-Moderne wird gefeiert.

Dienstag, 25. Februar 2020, 19.30 Uhr

Teodor Currentzis © Nadia Rosenbaum

SWR Symphonieorchester / Currentzis

Erde und Himmel, Vergänglichkeit und Ewigkeit, Endlichkeit und Unendlichkeit verbindet Teodor Currentzis am Pult des SWR Symphonieorchesters, indem er zwei zur selben Zeit entstandene Orchestergroßwerke einander gegenüberstellt: Die 1888 begonnene Tondichtung »Tod und Verklärung« von Richard Strauss und die 1888 vollendete Symphonie Nr. 1 Gustav Mahlers.

Freitag, 28. Februar 2020, 19.30 Uhr

Billy Childs © Raj Naik

Billy Childs Quartet

Das Spektrum reicht von »Dance of Shiva« bis »Peace«, von energetisch bis stimmungsvoll: Mit »Rebirth« ist Billy Childs ein großer Wurf gelungen. Sein Quartett brilliert mit Rasanz und Esprit. Und verwöhnt mit viel Gefühl in den Balladen. »Rebirth«, als bestes instrumentales Jazzalbum Grammy-Gewinner 2018, erinnert mit dem Opener »Backwards Bop« an Childs’ Hard-Bop-Zeit in den 70ern. Nach ersten Aufnahmen mit J. J. Johnson war er einst in Freddie Hubbards Quartett und saß für Sting, Joe Henderson und Dianne Reeves am Flügel.

Donnerstag, 25. Juni 2020, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

Telefon: +43 1 242002
Telefax: +43 1 24200-110
ticket@konzerthaus.at

Spezielle Öffnungszeiten im Dezember und Jänner:
17. Dezember 2019: 9.00–18.00 Uhr
28. & 29. Dezember 2019: 10.00–14.00 Uhr & 15.00–19.45 Uhr
1. Jänner 2020: 10.00–14.00 Uhr & 15.00–20.15 Uhr
Der telefonische Kartenverkauf endet jeweils um 18.00 Uhr.

Schließtage des Ticket- & Service-Centers
24. bis 26. Dezember 2019
3. Jänner 2020

Öffnungszeiten des Ticket- & Service-Centers
Montag bis Freitag: 9.00–19.45 Uhr
Samstag: 10.00–14.00 Uhr
sowie ab 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Telefonzeiten
Montag bis Freitag 9.00–18.00 Uhr
sowie Samstag 10.00–14.00 Uhr

Das Wiener Konzerthaus dankt all seinen Sponsoren und Kooperationspartnern