Programm, sortiert nach Interpreten

Cafe Heumarkt © Katharina Klement (Ausschnitt)

Wien Modern: Marlene Streeruwitz / Katharina Klement «Verführung.»

Nicht das von Don Juan getötete Opernthema Liebe, sondern das allgegenwärtige der Verführung nehmen Marlene Streeruwitz und Katharina Klement als Ausgangspunkt einer Versuchsanordnung: Wie können Text und Musik gleichberechtigt nebeneinander auf der Bühne stehen?

Montag, 27. November 2017, 19.30 Uhr

Yaron Herman Trio © Julien Mignot

Yaron Herman Trio

Aus Faszination an der Kraft der Buchstaben hat der in Frankreich lebende, israelische Pianist Yaron Herman sein 12. Album schlicht «Y» benannt. «Y» steht für die Synthese von Gegensätzen, aber auch für Teilung. Diese wollte der 1981 geborene, frühere Basketballer, der erst mit 16 Jahren Klavier spielen gelernt hatte, in seinen neuen Stücken überwinden. Herman verbindet kühn Elemente der Genres Jazz, Elektronik und Post-Rock. Kein Geringerer als George Avakian, Produzent des Miles Davis-Klassikers «Kind of Blue», sagte über ihn: «Yaron is the real thing!»

Sonntag, 08. April 2018, 19.30 Uhr

Lizz Wright © Jesse Kitt (Ausschnitt)

Lizz Wright

Entdeckt wurde die damals 22-Jährige bei einem Billie Holiday-Tribute-Konzert. Ein Jahr später nahm sie ihr superbes Debütalbum «Salt» auf. Große Produzenten wie Craig Street rissen sich darum, ein Album mit diesem Talent zu machen. Mit «Dreaming Wide Awake» und «The Orchard» entsprach Lizz Wright souverän den in sie gesetzten Hoffnungen. Nun präsentiert sie mit «Grace» ein weiteres Meisterwerk, auf dem sie elegant zwischen Jazz, Soul und Gospel changiert. Ihre herb-süße Alt-Stimme kommt ohne jegliche Exaltiertheiten aus und berührt das Publikum.

Mittwoch, 11. April 2018, 19.30 Uhr

Alireza Ghorbani

Musik aus seinem Heimatland Iran bietet der 1973 in Teheran geborene Alireza Ghorbani. Bereits in jungen Jahren faszinierte den Musiker die Koranrezitation, am Konservatorium seiner Heimatstadt studierte er Tar und Sitar. Heute zählt er zum kleinen Kreis der würdigen Nachfolger von Mohammad Reza Shajarian, dem Meister des klassischen persischen Gesangs. Anbindung an Tradition, gepaart mit einer unstillbaren Neugierde und Offenheit für andere Kulturen ist sein künstlerisches Credo.

Sonntag, 29. Oktober 2017, 19.30 Uhr

Miguel Poveda

Er stammt aus der Nähe von Barcelona und ist kein Gitano, zählt aber trotzdem zu den derzeit wohl erfolgreichsten Flamenco-Sängern: Miguel Poveda. In Sevilla, wo er seit 2003 lebt, adelte man ihn zum «Adoptivsohn». Im authentischen Flamenco-Gesang gilt Poveda, der unzählige bedeutende Auszeichnungen erhalten hat, als Offenbarung. Es sind Stilrichtungen aus Jerez de la Frontera, einer der Geburtsstätten des Flamenco, die dem Sänger-Star besonders am Herzen liegen.

Mittwoch, 02. Mai 2018, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
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