Programm, sortiert nach Interpreten

François-Xavier Roth © Celine Gaudier (Ausschnitt)

London Symphony Orchestra / Tamestit / Roth

Bereits vor zwei Jahren, als das London Symphony Orchestra zuletzt im Wiener Konzerthaus zu Gast war, widmete sich das Orchester Werken von Béla Bartók. Und auch diesmal wendet es sich mit Bartóks Bratschenkonzert, zweifellos einem der wichtigsten Violakonzerte des 20. Jahrhunderts, dem bedeutenden ungarischen Komponisten zu. Doch auch mit Debussys symphonischer Dichtung «Prélude à l’après-midi d’un faune» – einem der Hauptwerke des musikalischen Impressionismus – und Bruckners wunderbarer «Romantischer» setzt François-Xavier Roth wahre Meilensteine der Musikgeschichte aufs Programm.

Montag, 24. April 2017, 19.30 Uhr

Michel Camilo und Tomatito © Carlos Pericás (Ausschnitt)

Michel Camilo & Tomatito

Zum Porträt-Abschluss bietet Michel Camilo im Duo mit Tomatito, dem Meister an der Flamenco-Gitarre, feuriges südländisches Flair. Tomatito entstammt einer andalusischen Dynastie von Flamenco-Gitarristen, wurde früh von der Gitarren-Legende Paco de Lucía entdeckt und gilt heute als Inbegriff des Flamenco Nuevo. Die Musiker lernten sich in den frühen 1990er-Jahren kennen und spielen seit fast 20 Jahren immer wieder zusammen.

Mittwoch, 10. Mai 2017, 19.30 Uhr

Daniel Barenboim © Peter Adamik

Eröffnungskonzert 38. Internationales Musikfest

Zu erwarten ist ein hochkarätiges Konzertereignis, das das Wiener Konzerthaus in faszinierende Orchesterfarben tauchen wird. Nicht nur Boulez’ Musik verrät in ihrem Reichtum an Schattierungen ihre Inspiration durch die irisierenden Klangfarbenwunder der französischen Impressionisten, sondern auch der Böhme Smetana war ein Meister der Instrumentation. Eine Auswahl aus seinen unter dem Titel «Mein Vaterland» vereinten Symphonischen Dichtungen – darunter die berühmte musikalische Nachzeichnung des Laufs der Moldau – stellt Barenboim den «Notations» gegenüber.

Sonntag, 14. Mai 2017, 19.30 Uhr

Rudolf Buchbinder © Philipp Horak (Ausschnitt)

Wiener Symphoniker / Wiener Singakademie / Buchbinder

Auf dem Programm steht neben Werken aus der Feder Beethovens auch Mozarts wohl beliebtestes Klavierkonzert. Bei der Uraufführung vergoss Mozarts Vater Tränen der Rührung, und selbst der Kaiser ließ sich zu Bravo-Rufen hinreißen. Seither ist die Beliebtheit des Werkes ungebrochen. Wie Mozart schrieb auch Beethoven seine Klavierkonzerte für den eigenen Vortrag, und auch bei seinen Auftritten soll kaum ein Auge trocken geblieben sein.

Mittwoch, 31. Mai 2017, 19.30 Uhr
Samstag, 03. Juni 2017, 15.30 Uhr

Emmanuel Pahud © Josef Fischnaller (Ausschnitt)

ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Pahud / Pintscher

2008 dirigierte Pierre Boulez die Uraufführung von Matthias Pintschers «Osiris». Nun leitet Pintscher selbst die Erstaufführung in Österreich sowie zwei Werke von Boulez. Der Star-Flötist Emmanuel Pahud brilliert mit dem anspruchsvollen Konzert von Jacques Ibert, das dem Flötisten Marcel Moyse gewidmet ist, der wesentlich zur Renaissance des im 19. Jahrhundert etwas in den Hintergrund getretenen Instruments beitrug.

Donnerstag, 01. Juni 2017, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
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A-1030 Wien

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Am Karfreitag, dem 14. April 2017, ist das Ticket- & Service-Center geschlossen.

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