Programm & Karten – Komponisten

Philippe Herreweghe © Michiel Hendryckx

Orchestre des Champs Elysées / Herreweghe

Die Chance, auch seltener zu hörende Kompositionen wie etwa Beethovens glanzvolle Fantasie c-moll op. 80 – mit Kristian Bezuidenhout am Klavier – oder die Kantate «Meeresstille und glückliche Fahrt» op. 112 im «Originalton» durch das Orchestre des Champs-Élysées und das Collegium Vocale Gent zu hören, sollte man sich keinesfalls entgehen lassen.

Montag, 27. November 2017, 19.30 Uhr

Wynton Marsalis © Joe Martinez

Jazz at Lincoln Center Orchestra with Wynton Marsalis «Benny Goodman: King of Swing»

Viel Lebenslust durchströmt die Musik von Benny Goodman, der den Jazz popularisierte wie niemand anderer. Der aus armen Verhältnissen stammende Klarinettist sprengte in den 1930er-Jahren das ungeschriebene Gesetz von der Rassensegregation in der Musik. Als Schüler von Louis Armstrong wusste er eben, wem das Genre Jazz zu verdanken ist. Seine Big Band war bald in der ganzen Welt für Hits wie «Air-Mail Special» oder «Flying Home» beliebt. Das Konzert ist eine Hommage an das legendäre Carnegie Hall-Konzert von 1938.

Dienstag, 30. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Yaron Herman Trio © Julien Mignot

Yaron Herman Trio

Aus Faszination an der Kraft der Buchstaben hat der in Frankreich lebende, israelische Pianist Yaron Herman sein 12. Album schlicht «Y» benannt. «Y» steht für die Synthese von Gegensätzen, aber auch für Teilung. Diese wollte der 1981 geborene, frühere Basketballer, der erst mit 16 Jahren Klavier spielen gelernt hatte, in seinen neuen Stücken überwinden. Herman verbindet kühn Elemente der Genres Jazz, Elektronik und Post-Rock. Kein Geringerer als George Avakian, Produzent des Miles Davis-Klassikers «Kind of Blue», sagte über ihn: «Yaron is the real thing!»

Sonntag, 08. April 2018, 19.30 Uhr

Ludwig Orchestra / Barbara Hannigan

Die Sopranistin Barbara Hannigan gilt als «Kultfigur der Neuen Musik» und sorgt inzwischen auch als Dirigentin für Furore. Mit dem niederländischen Ludwig Orchestra hat sie einen idealen Partner gefunden, mit dem sie vor allem auch die Leidenschaft für erfrischend neue Zugänge teilt. Im Wiener Konzerthaus präsentiert sie ein Programm der musikalischen Vielfalt: Auszüge aus Luigi Nonos «Canti di vita e d’amore» sind ebenso zu vernehmen wie Werke der Wiener Schule und beschwingte Jazzmelodien von George Gershwin.

Donnerstag, 07. Dezember 2017, 19.30 Uhr

Dawa

Zwei charakteristische Stimmen, eine Gitarre, ein Cajón, ein Violoncello und ein gerüttelt Maß an stetem Drive, gepaart mit sängerischer Coolness, wurden ihr Markenzeichen. Dennoch trieb das Ensemble seine Perfektionierung weiter voran und erweiterte das instrumentale Klangspektrum: So nahm es etwa mit Oama Richson einen neuen Perkussionisten in seine Mitte auf. Wozu andere ein gesamtes Orchester brauchen – Dawa bringt es zu viert auf den Punkt.

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 20.00 Uhr

Wiener Konzerthaus
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