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Montag MO 7 Jänner 2019
Programm & Karten – Komponisten

Lars Ulrik Mortensen und Linde Brunmayr-Tutz © Julian Dangel

Resonanzen: Linde Brunmayr-Tutz / Lars Ulrik Mortensen

Arcangelo Corelli, von seinen Zeitgenossen ehrfürchtig »Il vero Orfeo de nostri tempi« tituliert, revolutionierte nicht nur das Geigenspiel, sondern wirkte auch als Komponist stilprägend. Während seine Nachahmer den Markt mit »corellisierenden Sonaten« fluteten, ging Jean-Marie Leclair in Frankreich eigene Wege. Begründer einer neuen Schule des Geigenspiels auch er, vollendete er insbesondere die Triosonate französischen Zuschnitts und schuf Werke voll melodischen Esprits und harmonischer Delikatesse.

Dienstag, 22. Jänner 2019, 19.30 Uhr

Molden, Resetarits, Soyka & Wirth © Wolfgang Zac

Molden / Resetarits / Soyka / Wirth & Gäste

Auf »Yeah« folgt »Hurra«: Dass das Wienerlied sich ausschließlich in nonchalanter Tristesse übt, zählt zu den Mythen des Alltags. Das Quartett Molden · Resetarits · Soyka · Wirth beweist mit seinen Programmen den Gefühlsreichtum des Wienerlieds. Und dabei findet alles wie von selbst zueinander: »Wenn da Molden und da Resetarits afoch vom Lebm erzöhn und da Soyka mit seiner Knöpferlharmonika des a no untermoalt, foat des Werkl von alla.«

Dienstag, 19. März 2019, 19.30 Uhr

Stéphane Belmondo, Jacky Terrasson

Jacky Terrasson & Stéphane Belmondo

Das musikalische Reaktivieren einer Freundschaft, die vor etlichen Jahren ihren Anfang nahm, mündet auf ihrem Duo-Album »Mother« in einem ausdrucksstarken Dialog. Dabei entstehen lyrische Erzählungen und ergreifende Klanglandschaften, wenn tiefschürfend im behutsamen Aufeinander-Reagieren Chanson-Melodien auf Jazzthemen wie »In Your Own Sweet Way« oder auf Stevie Wonders Hit »You Are the Sunshine of My Life« treffen – der perfekte Stoff für ein unplugged-Konzert.

Samstag, 27. April 2019, 19.30 Uhr

Dianne Reeves © Jerris Madison

Dianne Reeves

Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme gehört Dianne Reeves nicht nur zu den erfolgreichsten, sondern auch zu den vielseitigsten Sängerinnen des Jazz. Mit mehreren Grammys ausgezeichnet, kommen im Schaffen der einst von Clark Terry entdeckten Reeves verschiedene Inspirationen und Stile zur Geltung – von R’n’B über Pop bis Reggae. Dies ist keineswegs ein Widerspruch der in der Jazztradition verwurzelten US-Amerikanerin, sondern das Resultat einer weitverzweigten Weltkarriere.

Montag, 29. April 2019, 19.30 Uhr

Catrin Finch & Seckou Keita © Andy Morgan

Catrin Finch & Seckou Keita

Das Thema Migration in musikalische Metaphern verpackt – so könnte man das Konzert des walisisch-senegalesischen Duos Catrin Finch & Seckou Keita umreißen. Von Migration im weiteren Sinne kann man auch sprechen, wenn die Bach’schen Goldberg-Variationen in traditionellen senegalesischen Griot-Gesang übergehen. Das Zusammenspiel von Kora und Harfe, eine Symbiose zweier Kulturen, erweist sich als wunderbar luftig. Aber auch der Blues kommt nicht zu kurz. Einzigartige Musik für ein aufmerksames Publikum!

Sonntag, 26. Mai 2019, 19.30 Uhr