Programm & Karten – Komponisten

Teodor Currentzis © Sanne Donders (Ausschnitt)

MusicAeterna / Rial / Murrihy / Currentzis

Die mit französischer Barockmusik begonnene Porträtreihe des griechischen Dirigenten Teodor Currentzis findet einen «hochklassischen» Abschluss: Nach Giovanni Battista Pergolesis barockem Stabat mater, das der Komponist in seinen letzten Lebenswochen verfasste, hat sich Currentzis Joseph Haydns Instrumentalmusik über die Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze auserkoren – ein Werk, das zur Essenz der Passionsmusik zählt.

Samstag, 08. April 2017, 19.30 Uhr

«Frau im Mond» © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden (Ausschnitt)

Tonkünstler-Orchester Niederösterreich / Brock «Lang: Frau im Mond»

Das Spionage-Sci-Fi-Werk «Frau im Mond» ist weit mehr als bloße Utopie. Hier bewies der schillernde Fritz Lang sowohl visionäre Kraft als auch einen Sinn für fundierte Recherche: 40 Jahre vor der ersten bemannten Mondlandung holte er sich für seine innovative Darstellung einer Mondfahrt wissenschaftlichen Rat. Zudem erfand er ganz nebenbei den Countdown und ging damit nicht nur in die Annalen der Film-, sondern auch der Raumfahrtgeschichte ein. Mit der fantastischen Musik von Timothy Brock, der das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich dirigiert, erlebt dieser wohl letzte große deutsche Stummfilm sozusagen eine erneute Uraufführung.

Donnerstag, 27. April 2017, 19.30 Uhr

Sol Gabetta © Uwe Arens

Fridays@7: Wiener Symphoniker / Gabetta / Saraste

Der Name sagt viel: Wie eine Sonne strahlt Sol Gabetta auf den internationalen Konzertpodien. Formvollendete Auftritte lassen ihr wunderschönes Cellospiel auch zur Augenweide werden. Zweifellos spielt dabei Sol Gabettas angeborener Charme sowie ihr ausgeprägtes Kommunikationstalent eine nicht unwichtige Rolle. Und es darf gesagt werden: Seit der legendären Jacqueline du Pré hat es keine Cellistin mehr gegeben, die so schnell und gleichzeitig so rundum überzeugend eine derart breite Öffentlichkeit erreicht hat.

Freitag, 05. Mai 2017, 19.00 Uhr

Michel Camilo und Tomatito © Carlos Pericás (Ausschnitt)

Michel Camilo & Tomatito

Zum Porträt-Abschluss bietet Michel Camilo im Duo mit Tomatito, dem Meister an der Flamenco-Gitarre, feuriges südländisches Flair. Tomatito entstammt einer andalusischen Dynastie von Flamenco-Gitarristen, wurde früh von der Gitarren-Legende Paco de Lucía entdeckt und gilt heute als Inbegriff des Flamenco Nuevo. Die Musiker lernten sich in den frühen 1990er-Jahren kennen und spielen seit fast 20 Jahren immer wieder zusammen.

Mittwoch, 10. Mai 2017, 19.30 Uhr

Emmanuel Pahud © Josef Fischnaller (Ausschnitt)

ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Pahud / Pintscher

2008 dirigierte Pierre Boulez die Uraufführung von Matthias Pintschers «Osiris». Nun leitet Pintscher selbst die Erstaufführung in Österreich sowie zwei Werke von Boulez. Der Star-Flötist Emmanuel Pahud brilliert mit dem anspruchsvollen Konzert von Jacques Ibert, das dem Flötisten Marcel Moyse gewidmet ist, der wesentlich zur Renaissance des im 19. Jahrhundert etwas in den Hintergrund getretenen Instruments beitrug.

Donnerstag, 01. Juni 2017, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
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Am Karfreitag, dem 14. April 2017, ist das Ticket- & Service-Center geschlossen.

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