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Sonntag SO 6 September 2020
Programm & Karten – Abonnements & Packages

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© Wiener Konzerthaus

Abonnements 2020/21

Die Saison 2020/21 beginnt und endet mit einem Jahrhundertwerk: Beethovens »Missa solemnis« eröffnet am 15. September 2020 die 108. Saison der Wiener Konzerthausgesellschaft, Luigi Nonos »Prometeo« beschließt sie am 29. Juni 2021. Dazwischen können Sie aus 64 Abonnements und rund 600 Veranstaltungen wählen und viele Stunden Kammermusik, Orchester-, Jazz-, World-, Popkonzerte, musikvermittelnde Aktivitäten, Stummfilme mit Livemusik oder Literaturveranstaltungen genießen. Im Fokus unserer Porträtreihen stehen die Geigerin Janine Jansen, der Pianist und Komponist Brad Mehldau, der Flötist Emmanuel Pahud sowie der Dirigent Semyon Bychkov mit »seiner« Tschechischen Philharmonie.

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Martin Grubinger © Michael Mazohl

Percussive Planet

Dass das Schlagzeug einen prominenten Platz im Konzertbetrieb verdient, verdanken wir Multipercussionist Martin Grubinger. Mit seinem großen Talent, ein äußerst vielfältiges Instrumentarium zum Klingen zu bringen, und auch seiner Spielfreude begeistert er das Publikum. Neben Bongos, Kongas, Toms und Trommeln sorgen auch Marimba- und Vibraphon, Xylophone und Gongs, Glockenspiele und Triangeln für heiße Rhythmen – und zarte Melodien.

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Hilary Hahn © Lukas Beck

Wiener Symphoniker

Andrés Orozco-Estrada setzt als neuer Chefdirigent der Wiener Symphoniker starke inhaltliche Akzente, indem er Tondichtungen von Richard Strauss in den Mittelpunkt seiner ersten Saison stellt. Als Gäste am Pult zu erleben sind Romantik-Spezialist Pablo Heras-Casado, Jukka-Pekka Saraste und dessen Nachfolger als Chefdirigent beim WDR Sinfonieorchester, Cristian Măcelaru, der bei dieser Gelegenheit im Wiener Konzerthaus debütiert.

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Omar Sosa und Yilian Cañizares © Franck Socha

World unplugged

Zu einer weltumspannenden Reise, die von Argentinien über die Karibik bis zum Mittelmeer führt, lädt der Zyklus »World unplugged«. Dabei bilden die kubanischen Wurzeln von Omar Sosa und Yilian Cañizares das Fundament für ausschweifende Blicke über den Tellerrand, während die franko-algerische Sängerin und Cellistin Nesrine arabische Musik mit Jazz und Pop verbindet.

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Louie's Cage Percussion © Philine Hofmann

music4u

Unser Herz schlägt für Musik! Und »music4u« ist dabei genau am Puls der Zeit, denn die hier zu erlebenden Bands und Ensembles erobern die Konzertbühnen gerade im Sturm. Den ersten Beat geben Louie’s Cage Percussion vor: Die sechs jungen Musiker spielen schlagfertig eine Vielfalt an Percussion- und Malletinstrumenten. Traditionelle Musik aus Flandern holt die Folkband Wör mit einer ungewöhnlichen Besetzung ins 21. Jahrhundert.

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Nikolaus Habjan © Barbara Palffy

Grenzenlos Musik

Von Bachs »Weihnachtsoratorium« bis hin zu neuen Klavierkonzerten so unterschiedlicher Komponisten wie Brad Mehldau und Thomas Larcher, von einem Mahler-Projekt der Musicbanda Franui bis hin zu einer von Nikolaus Habjan inszenierten Version der Händel’schen Oper »Alcina«, bei der reale Sängerinnen und Sänger mit Puppen interagieren, spannt der Zyklus »Grenzenlos Musik« auch diese Saison wieder einen weiten Bogen verschiedenster Zugänge zu unterschiedlichen Musikgenres auf.

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Quatuor Mosaïques © Wolfgang Krautzer (Ausschnitt)

Quatuor Mosaïques

Bei Mosaiken fügen sich die Steine zu einem Gesamtbild zusammen, dessen Einzelbestandteile man erst aus der Nähe erkennt. Beständig sind sie überdies. Könnte es also einen treffenderen Namen für eine Streichquartettformation geben, die seit über dreißig Jahren faszinierend homogene Klänge schafft? Seine Erfahrung in historischer Aufführungspraxis wendet das Quartett auf das klassische Repertoire an.

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Christiane Karg © Gisela Schenker

Festkonzerte der Wiener Symphoniker

Mit dem Antrittskonzert ihres neuen Chefdirigenten Andrés Orozco-Estrada beginnt für die Wiener Symphoniker eine neue Ära, die sogar mit einer eigens dafür geschriebenen Festfanfare gefeiert wird. Außerdem greifen die Wiener Symphoniker die besonders in England verbreitete Tradition auf, in der Adventszeit Händels »Messias« aufzuführen. Ein ebenso beliebtes großes Chorwerk, Orffs »Carmina Burana«, steht diesmal auf dem Programm des traditionellen Frühlingskonzerts des Orchesters.

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Karl Markovics © Till Brönner (Ausschnitt)

Musik und Dichtung

Chance oder Risiko? Vor diese Frage stellen uns neue Technologien. Schon der Ur-Forscher Prometheus geriet bei seiner Innovation, der Menschheit, in Konflikt mit den Göttern, als er für sie das Feuer der Erkenntnis stahl. Was passiert, wenn der Mensch sein Ebenbild schafft? Zehn Dichtungen spielen den langgehegten Traum der Wissenschaft vom künstlichen Menschen durch: humanoide Automaten, Roboter mit und ohne Empathie und aberwitzige Algorithmen stellen die Welt auf den Prüfstand.

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Roland Neuwirth © Ernst Schauer

Wiener Lieder

Die schiere Unverwüstlichkeit des Wiener Idioms in all seinen Facetten zum Klingen zu bringen ist das erklärte Ziel dieses Zyklus. Auch und gerade Roland Neuwirth kann davon mehr als nur ein Lied singen, und so kündet »Schall & Rauch« wohl eher von der Nostalgie eines leidenschaftlichen Rauchers, denn von einem Abgesang des heuer 70-Jährigen auf die bitter-süßen Schönheiten des Genres.

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Emmanuelle Haïm © Marianne Rosenstiehl (Ausschnitt)

Originalklang

Alleine schon die vier Konzerte dieses Zyklus, die im Großen Saal stattfinden, dürften bei allen Freundinnen und Freunden der Alten Musik Vorfreude aufkommen lassen: große venezianische Mehrchörigkeit, Monteverdis »Marienvesper«, Haydns letztes Oratorium und ein kurzweiliger barocker Einakter in historischen Kostümen – allesamt dargeboten von internationalen Stars der Originalklangbewegung.

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R.E.T. Chamber Brass © Christoph Aumayr

Musica Juventutis

Im Zyklus »Musica Juventutis« haben Sie die einzigartige Möglichkeit, die »Geburtsstunde« österreichischer Nachwuchstalente hautnah mitzuerleben – und so schon in der Gegenwart die heimischen Musikstars der Zukunft zu hören und zu sehen. Im Schubert-Saal zu erleben waren auf diese Weise in den letzten Jahren etwa Emmanuel Tjeknavorian, Dominik Wagner, Julia Hagen, Rafael Fingerlos, Sophie Rennert, Elisabeth Plank und Sebastian Breit, die seither allesamt bedeutende Karrieren hingelegt haben.

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Simone Lamsma © Otto van den Toorn

Matineen der Wiener Symphoniker

Von sieben Matineen der Wiener Symphoniker sind diesmal drei jeweils einem einzigen Werk gewidmet: Sylvain Cambreling, ein ausgewiesener Experte für Messiaen, dirigiert dessen schillernde »Turangalîla-Symphonie«, Juraj Valčuha, der aus der Schule des bedeutenden russischen Dirigierpädagogen Ilja Musin kommt, präsentiert mit Dvořáks Requiem eine wirkliche Rarität, Originalklang-Spezialist Andrea Marcon leitet eine Aufführung von Händels beliebtem »Messias«.

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Hans-Christoph Rademann © Holger Schneider (Ausschnitt)

Bach-Kantaten

In die unendlichen Weiten des Bach’schen Kantatenœuvres tauchen diesmal Formationen aus fünf Nationen ein. Den Anfang macht mit der Gaechinger Cantorey einer der herausragendsten Konzertchöre der Welt, dicht gefolgt von der arrivierten Schweizer J. S. Bach-Stiftung und dem »spiritus rector« des Projekts einer Gesamtaufführung der Bach-Kantaten im Wiener Konzerthaus: Luca Piancas Ensemble Claudiana.

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Elisabeth Plank © Theresa Pewal Photographie

Mittagsmusik

Eine ganze Riege ausgezeichneter Debütantinnen und Debütanten freut sich diese Saison wieder auf die Erstbegegnung mit dem Publikum des Wiener Konzerthauses. Der Jüngste ist der britische Pianist Martin James Bartlett, der zu einer virtuosen Tastenjagd vom Barock bis zur klassischen Moderne einlädt. Am Klavier brillieren ferner Bartletts Landsmann Alexander Ullmann und das israelische Duo Silver-Garburg; letzteres mit einem reinen Schubert-Programm, wie es sich auch der Schweizer Bariton Manuel Walser vorgenommen hat.

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Marlis Petersen © Yiorgos Mavropoulos (Ausschnitt)

Lied

Es gibt viele Möglichkeiten, Liederabende zu konzipieren, und von diesen vielen hält der aktuelle Zyklus einige recht unterschiedliche für Sie bereit: Bei Andrè Schuen, Mauro Peter und Christian Gerhaher fällt die Wahl auf Werke eines einzigen Komponisten, nämlich Schubert. Florian Boesch und Ian Bostridge bauen ihren Programmen zyklische Binnenstrukturen ein und stiften so größere Zusammenhänge über Epochengrenzen hinweg.

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Janine Jansen © Lukas Beck

Symphonie Classique

Er brachte den Menschen das göttliche Feuer: Prometheus. Hören Sie den Mythos des aufgeklärten Menschen, erzählt von Michael Köhlmeier und gespielt von Le Concert Olympique unter der Leitung des Beethoven-Spezialisten Jan Caeyers. Das Swedish Chamber Orchestra führt Sie gemeinsam mit der Mezzosopranistin Ann Hallenberg und dem Klarinettisten Martin Fröst zu »Mozart in Prag«.

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Symphonisches Schrammelquintett Wien © Lukas Beck

Symphonisches Schrammelquintett Wien

»Vindobona, du herrliche Stadt!« Der Titel von Josef Schrammels schwelgerischer Ovation an die Metropole Wien könnte beispielhaft für den Zyklus des Symphonischen Schrammelquintetts Wien stehen: Ob das Motto des Konzerts nun »Auf nach Nussdorf«, »Weana Madl’n« oder »Heut’ wird’s wienerisch« lautet – für Kurzweil und ein hohes musikalisches Niveau sorgen die Darbietungen des traditionsreichen Ensembles auf jeden Fall.

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Elisabeth Plank und Manuel Walser © Julia Wesely/Wiener Konzerthaus

Prime Time

Der Zyklus »Prime Time«, der sich sowohl von Arnold Schönbergs Verein für musikalische Privataufführungen als auch von Leonard Bernsteins fernsehübertragenen Young People’s Concerts inspirieren lässt, startet in seine dritte Saison. Sowohl erwachsene Connaisseurs der klassischen Musik als auch musikinteressierte Jugendliche können sich auf diese Abonnementreihe freuen.

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