Antrittskonzert Markus Poschner

Markus Poschner
Image is loading

Antrittskonzert des RSO-Chefdirigenten Markus Poschner im Oktober 2026

Das Ö1 Konzert
Gestaltung: Eva Teimel

Jetzt hören!
Antrittskonzert Markus Poschner

Antrittskonzert Markus Poschner

Neuer Chefdirigent des RSO Wien

Start in eine hoffnungsfrohe Zukunft 
»… jedes Mal wieder bin ich begeistert von der besonderen Qualität, der Hingabe, Leidenschaft und Spielkunst dieses Orchesters«, sagt Markus Poschner über das ORF Radiosymphonieorchester Wien. In eine hoffnungsfrohe Zukunft blickt es mit diesem Konzertabend, mit dem Poschner seine Position als Chefdirigent angetreten hat. Seit 2017 leitet er das Bruckner Orchester Linz, seit 2025 das Sinfonieorchester Basel. Mit dem Pianisten des Abends, dem Great Talent Giorgi Gigashvili, teilt er die Vielseitigkeit und Offenheit: Poschner war vor seiner Dirigentenlaufbahn Jazzpianist, Gigashvili wäre um ein Haar Popmusiker geworden. 

Werke von Kendell, Ravel und Strawinski 
Ein Werk von Hannah Kendell, einer britischen Komponistin mit Wurzeln in Guyana, eröffnete den Abend. Zu »O flower of fire« inspirierte sie ein Gedicht des guyanischen Dichters und politischen Aktivisten Martin Carter, der sich unermüdlich für die Karibikregion eingesetzt hat. Zur Reichhaltigkeit des Klangbilds tragen hier Instrumente wie Harfen, Gongs und Mundharmonikas bei. Mit einem Peitschenknall hob anschließend Ravels Klavierkonzert an, ein heiteres, temperamentvolles Werk mit Anklängen an Blues und Jazz, die der Komponist bei einer Amerika-Reise kennengelernt hatte, und einem rührend-elegischen Mittelsatz. In der zweiten Konzerthälfte stand mit Igor Strawinskis »Le sacre du printemps« ein Stück auf dem Programm, das bei seiner Uraufführung 1913 im Pariser Théâtre des Champs-Elysées einen riesigen Skandal heraufbeschwor. Mit seinen rituellen Tänzen und archaisierenden Klängen zählt es heute aber zu den Klassikern der Moderne.