Leonkoro Quartett
- Leonkoro Quartett Streichquartett
- Jonathan Schwarz Violine
- Emiri Kakiuchi Violine
- Mayu Konoe Viola
- Lukas Schwarz Violoncello
Programme
- Joseph Haydn
Streichquartett D-Dur Hob. III/79 (1797)
- Benjamin Britten
Streichquartett Nr. 2 C-Dur op. 36 (1945)
Intermission
- Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichquartett f-moll op. 80 (1847)
- Leonkoro Quartett Streichquartett
- Jonathan Schwarz Violine
- Emiri Kakiuchi Violine
- Mayu Konoe Viola
- Lukas Schwarz Violoncello
Programme
- Joseph Haydn
Streichquartett D-Dur Hob. III/79 (1797)
- Benjamin Britten
Streichquartett Nr. 2 C-Dur op. 36 (1945)
Intermission
- Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichquartett f-moll op. 80 (1847)
Vom Verklingen
Das sanfte Verlöschen seines zweiten Satzes wurde viel beschworen: In seinem Streichquartett D-Dur Hob. III/79 legt Haydn den Schwerpunkt auf das Largo. Entstanden ist es auf einer Reise nach England, wohin auch der zweite Programmpunkt des Konzerts des Leonkoro Quartetts führt.
Melancholie angloise
Benjamin Britten gedachte 1945 mit seinem 2. Streichquartett des 250. Geburtstags von Henry Purcell und endet die Komposition daher mit einer Chaconne.
Düsteres f-moll
Felix Mendelssohn Bartholdy verfasste sein Streichquartett op. 80 wiederum unmittelbar nach dem unerwarteten frühen Tod seiner Schwester Fanny (und kurz vor seinem eigenen) in der düsteren Tonart f-moll.
Zeit zu gehen
Schließlich erklingt, mit Unterstützung von Krzysztof Chorzelski an der Viola, Johannes Brahms 2. Streichquintett op. 111, mit dem er glaubte, sein kompositorisches Schaffen zu beenden. Es sei »sicherlich Zeit zu gehen«, schrieb er dazu.
In memoriam Günter Pichler
Gewidmet ist dieses Konzert dem Andenken von Günter Pichler, der am 26. April 2026 verstorben ist. Seine Rolle für das Streichquartettspiel ist nicht zu überschätzen. 1970 gründete er das Alban Berg Quartett, als dessen Primarius er bis zu dessen Auflösung 2008 fungierte. Von 1971 bis 2006 bestritt das Ehrenmitglied einen eigenen Zyklus im Wiener Konzerthaus.
