Anders hören

Besondere Formate ermöglichen neue Perspektiven auf die Musik

Schubert für alle

»Schubert für alle« geht in die zweite Saison: Julian Prégardien gestaltet mit seinen Gästen dramaturgisch fein durchdachte Abende. Zusammen mit Feride Büyükdenktaş stellt er Liedern von Schubert solche der 1921 als Diplomatentochter in Wien geborenen türkischen Komponistin Nazife Güran gegenüber. Gemeinsam mit Cornelius Obonya durchleuchtet er verschiedene Facetten des Begriffs »Einsamkeit« und begleitet dabei selbst am Klavier. Als Beitrag zum Beethoven-Jahr 2027 interpretiert er schließlich dessen Liederzyklus »An die ferne Geliebte«, der als der erste Liederzyklus überhaupt gilt. Unser »Great Talent« Anja Mittermüller antwortet darauf mit Liedern von ­Schubert, der diese Gattung bekanntlich perfektioniert hat. An diesem letzten Abend gibt es dann auch wieder das beliebte »Schubert auf Zuruf«, bei dem Julian ­Prégardien und Daniel Heide Wunschlieder des Publikums spontan interpretieren.

Fridays@7

5 Konzerte im Großen Saal mit anschließendem Konzertausklang im Großen Foyer

Dieses beliebte Format des Wiener Konzerthauses verbindet ein kurzes Konzert ohne Pause mit einem musikalischen Ausklang im Foyer. Im Zentrum des Zyklus steht die unvollendete 9. Symphonie Bruckners. Das Werk ist in der Deutung von Robin Ticciati zu erleben, der sich schon mehrfach als großer BrucknerInterpret bewiesen hat. Zu Beginn und am Schluss des Zyklus sind Lise de la Salle und Julia Hagen die herausragenden Instrumentalsolistinnen, die an der Seite von Riccardo Minasi bzw. Tabita Berglund mit Konzerten von Mozart und Britten zu erleben sind. Porträtkünstler Andrè Schuen, einer der besten Liedinterpreten seiner Generation, und der französische Startenor Benjamin Bernheim, der an den großen Opernhäusern fulminante Erfolge feiert, interpretieren mit einer Auswahl aus Mahlers »Wunderhorn«-Liedern bzw. »Les nuits d’été« von Berlioz romantische Orchesterlieder. 

Moderierte Matineen

Ganz besondere Einblicke und spannendes Hintergrundwissen erhalten Sie, wenn renommierte Moderator:innen wie TV-Kultur-Journalistin Barbara Rett bei den Matinee-Konzerten der Wiener Symphoniker mit den Künstler:innen auf der Bühne ins Gespräch kommen. 

Im Klang berührt

Empfohlen ab 16 Jahren

Die Musiker:innen platzieren sich bei diesem Format im geräumten Parterre des Großen Saals, so dass das Publikum – Menschen mit und ohne Behinderung, selbstverständlich auch Rollstuhlfahrer:innen – direkt zwischen ihnen sitzen kann. Die Nähe zu den Musiker:innen und eine auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Moderation ermöglichen ein multisensorisches Erlebnis, das Menschen die unmittelbare Wahrnehmung von Musik ermöglicht. Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus Sergej Prokofjews Ballett und Suite »Aschenbrödel«, gespielt von den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Elim Chan und moderiert von Petra Linecker. Im Vorfeld veranstaltete Workshops in teilnehmenden Institutionen, bei denen gemeinsam musiziert wird, ergänzen das Angebot. 

In Kooperation mit Open Symphony, dem Musikvermittlungsprogramm der Wiener Symphoniker 

18/06/26
18/06/26
Do, 10.00 Uhr ∙ Großer Saal
Inklusive Formate Orchester
Im Klang berührt

Wiener Symphoniker / Popelka

1932,–
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07/10/26
07/10/26
Mi, 10.30 Uhr ∙ Großer Saal
Inklusive Formate

Wiener Symphoniker / Chan

»Im Klang berührt«

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