31/10/26
Sa, 19.30–ca. 22.00 Uhr ∙ Mozart-Saal
Grzegorz Niemczuk, Klavier

Greg Niemczuk - Legendäre Klaviersonaten

Musik und Wort

Veranstalter & Verantwortlicher

Grzegorz Niemczuk – Piano Studio

50586368,–

Rollstuhlplatzbuchungen unter ticket@konzerthaus.at

  • Grzegorz Niemczuk Klavier

Programm

  • Ludwig van Beethoven

    Sonate cis-moll op. 27/2 »Mondscheinsonate« (1801)

  • Frédéric Chopin

    Sonate b-moll op. 35 (1839)

  • Pause

  • Wolfgang Amadeus Mozart

    Alla Turca »Türkischer Marsch« (Sonate A-Dur K 300i) (1781–1783)

  • Frédéric Chopin

    Sonate h-moll op. 58 (1844)

  • Grzegorz Niemczuk Klavier

Programm

  • Ludwig van Beethoven

    Sonate cis-moll op. 27/2 »Mondscheinsonate« (1801)

  • Frédéric Chopin

    Sonate b-moll op. 35 (1839)

  • Pause

  • Wolfgang Amadeus Mozart

    Alla Turca »Türkischer Marsch« (Sonate A-Dur K 300i) (1781–1783)

  • Frédéric Chopin

    Sonate h-moll op. 58 (1844)

In diesem außergewöhnlichen Recital bricht der Pianist bewusst mit den üblichen Konventionen des klassischen Konzertformats. Er greift zum Mikrofon, spricht mit dem Publikum, öffnet die Tür zu verborgenen Bedeutungen und lenkt die Aufmerksamkeit – manchmal sogar während des Spiels – auf musikalische Schlüsselmomente. Diese einzigartige Verbindung von Musik und Wort ermöglicht es, Meisterwerke nicht nur zu hören, sondern auch zu verstehen. Das Publikum erlebt die Sonaten nicht als Museumsstücke, sondern als lebendige, atmende Kunst – voller Emotionen, Dramatik und Menschlichkeit.

Vier legendäre Klaviersonaten stehen im Zentrum dieses Abends – Werke, die das Schicksal der Klaviermusik geprägt haben und deren Tiefgang unerschöpflich ist:

Mozarts Sonate A-Dur KV 331 entfaltet eine Welt aus Anmut, Eleganz und überraschender Kühnheit. Der berühmte „Türkische Marsch“ erscheint hier nicht als bloßer Ohrwurm, sondern als Teil eines raffiniert konstruierten musikalischen Kosmoses voller Witz und Charme.

Beethovens Sonate cis-Moll op. 27 Nr. 2, die sogenannte „Mondscheinsonate“, offenbart sich jenseits aller Klischees: als radikales, zutiefst persönliches Bekenntnis eines Komponisten am Rand einer neuen Epoche – voller innerer Spannung, Dunkelheit und eruptiver Kraft.

Chopins Sonate b-Moll op. 35 mit ihrem erschütternden Trauermarsch führt in existenzielle Tiefen. Hier begegnen wir dem Schmerz, der Einsamkeit und der unerbittlichen Wahrheit über Vergänglichkeit – Musik von erschreckender Ehrlichkeit und poetischer Größe.

Die monumentale Sonate h-Moll op. 58 schließlich zeigt Chopin als visionären Architekten großer Formen: leidenschaftlich, dramatisch, voller Kontraste und innerer Glut – ein Werk, das den Horizont sprengt und den Hörer bis an die Grenzen des Ausdrucks führt.

Dieser Abend ist mehr als ein Konzert.
Er ist eine Einladung, legendäre Werke neu zu hören, neu zu fühlen und neu zu verstehen.
Ein Erlebnis, das die Wahrnehmung dieser Musik nachhaltig verändert – und im Gedächtnis bleibt.
Ein Recital für alle, die Musik nicht nur hören, sondern begreifen wollen.