21/05/26
Do, 19.30–ca. 21.30 Uhr ∙ Schubert-Saal
Kammermusik

Widmann / Faust / Queyras / Aimard

44,–

Rollstuhlplatzbuchungen unter ticket@konzerthaus.at

  • Jörg Widmann Klarinette
  • Isabelle Faust Violine
  • Jean-Guihen Queyras Violoncello
  • Pierre-Laurent Aimard Klavier

Programm

  • Alban Berg

    Vier Stücke für Klarinette und Klavier op. 5 (1913)

  • Maurice Ravel

    Sonate für Violine und Violoncello (1920–1922)

  • Elliott Carter

    Epigrams (2012)

  • Pause

  • Olivier Messiaen

    Quatuor pour la fin du Temps (1940–1941)

  • Jörg Widmann Klarinette
  • Isabelle Faust Violine
  • Jean-Guihen Queyras Violoncello
  • Pierre-Laurent Aimard Klavier

Programm

  • Alban Berg

    Vier Stücke für Klarinette und Klavier op. 5 (1913)

  • Maurice Ravel

    Sonate für Violine und Violoncello (1920–1922)

  • Elliott Carter

    Epigrams (2012)

  • Pause

  • Olivier Messiaen

    Quatuor pour la fin du Temps (1940–1941)

Neue Kammermusik – grandios besetzt

Eine traumhafte Konstellation: Jörg Widmann, Isabelle Faust, Jean-Guihen Queyras und Pierre-Laurent Aimard widmen sich Olivier Messiaens überzeitlichem »Quatuor pour la fin du temps«. 

Messiaens »Quartett für das Ende der Zeit«
Messiaen komponierte das Werk als Insasse des deutschen Kriegsgefangenenlagers Stalag VIII-A in Görlitz. Inspirieren ließ er sich von der Offenbarung des Johannes, er verstand sein zutiefst spirituelles Stück, wie er selbst erläuterte, »als Huldigung an den Engel der Apokalypse, der die Hand zum Himmel erhebt und spricht: ›Es wird keine Zeit mehr geben‹.« Die ungewöhnliche Instrumentierung – Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier –  ergab sich aus den ebenfalls im Lager inhaftierten Musikern. Die Uraufführung fand am 1. Januar 1941 vor circa 400 Kriegsgefangenen im Lager statt, Messiaen übernahm dabei selbst den Klavierpart. »Niemals wieder wurde mit solcher Aufmerksamkeit und solchem Verständnis zugehört«, schrieb der Komponist Jahrzehnte später. 

Musikalische Moderne mit Berg, Ravel & Carter
»Romantik ohne tonale Bindung« attestierte Arnold Schönberg den expressiven »Vier Stücken für Klarinette und Klavier« seines Schülers Alban Berg. Diese konzentrierten Miniaturen erklingen in der ersten Programmhälfte neben Maurice Ravels bedeutender »Sonate für Violine und Violoncello«, die Ravel selbst als Wendepunkt in der Entwicklung seines musikalischen Schaffens sah. Elliott Carters »Epigrams« bestehen aus zwölf kurzen Sätzen für Klaviertrio. Wie die antike griechische Literaturform, der sie nachempfunden sind, zeichnen sich die Sätze durch überraschende und geistreiche Richtungs- und Stimmungswechsel aus. 

Diese Veranstaltung ist auch in folgenden Abos enthalten:

Veranstalter & Verantwortlicher

Wiener Konzerthausgesellschaft

Anmerkung

Freie Platzwahl

Externe Links

http://www.joergwidmann.com
https://www.pierrelaurentaimard.com
https://jeanguihenqueyras.com