ZYKLUS YURY REVICH – Classic Revolution – VIVALDI
Veranstalter & Verantwortlicher
NEW WAYS Center for Sustainable Development e.U. Artist Management
Rollstuhlplatzbuchungen unter ticket@konzerthaus.at
- Yury Revich Violine & Konzept
- Guillaume Vincent Klavier
- Tim Slizzer Beatboxing & Vocals
Programm
- Giuseppe Tartini
Sonate g-moll für Violine und Klavier »Teufelstriller-Sonate« (1713–1740 ca.)
- Antonio Vivaldi
Die vier Jahreszeiten: Herbst
- Ignatius Sancho
Dutchess of Devonshire's Reel
- Antonio Vivaldi
Die vier Jahreszeiten: Winter
Pause
- Antonio Vivaldi
Concerto e-moll RV 279 für Violine, Streicher und Basso continuo (La Stravaganza) (1714 ca.)
Die vier Jahreszeiten: Frühling
- George Bridgetower
Henry
- Joseph Bologne, Chevalier Saint Georges
Sonate Nr. 2 in a-dur
- Antonio Vivaldi
Die vier Jahreszeiten: Sommer
- Yury Revich Violine & Konzept
- Guillaume Vincent Klavier
- Tim Slizzer Beatboxing & Vocals
Programm
- Giuseppe Tartini
Sonate g-moll für Violine und Klavier »Teufelstriller-Sonate« (1713–1740 ca.)
- Antonio Vivaldi
Die vier Jahreszeiten: Herbst
- Ignatius Sancho
Dutchess of Devonshire's Reel
- Antonio Vivaldi
Die vier Jahreszeiten: Winter
Pause
- Antonio Vivaldi
Concerto e-moll RV 279 für Violine, Streicher und Basso continuo (La Stravaganza) (1714 ca.)
Die vier Jahreszeiten: Frühling
- George Bridgetower
Henry
- Joseph Bologne, Chevalier Saint Georges
Sonate Nr. 2 in a-dur
- Antonio Vivaldi
Die vier Jahreszeiten: Sommer
Eine interaktive Erzählung über die Innovationskraft von Vivaldis »Vier Jahreszeiten« und deren Einfluss auf seine Zeitgenossen sowie auf nachfolgende Generationen von Geigern und Komponisten. Als Meilenstein der frühen programmatischen Musik, komponiert für das rein weibliche Ensemble des Ospedale della Pietà in Venedig, erweiterte das Werk die Ausdrucksmöglichkeiten der Violine und prägte die Entwicklung der Violintechnik und beeinflusste die Musik des späten Barock und der Frühklassik. Giuseppe Tartinis »Teufelstrill-Sonate« spiegelt hierbei die Faszination der Epoche für Virtuosität, Ausdruck und das Übernatürliche wider und erweitert die technischen und imaginativen Grenzen der Violine noch weiter.
Gleichzeitig spiegelt das Programm den umfassenden kulturellen Wandel des 18.Jahrhunderts wider und stellt Persönlichkeiten wie Joseph Bologne, Ingnatius Sancho und George Bridgetower vor, deren Werk die oft übersehenen Beiträge der Komponisten und Interpreten afrikanischer Herkunft zur europäischen Kunstmusik verdeutlicht.
Die »Vier Jahreszeiten« verkörpern einen Innovationsgeist, der innerhalb neuer musikalischer und gesellschaftlicher Strukturen entstand und traditionelle Grenzen der Komposition erweiterte.
Das Programm greift zudem die programmatische Dimension von Vivaldis Kompositionen auf, darunter auch die begleitenden Sonette, die Naturszenen beschreiben. Diese Elemente werden durch Vocal Percussion und Klanglandschaften weiter verkörpert, wodurch die Erzählung zu einem zeitgenössischen Klangerlebnis wird und Vivaldis Musik zum Teil in einem neuen künstlerischen Kontext erlebbar macht.