Programm & Karten – Höhepunkte – Klassik
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DienstagDI 24 Jänner 2017
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MittwochMI 25 Jänner 2017
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DonnerstagDO 26 Jänner 2017
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FreitagFR 27 Jänner 2017
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SamstagSA 28 Jänner 2017
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SonntagSO 29 Jänner 2017
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DienstagDI 31 Jänner 2017
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MittwochMI 1 Februar 2017
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DonnerstagDO 2 Februar 2017
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FreitagFR 3 Februar 2017
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MontagMO 13 Februar 2017
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DienstagDI 14 Februar 2017
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MittwochMI 15 Februar 2017
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FreitagFR 17 Februar 2017
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SamstagSA 18 Februar 2017
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MontagMO 20 Februar 2017
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SonntagSO 26 Februar 2017
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MontagMO 27 Februar 2017
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DienstagDI 28 Februar 2017
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SamstagSA 4 März 2017
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MittwochMI 8 März 2017
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SamstagSA 11 März 2017
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SonntagSO 12 März 2017
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MontagMO 13 März 2017
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DonnerstagDO 16 März 2017
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MittwochMI 22 März 2017
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DienstagDI 18 April 2017
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SamstagSA 20 Mai 2017

Michele Pasotti © Alberto Molina

Resonanzen: La fonte musica / Pasotti

Verlassene Haine und beschauliche Landschaften bilden oft den pittoresken Schauplatz für die «Jagdgesänge» der Ars Nova: Als zweites Ensemble bei den diesjährigen «Resonanzen» nimmt sich La fonte musica unter der Leitung von Mastermind Michele Pasotti die Caccia des 14. Jahrhunderts zwischen Neapel, Bologna und Reims vor: Dass die Jagd aber nicht nur ein sportliches, sondern auch ein pikant-sinnliches Element in sich birgt, zeigen die kleinen, feinen, mitunter hochdramatischen Geschichten, die Machaut, Senleches und Ciconia für ihre kunstvollen mehrstimmigen Kompositionen heranzogen: «Großes Theater» mit allerlei lautmalerischen Eff ekten, bei denen u. a. auch die Heroinen und Heroen der Antike zu Wort kommen dürfen.

Samstag, 28. Jänner 2017, 19.30 Uhr

Fabio Biondi © Ana de Labra (Ausschnitt)

Resonanzen: Europa Galante / Biondi

Hauptfigur dieser wohl kürzesten Oper Händels ist der römische Diktator Lucius Cornelius Sulla, der von 138 bis 78 v. Chr. lebte und nach dem Kampf gegen seinen Rivalen Marius eine Schreckensherrschaft errichtete. Seine Gemetzel verübte Sulla mit der Rechtfertigung, sie seien ihm von einer Göttin im Schlaf befohlen worden. Das obligate, oft genug höchst fadenscheinige «lieto fine» der Opera seria ist hier historisch verbürgt: Sulla zeigt Reue, dankt ab und zieht sich auf sein idyllisches Landgut mit Blick auf den Golf von Neapel zurück. Das Werk birgt viel herrliche Musik, einschließlich eines der schönsten Duette aus Händels Opern.

Sonntag, 29. Jänner 2017, 19.00 Uhr

Signum Quartett © Irène Zandel

Signum Quartett

Hier ist der Name Programm: Das Signum Quartett setzt mit mitreißenden, vitalen Interpretationen Zeichen in der internationalen Quartettszene. Dafür verwendet es auch neue Medien, wie #quartweets zeigt: Twitter-Nutzerinnen und -nutzer sollen dabei Miniaturquartette von max. 140 Noten komponieren und dem Ensemble twittern. Das Debüt des Signum Quartetts im Wiener Konzerthaus lässt ebenfalls aufhorchen, wird es doch mit der Uraufführung von Bruno Mantovanis eigens angefertigtem Streichquartett verbunden. Haydns zweites Sonnenquartett und Schuberts «Rosamunde»-Quartett D 804 runden den Abend mit historischer Note ab.

Dienstag, 31. Jänner 2017, 19.30 Uhr

Elīna Garanča © Holger Hage / Deutsche Grammophon

Elīna Garanča

Die Engagements, die die Künstlerin annimmt, sind handverlesen und auch ihr Repertoire wählt sie mit großer Sorgfalt: Besonders das romantische Repertoire und Mozart haben es Elīna Garanča angetan; und mit einer Auswahl von vokalen Perlen aus dem Schaffen Massenets, Verdis und Berlioz’ wird sie – orchestral umrahmt vom Wiener KammerOrchester – das hiesige Publikum beglücken.

Freitag, 17. Februar 2017, 19.30 Uhr

Franz Schubert © George Clerk (Ausschnitt)

Vortragskonzerte mit Graham Johnson

Franz Schubert schrieb viele Lieder über das Landleben und die Menschen, die darin arbeiten: Fischer, Bauern, Jäger, Hirten. Manches Mal bevölkern auch Handwerker aus der Stadt seine Lieder. So wie Shakespeare, als er die rustikalen Charaktere für seine Stücke schuf, zeigte Schubert auf diese Weise sein Interesse und Mitgefühl für Menschen, die fern hoher sozialer Kreise für ihren Lebensunterhalt kämpfen. Vor allem diesen einfachen Leuten gehörte das Verständnis, die Aufmerksamkeit und die Zuneigung des Komponisten.

Samstag, 18. Februar 2017, 11.00 Uhr
Sonntag, 19. Februar 2017, 11.00 Uhr

Hilary Hahn © Michael Patrick O'Leary (Ausschnitt)

Hilary Hahn / Robert Levin

Die «Süddeutsche Zeitung» brachte es einmal auf den Punkt: «Sie kennt instrumental keine Grenzen, sie hat alles: Musikalität, musikantische Leidenschaft, Klangintensität. Hilary Hahn lebt ihre Kunst aus der Doppelmoral einer streng gezügelten Leidenschaft – keine ungehemmte Freiheit, sondern hohe Verantwortung für das Werk.» Wahrscheinlich hat es nie eine klassische Virtuosin besser verstanden, Menschen aller Altersgruppen für ihr Metier zu begeistern. Hilary Hahns Konzerte sind Ereignisse.

Mittwoch, 08. März 2017, 19.30 Uhr

Johannes Dickbauer © Julia Wesely (Ausschnitt)

Carte blanche Johannes Dickbauer

Dichte Harmonik, kontrapunktische Melodien und komplexe Rhythmen bilden den Ausgangspunkt für energiegeladene Musik. «All the way across» beschreibt vielleicht am besten den bisherigen Lebensweg des vielseitigen Musikers Johannes Dickbauer. Klassisch ausgebildet am Curtis Institute of Music in Philadelphia begeistert er in verschiedenen Projekten unterschiedlicher Musikrichtungen das internationale Publikum. Die entstandenen Eindrücke und Einflüsse – Europa und Amerika, Klassik und Jazz, Volksmusik und Bluegrass, Kammerorchester und Big Band, Choral und Groove – verarbeitet er in dieser Uraufführung.

Samstag, 20. Mai 2017, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

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Telefax: +43 1 24200-110
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sowie Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr

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