Programm & Karten – Höhepunkte – Klassik
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DonnerstagDO 28 Dezember 2017
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MontagMO 1 Jänner 2018
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FreitagFR 12 Jänner 2018
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SonntagSO 14 Jänner 2018
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MittwochMI 17 Jänner 2018
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SamstagSA 20 Jänner 2018
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SonntagSO 21 Jänner 2018
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MontagMO 22 Jänner 2018
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SamstagSA 27 Jänner 2018
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SonntagSO 28 Jänner 2018
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DonnerstagDO 1 Februar 2018
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MontagMO 12 Februar 2018
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DonnerstagDO 1 März 2018
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SonntagSO 4 März 2018
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MontagMO 5 März 2018
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DienstagDI 6 März 2018
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MittwochMI 21 März 2018
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DonnerstagDO 22 März 2018
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MontagMO 2 April 2018
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FreitagFR 20 April 2018
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SonntagSO 22 April 2018
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MittwochMI 20 Juni 2018

Rolando Villazón / Ildar Abdrazakov © Deutsche Grammophon / Dario Acosta

Rolando Villazón / Ildar Abdrazakov

Endlich ist Rolando Villazón wieder mit einem Arienabend zu erleben! Der Publikumsliebling und der gefragte russische Bass Ildar Abdrazakov singen Arien und Duette aus französischen und italienischen Opern von Gaetano Donizetti, Charles Gounod, Arrigo Boito und Giuseppe Verdi. Dass beide Sänger auch ausgesprochene Bühnenmenschen sind, ebenso charismatisch wie stimmgewaltig, kommt ihnen bei diesem Programm entgegen.

Dienstag, 12. Dezember 2017, 19.30 Uhr

Seong-Jin Cho © Harald Hoffmann / Deutsche Grammophon (Ausschnitt)

Klavierabend Seong-Jin Cho

Der Chopin-Wettbewerb in Warschau gilt aufstrebenden Talenten als einer der Prüfsteine für pianistisches Können. Der 23-jährige Seong-Jin Cho konnte ihn bereits vor zwei Jahren mit Bravour bewältigen und – darüber hinaus – seine Einspielungen bei namhaften Plattenfirmen veröffentlichen. Mit filigran-perlender Romantik und phantastischem Impressionismus stellt sich der Pianist nun dem Wiener Publikum vor.

Montag, 18. Dezember 2017, 19.30 Uhr

Philharmonic Five © Studiomato

Philharmonic Five

Das zweite Konzert des Ensembles steht ganz im Zeichen des Wienerwalds – die Inspirationsquelle für Generationen von Kunstschaffenden. Auch Johannes Brahms entdeckte dort einst malerische Gegenden für sich. Philharmonic Five werden die vorweihnachtlich verzauberten Wanderwege mit Brahms' Klavierquintett sowie mit hitverdächtigen Arrangements quer durch alle Genres, Stile und Epochen beschreiten.

Dienstag, 19. Dezember 2017, 19.30 Uhr

Michael Schade © Harald Hoffmann (Ausschnitt)

Karg / Schade / Martineau / Melles

Einem der prominentesten Liebespaare der deutschen Romantik – Robert und Clara Schumann – widmet sich das Programm «Licht und Liebe» in Wort und Ton. Es wäre nicht auszuschließen gewesen, dass der vielseitig begabte Robert Schumann ebenso als Schriftsteller reüssiert hätte. Sein Talent zeigt sich auch in seinen privaten Schriften, wie etwa in dem mit Clara gemeinsam geführten Ehetagebuch. Dass der retrospektive Einblick in die Künstlerehe überhaupt möglich ist, ist einzig der ältesten Tochter Marie zu verdanken, die eine Herausgabe der Schriften gestattete.

Dienstag, 09. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Evgeni Koroliov

Klavierabend Evgenij Koroliov

«Wenn ich nur ein Werk auf eine einsame Insel mitnehmen dürfte, so wähle ich Koroliovs Bach», meinte György Ligeti einst. Die Musik des Thomaskantors fasziniert den russischen Pianisten Evgeni Koroliov seit Kindheitstagen. Aus ihr könnte man «das Gesetz heraushören, auf dem möglicherweise das Universum aufgebaut ist», urteilt er als einer der besten Bach-Interpreten. Somit: «Bach to the roots!»

Mittwoch, 10. Jänner 2018, 19.30 Uhr

HK Gruber © Jon Super (Ausschnitt)

ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Hardenberger / Gruber

Das RSO Wien gratuliert einem prominenten Jubilar, denn im Jänner begeht HK Gruber seinen 75. Geburtstag. Sehen lassen kann sich auch das Programm des klingenden Festakts. Dieses steht mit Werken von Gottfried von Einem, Kurt Schwertsik, Friedrich Cerha, neben dem Jubilar höchstselbst und – als Vertreter der jüngeren Riege – Bernd Richard Deutsch gänzlich im Zeichen des heimischen Musikschaffens.

Freitag, 12. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Jordi Savall © David Ignaszewski

Resonanzen-Eröffnung: Hesperion XXI / La Capella Reial de Catalunya / Savall

Sein Name steht für das größte Bildungsprogramm der Europäischen Union: seit 30 Jahren wirbt und wirkt ERASMUS, das «European Region Action Scheme for the Mobility of University Students», ganz im Sinn des berühmten Renaissance-Gelehrten wider die Einfalt und für geistige Beweglichkeit. Jordi Savalls Hommage an den großen Humanisten lässt Texte und Musik seiner Zeit in lebendigen Dialog miteinander treten und würdigt Erasmus von Rotterdam als pazifistischen Visionär eines von religösem Fundamentalismus heimgesuchten Europa.

Samstag, 20. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Paul van Nevel © Michiel Hendryckx

Resonanzen: Huelgas Ensemble / van Nevel

Flagge zeigt – symbolisch gesprochen – Paul Van Nevel, wenn er mit seinem 12-köpfigen Huelgas Ensemble sinnlich erfahrbar macht, was sich die EU mit einem Dutzend Sterne auf die Fahnen geschrieben hat: ein ideales Miteinander verschiedener Stimmen. Auf seiner Wanderung durch sieben Jahrhunderte Musikgeschichte besucht der belgische Perfektionist des a-cappella-Gesangs frühe Innovationszentren europäischer Mehrstimmigkeit.

Sonntag, 21. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Viktoria Mullova © Foto Puck

Estonian Festival Orchestra / Mullova / Paavo Järvi

Somit Kaderschmiede und Eliteensemble zugleich, geht das EFO nun anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Republik Estland erstmals auf Tournee – und präsentiert sich dabei musikalisch als kulturelle Schaltstelle zwischen Finnland und Russland. Viktoria Mullova glänzt mit dem Violinkonzert von Jean Sibelius, in dessen Finale ein britischer Musikschriftsteller einst Eisbären wollte tanzen hören.

Dienstag, 23. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Ensemble Melpomen © Jana Jocif

Resonanzen: Ensemble Melpomen / Arianna Savall / Steinmann

Wie klang die griechische Antike? Diese Frage, die bereits im Italien des 16. Jahrhunderts die gelehrten Gemüter erhitzt und auf wunderbare Abwege zur Erfindung der Oper geführt hatte, beschäftigt auch den Schweizer Flötisten und Musikwissenschaftler Conrad Steinmann seit geraumer Zeit. Doch anders als vor 450 Jahren, als etwa Andrea Gabrieli Sophokles in italienischer Übersetzung vertonte, stützen sich Steinmann und sein Ensemble auf Rhythmik und Akzente des originalen Altgriechisch und auf minutiös nachgebaute Instrumente der klassischen Zeit.

Mittwoch, 24. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Tasto solo © Daniel de Labra (Ausschnitt)

Resonanzen: Tasto Solo / Perez

Brügge, 1490: Musiker, zum Teil aus städtischer Anstellung, ziehen auf den Marktplatz, um der Jungfrau Maria zu huldigen. Unvorstellbar? Keineswegs, sogar offizielle Verträge erlauben Rückschlüsse auf das Musizieren inmitten des Handelstreibens, das Kunden und Kaufmannschaft außerhalb der Kirche zusammenbringt. Mitten darunter: Die umtriebige Hanse, deren Fühler bis weit in den Norden und Osten reichten. Sowohl Vokal- als auch Instrumentalwerke zu Ehren der Jungfrau Maria erklingen dabei zwischen wetterfester Kogge und handelseifrigem Kontor.

Donnerstag, 25. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Concerto Romano © Luca Marconato

Resonanzen Essenskonzert: Concerto Romano / Quarta

«Jeder Liebhaber ist zugleich Krieger» heißt es in Monteverdis 8. Madrigalbuch, einem eindrucksvollen Kompendium seiner Gattung. Im Mittelpunkt dieser Sammlung sowie des Konzerts steht der bahnbrechende «Combattimento di Tancredi e Clorinda» nach Torquato Tassos 1575 vollendetem Epos vom «Befreiten Jerusalem». Erst kurz vor ihrem Tod erkennt der Kreuzritter Tancredi in der besiegten Sarazenin, die in den letzten Atemzügen zum Christentum konvertiert, seine Geliebte. Schließlich eröffnet sich der Sterbenden der christliche Himmel – das Uraufführungspublikum des Jahres 1624 war laut Monteverdi vor Rührung den Tränen nahe.

Samstag, 27. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Daniil Trifonov © www.lukasbeck.com

Wiener Symphoniker / Trifonov / Shani

Daniil Trifonov wird mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung des israelischen Shootingstars Lahav Shani Schumanns Klavierkonzert interpretieren. Auch hier ist gemeinsames Nachschöpfen gefragt: In diesem Werk bedingen und durchdringen einander Solo- und Orchesterstimmen auf bis dahin ungehörte Weise. Ein Gegenentwurf zum oberflächlichen Virtuosenkonzert, mit dem Schumann die Verschmelzung symphonischer und solistischer Welten gelang. Wie gemacht für einen Pianisten, der sein enormes Können stets in den Dienst der Komposition stellt.

Sonntag, 18. Februar 2018, 11.00 Uhr
Montag, 19. Februar 2018, 19.30 Uhr

Martha Argerich © Adriano Heitmann (Ausschnitt)

Klavierabend Martha Argerich / Lilya Zilberstein

Über ihre Duopartnerin Lilya Zilberstein sagte Klavierlegende Martha Argerich in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung «La Repubblica»: «Lilya ist eine vollkommene Pianistin, mit einer ganz und gar natürlichen Spielweise, einfach Weltklasse! Zum Glück war sie nicht meine Konkurrentin beim Busoni-Wett bewerb. Das wäre sehr schwer für mich geworden.» Exakt 30 Jahre liegen zwischen beider Triumphe beim genannten Wettbewerb in Bozen, wo Argerich 1957, Zilberstein 1987 reüssierte. Kein Wunder also, wenn Kritiker bei ihren Darbietungen in pure Verzückung geraten und auch schon einmal fanden, die beiden spielten «wie zwei große Orchester».

Montag, 05. März 2018, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

Telefon: +43 1 242002
Telefax: +43 1 24200-110
ticket@konzerthaus.at

Öffnungszeiten des Ticket- & Service-Centers:
Montag bis Freitag: 9.00 – 19.45 Uhr
Samstag: 9.00 – 13.00 Uhr
sowie werktags, samstags, sonn- und feiertags
ab 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Telefonzeiten:
Montag bis Freitag 9.00 bis 18.00 Uhr
sowie Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr
Sonderöffnungszeiten und Schließtage: Am Donnerstag, den 14. Dezember schließt das Ticket- und Service-Center bereits um 17.00 Uhr. Von Sonntag, dem 24. Dezember, bis inklusive Dienstag, dem 26. Dezember 2017, sowie am Mittwoch, dem 3. Jänner 2018, ist das Ticket- & Service-Center des Wiener Konzerthauses geschlossen.

Das Wiener Konzerthaus dankt all seinen Sponsoren und Kooperationspartnern