Programm & Karten – Höhepunkte – Klassik
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FreitagFR 23 Februar 2018
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SamstagSA 24 Februar 2018
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SonntagSO 25 Februar 2018
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DienstagDI 27 Februar 2018
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DonnerstagDO 1 März 2018
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SamstagSA 3 März 2018
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SonntagSO 4 März 2018
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MontagMO 5 März 2018
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DienstagDI 6 März 2018
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FreitagFR 9 März 2018
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SamstagSA 10 März 2018
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SonntagSO 11 März 2018
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MontagMO 12 März 2018
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DienstagDI 13 März 2018
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MittwochMI 14 März 2018
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DonnerstagDO 15 März 2018
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SamstagSA 17 März 2018
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DienstagDI 20 März 2018
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MittwochMI 21 März 2018
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DonnerstagDO 22 März 2018
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SonntagSO 25 März 2018
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MontagMO 2 April 2018
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MittwochMI 4 April 2018
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DonnerstagDO 5 April 2018
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SamstagSA 14 April 2018
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DienstagDI 17 April 2018
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MittwochMI 18 April 2018
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SamstagSA 21 April 2018
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SamstagSA 28 April 2018
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SamstagSA 5 Mai 2018
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SamstagSA 26 Mai 2018
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MittwochMI 20 Juni 2018

Daniel Harding © Stina Gullander

Orchestre de Paris / Tamestit / Harding

Mit seinen Parisern stellt sich Harding nun der Herausforderung durch Mahlers Neunte, ein großformatiges Werk des Abschieds mit einem bewegend auskomponierten, langsamen Verlöschen am Ende. Zuvor aber steht das Violakonzert von Jörg Widmann auf dem Programm – ein Stück, in dem das Verhältnis von Solo und Tutti originell in Frage gestellt wird. Dabei wird Antoine Tamestit gewissermaßen zum Schauspieler, der erst nach und nach in seine Rolle findet: Er beginnt allein, wird in wechselnden Formationen zum Kammermusiker und spielt erst am Schluss mit dem ganzen Orchester.

Sonntag, 25. Februar 2018, 19.30 Uhr

Gustavo Gimeno © Marco Borggreve

RSO Wien / Gimeno «Rossini: Petite messe solennelle»

«Hier ist sie, die arme kleine Messe. Ist es wirklich heilige Musik (musique sacrée) oder doch vermaledeite Musik (sacrée musique)? Ich bin für die Opera buffa geboren. Du weißt es wohl! Ein bisschen Können, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies», schrieb Rossini 1863 in der Widmung seiner «Petite messe solennelle» an den lieben Gott. So «klein» ist diese Messe freilich nicht. Vielmehr handelt es sich um ein reich orchestriertes Spätwerk ganz im heiteren Geist Rossinis.

Donnerstag, 01. März 2018, 19.30 Uhr

Martha Argerich © Adriano Heitmann (Ausschnitt)

Klavierabend Martha Argerich / Lilya Zilberstein

Über ihre Duopartnerin Lilya Zilberstein sagte Klavierlegende Martha Argerich in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung «La Repubblica»: «Lilya ist eine vollkommene Pianistin, mit einer ganz und gar natürlichen Spielweise, einfach Weltklasse! Zum Glück war sie nicht meine Konkurrentin beim Busoni-Wettbewerb. Das wäre sehr schwer für mich geworden.» Exakt 30 Jahre liegen zwischen beider Triumphe beim genannten Wettbewerb in Bozen, wo Argerich 1957, Zilberstein 1987 reüssierte. Kein Wunder also, wenn Kritiker bei ihren Darbietungen in pure Verzückung geraten und auch schon einmal fanden, die beiden spielten «wie zwei große Orchester».

Montag, 05. März 2018, 19.30 Uhr

Valer Sabadus © Uwe Arens / Sony Classical

nuovo aspetto / Valer Sabadus

Der unglückselige Orfeo oder der unerbittliche Nerone sind die Helden, denen der zweifache ECHO-Preisträger Valer Sabadus seine Stimme leiht: Mit seiner lupenreinen Stimme und seiner einnehmenden Bühnenpräsenz fasziniert der 1986 in Arad geborene Countertenor sowohl auf der großen Opernbühne als auch mit kammermusikalischer Umrahmung. Im Wiener Konzerthaus bringt er – erstmals im Bunde mit dem deutschen Originalklang-Ensemble nuovo aspetto – die spätbarocken Arien Antonio Caldaras zum Leuchten.

Montag, 05. März 2018, 19.30 Uhr

Piotr Anderszewski © Simon Fowler (Ausschnitt)

NDR Elbphilharmonie Orchester / Anderszewski / Hengelbrock

Wer sagt denn, dass jetzt alle nur mehr in die funkelnagelneue Hamburger Elbphilharmonie streben? Das ebendort residierende NDR Elbphilharmonie Orchester beispielsweise zieht es augenscheinlich in die Ferne. In Wien wird der polnische Mozartspezialist Piotr Anderszewski für solistische Glanzlichter sorgen, während Orchester und Dirigent mit der Fünften des einstigen Ersten Kapellmeisters am Hamburger Stadt-Theater, Gustav Mahler, ein symphonisches Ass aus dem Ärmel ziehen.

Dienstag, 06. März 2018, 19.30 Uhr

Belcea Quartet © Marco Borggreve (Ausschnitt)

Belcea Quartet

Das Belcea Quartet widmet sich im März wahren Perlen der Quartettliteratur und begibt sich dabei auf eine musikalische Reise von Ungarn bis in die Vereinigten Staaten. Die Mischung aus einem mal geheimnisvoll, mal lyrisch-kantabel klingenden Kopfsatz, dem ernsten Variationensatz, dem von Synkopen durchsetzten «Menuet alla zingarese» und dem scherzhaften Finale macht Haydns Quartett Hob. III/34 zu einem der beliebtesten des «Vaters des Streichquartetts».

Samstag, 10. März 2018, 19.30 Uhr
Sonntag, 11. März 2018, 19.30 Uhr

Emanuel Ax © Lisa Marie Mazzucco

Wiener Symphoniker / Ax / Langrée

Ein Schlüsselwerk der Orchesterliteratur legen sich die Wiener Symphoniker mit Berlioz’ «Symphonie fantastique» auf die Pulte. Eingeleitet wird der orchestrale Farbenrausch zunächst von Debussys «Prélude à l’après-midi d’un faune». Grammy-Gewinner Emanuel Ax strebt mit der Erstaufführung von HK Grubers Klavierkonzert sprichwörtlich völlig neuen Tönen entgegen.

Dienstag, 13. März 2018, 19.30 Uhr
Mittwoch, 14. März 2018, 19.30 Uhr

Lars Vogt © Giorgia Bertazzi

Royal Northern Sinfonia / Rachlin / Vogt

An zwei aufeinander folgenden Abenden präsentiert sich die Royal Northern Sinfonia im Wiener Konzerthaus unter wechselweiser Leitung einmal ihres Musikalischen Direktors, Lars Vogt, und sodann ihres Ersten Gastdirigenten, Julian Rachlin. Das exzellente britische Kammerorchester zeigt seit Jahrzehnten eine gewisse Affinität zu dirigierenden Instrumentalsolisten in Führungspositionen, was sich nicht zuletzt auf eine Art Urvertrauen in deren musikantische Expertisen gründen dürfte. Am ersten Abend stellt diese Julian Rachlin als Solist in Mozarts A-Dur-Konzert unter Beweis.

Mittwoch, 21. März 2018, 19.30 Uhr

PHACE © Oliver Topf (Ausschnitt)

PHACE | Regen

Der Berio-Saal verwandelt sich mit Kompositionen von Thierry de Mey, Peter Ablinger, Francesco Filidei, Klaus Lang, Beat Furrer und Einar Torfi Einarsson für Klavier solo, acht Glasröhren, Tisch, sechs Hände, Schwirrbogen, Harmonium, Ensemble, Elektronik und Projektionen in eine durchkomponierte Konzertinstallation. Der Beitrag des Österreichers Klaus Lang, der bei dieser Gelegenheit seine Uraufführung erlebt, ist im Auftrag des Ensembles und mit Unterstützung durch das Wiener Konzerthaus entstanden.

Donnerstag, 22. März 2018, 19.30 Uhr

Igudesman & Joo © Julia Wesely (Ausschnitt)

Wiener Symphoniker / Igudesman & Joo

Wenn das Duo Aleksey Igudesman und Hyung-ki Joo die Bühne betritt, darf man sich auf höchst amüsante Angriffe auf die Lachmuskeln freuen. «Upbeat» ist die Fortsetzung von «BIG Nightmare Music» und lädt zu einer «stürmischen Fahrt quer durch alle erdenklichen Genres» ein. Von Ravel bis hin zu Hip-Hop-Beats, von Klassik bis Pop ist alles dabei. Gemeinsam mit den Wiener Symphonikern zeigen die beiden Universalkünstler Igudesman & Joo erneut, dass Humor und Virtuosität einander keineswegs ausschließen.

Donnerstag, 05. April 2018, 19.30 Uhr

Sol Gabetta © Julia Wesely

Wiener Philharmoniker / Gabetta / Oramo

Finnland und Dänemark sind auch musikalisch absolut eine Reise wert – dies belegen die Wiener Philharmoniker mit einem Ausflug in die jüngere skandinavische Symphonik mit Werken von Sibelius und Langgaard. Für das Cellokonzert des Briten Elgar, das das Programm harmonisch ergänzt, bitten sie die argentinische ECHO-Klassik- Preisträgerin des Jahres 2016, Sol Gabetta, auf die Bühne des Großen Saals.

Samstag, 14. April 2018, 19.30 Uhr
Sonntag, 15. April 2018, 11.00 Uhr

Antoine Tamestit © Birkenholz (Ausschnitt)

Karg / Tamestit / Martineau

Der Bratschist Antoine Tamestit zeigt in seiner Porträtreihe seine grandiose Vielseitigkeit: Im November absolvierte er kammermusikalische Begegnungen mit dem Belcea Quartet und dem Quatuor Ebène, Anfang Dezember lud er zum Solo-Recital und im Februar tritt er an die Seite des Orchestre de Paris. Beim Liederabend mit Christiane Karg und Malcolm Martineau ergründet Tamestit die Gemeinsamkeiten seines Instruments mit der menschlichen Stimme.

Dienstag, 17. April 2018, 19.30 Uhr

Gemischter Satz © Julia Wesely (Ausschnitt)

Gemischter Satz

Der «Gemischte Satz» ist ein Festival, das Unterschiede feiert, indem es sie sichtbar macht. Dies gilt auch für die vierte Auflage des «Festivals für Musik, Literatur, Kunst und Wein». Der «Gemischte Satz» ist bekanntlich nicht nur der gleichnamige Wein aus mindestens drei Weißweinrebsorten, die auf demselben Weinberg nebeneinander gewachsen sind. Der Name des Festivals ist vor allem ein Hinweis darauf, dass die zahlreichen Künstlerinnen und Künstler, die an drei Abenden Anfang Mai im Wiener Konzerthaus auftreten, sich gemeinsam auf ein großes Wagnis einlassen.

Donnerstag, 03. Mai 2018, 19.00 Uhr
Freitag, 04. Mai 2018, 19.00 Uhr
Samstag, 05. Mai 2018, 18.00 Uhr

Richter / Nigl / Ghielmi / Pianca / Joseph «Bach privat»

«Bach Privat» lautet das Motto, wenn Anna Lucia Richter und Georg Nigl zur 29. Ausgabe der Bach-Kantaten in den Mozart-Saal laden. Die mit dem prestigereichen Borletti-Buitoni Trust Award ausgezeichnete Sopranistin und der 2015 von der «Opernwelt» zum «Sänger des Jahres» gekürte Bariton bestreiten einen intimen Bach-Abend, in dessen Zentrum das «Schemellische Gesangbuch» steht.

Mittwoch, 14. März 2018, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

Telefon: +43 1 242002
Telefax: +43 1 24200-110
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sowie Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr

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