Programm & Karten – Höhepunkte – Klassik
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DienstagDI 2 Mai 2017
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DonnerstagDO 4 Mai 2017
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FreitagFR 5 Mai 2017
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SonntagSO 7 Mai 2017
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DienstagDI 9 Mai 2017
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DonnerstagDO 11 Mai 2017
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FreitagFR 12 Mai 2017
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SamstagSA 13 Mai 2017
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SonntagSO 14 Mai 2017
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DienstagDI 16 Mai 2017
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DonnerstagDO 18 Mai 2017
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SamstagSA 20 Mai 2017
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MontagMO 22 Mai 2017
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DienstagDI 23 Mai 2017
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MontagMO 29 Mai 2017
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DienstagDI 30 Mai 2017
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MittwochMI 31 Mai 2017
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DonnerstagDO 1 Juni 2017
3
SamstagSA 3 Juni 2017
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DienstagDI 6 Juni 2017
7
MittwochMI 7 Juni 2017
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FreitagFR 9 Juni 2017
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SonntagSO 11 Juni 2017
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MontagMO 12 Juni 2017
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DonnerstagDO 15 Juni 2017
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DienstagDI 20 Juni 2017
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MittwochMI 21 Juni 2017
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DonnerstagDO 22 Juni 2017
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FreitagFR 23 Juni 2017
13
MittwochMI 13 September 2017
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MittwochMI 25 Oktober 2017

Sir András Schiff © Priska Ketterer

Klaviermatinee Sir András Schiff

Bach – Bartók – Janáček – Schumann; um diese vier Komponisten kreist auch das letzte der drei delikaten Solorezitals Sir András Schiffs im Rahmen seines aktuellen Porträts im Wiener Konzerthaus. Beim letzten Termin ummanteln die beiden genialen Einzelgänger der klassischen Moderne mit Bachs «Capriccio über die Abreise des beliebtesten Bruders» und Schumanns C-Dur-Fantasie ein kurioses Frühwerk aus der Feder des späteren Thomaskantors und ein Stück schwärmerischer Bekenntnismusik des verliebten Romantikers.

Sonntag, 07. Mai 2017, 11.00 Uhr

© Isabelle Riendler (Ausschnitt)

Gemischter Satz

Bereits zum dritten Mal stehen die Rebsorten bei einem einzigartigen «Festival für Musik, Literatur und Kunst» sinnbildlich für die verschiedenen Künste, das Wiener Konzerthaus für den Weingarten und der «Gemischte Satz» selbst für das Festival, in dem sich alles in einer vollendeten Harmonie miteinander verbindet.

Donnerstag, 11. Mai 2017, 19.00 Uhr
Freitag, 12. Mai 2017, 19.00 Uhr
Samstag, 13. Mai 2017, 18.00 Uhr

Daniel Barenboim © Peter Adamik

Eröffnungskonzert 38. Internationales Musikfest

Zu erwarten ist ein hochkarätiges Konzertereignis, das das Wiener Konzerthaus in faszinierende Orchesterfarben tauchen wird. Pierre Boulez’ Musik verrät in ihrem Reichtum an Schattierungen ihre Inspiration durch die Klangfarbenwunder der französischen Impressionisten. Ein Meister der Instrumentation war auch der der Böhme Bedřich Smetana. Eine Auswahl aus seinen unter dem Titel «Mein Vaterland» vereinten Symphonischen Dichtungen – darunter die berühmte musikalische Nachzeichnung des Laufs der Moldau – stellt Barenboim den «Notations» gegenüber.

Sonntag, 14. Mai 2017, 19.30 Uhr

Quatuor Mosaïques © Wolfgang Krautzer

Quatuor Mosaïques

Brahms hat nach eigenen Angaben 20 Streichquartette zerstört, ehe er 1873 sein erstes Opus mit zwei Beiträgen zur Gattung publizierte. Der Kopfsatz des c-moll-Quartetts geriet denn auch zum krassen Beispiel einer alle Grenzen überschreitenden Quartettmusik und einem Bekenntnis des Melancholikers Brahms. In den beiden Mittelsätzen hat er diesen «beschwerlichen Weg» jedoch auf bezaubernde Weise versüßt: So schrieb er als Adagio eine Romanze, die den betörenden Zauber eines Nachtstücks verströmt.

Donnerstag, 18. Mai 2017, 19.30 Uhr

Johannes Dickbauer © Julia Wesely (Ausschnitt)

Carte blanche Johannes Dickbauer

Dichte Harmonik, kontrapunktische Melodien und komplexe Rhythmen bilden den Ausgangspunkt für energiegeladene Musik. «All the way across» beschreibt vielleicht am besten den bisherigen Lebensweg des vielseitigen Musikers Johannes Dickbauer. Klassisch ausgebildet am Curtis Institute of Music in Philadelphia begeistert er in verschiedenen Projekten unterschiedlicher Musikrichtungen das internationale Publikum. Die entstandenen Eindrücke und Einflüsse – Europa und Amerika, Klassik und Jazz, Volksmusik und Bluegrass, Kammerorchester und Big Band, Choral und Groove – verarbeitet er in dieser Uraufführung.

Samstag, 20. Mai 2017, 19.30 Uhr

Paavo Järvi © Julia Baier (Ausschnitt)

Wiener Symphoniker / Paavo Järvi

Gustav Mahlers siebente Symphonie ist zwischen 1904 und 1905 am Wörthersee entstanden; wichtige Ideen sollen ihm gar beim Rudern in den Sinn gekommen sein. «Da röhrt die Natur!», schrieb der Komponist über sein Werk. Die Musik entführt uns aber nicht nur in die Natur, sondern auch in gespenstisch-verzauberte Welten. Dennoch ist die Symphonie die «heiterste», die er je komponiert hätte, so Mahler.

Dienstag, 23. Mai 2017, 19.30 Uhr
Mittwoch, 24. Mai 2017, 19.30 Uhr

Emmanuel Pahud © Josef Fischnaller/Warner Classics (Ausschnitt)

Emmanuel Pahud / Denis Kozhukhin

Mit 22 Jahren wurde er Soloflötist der Berliner Philharmoniker, eine Position, die er auch heute wieder inne hat. Auch auswärts ist der zweimalige ECHO-Preisträger Emmanuel Pahud ein gefragter Solist und Kammermusiker – wie im Wiener Konzerthaus an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu hören ist. Gemeinsam mit dem begabten jungen Pianisten Denis Kozhukhin präsentiert Pahud Werke von Bach bis Boulez.

Mittwoch, 31. Mai 2017, 19.30 Uhr

Bernard Labadie © François Rivard (Ausschnitt)

Wiener KammerOrchester / Labadie

Fragment – und somit ein nicht abgeschlossenes Kunstwerk mit einer unmittelbaren Spur zum Leben des Komponisten. Was hat Mozart dazu bewogen, die so groß angelegte Komposition unvollendet zur Seite zu legen?

Montag, 12. Juni 2017, 19.30 Uhr
Dienstag, 13. Juni 2017, 19.30 Uhr

Marc-André Hamelin © Sim Canetty-Clarke

Klavierabend Marc-André Hamelin

Seinen internationalen Ruf hat der frankokanadische Pianist Marc-André Hamelin mit seinem herausragenden Virtuosentum begründet: Einen Beweis dessen tritt er auch bei seinem Recital mit Liszts legendärer h-moll-Sonate an. Eine Hommage an die russische Klavierschule und ihre Verbindungen zur Wiener Klassik stellt hingegen die erste Hälfte dar: Bis zu Beethoven zurück führt der «pianistische Stammbaum» von Samuel Feinberg, dessen Sonaten Nr. 1 und 2 Hamelin zur Aufführung bringt.

Donnerstag, 22. Juni 2017, 19.30 Uhr

Iwan der Schreckliche

ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Strobel «Iwan der Schreckliche»

In das Russland des 16. Jahrhunderts reist das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Filmmusikexperten Frank Strobel mit Sergej Eisensteins zweiteiligem Historienepos «Iwan der Schreckliche». Einstmals von Stalin in Auftrag gegeben, gilt der Film als Geschichtsdokument im mehrfachen Sinne: einerseits als Historiendrama über das 16. Jahrhundert, andererseits als Blick zweier ingeniöser Meister – Eisenstein und Prokofjew – auf einen Wendepunkt der russischen Geschichte.

Freitag, 23. Juni 2017, 18.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

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