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Novus String Quartet © Jin-ho Park

Novus String Quartet / Chorzelski

Seit seiner Auszeichnung beim ARD Musikwettbewerb 2012… †… macht das Novus String Quartet Furore. Gepriesen wird das kompakte und ausgewogene Spiel der vier Koreaner. Mit Werken von Schubert und Berg sowie Mendelssohn Bartholdys Streichquintett B-Dur op. 87 zeigen sie die ganze Bandbreite ihrer packenden Musikalität. Instrumentale Unterstützung erhalten sie dabei von ihrem Mentor Krzysztof Chorzelski, Bratschist des renommierten Belcea Quartet.

Montag, 01. April 2019, 19.30 Uhr

Václav Luks © Petra Hajská (Ausschnitt)

Collegium 1704 / Luks »Matthäuspassion«

Dass Bachs Matthäuspassion nicht allein durch musikalische Imposanz zu beeindrucken vermag, zeigt der tschechische Dirigent Václav Luks mit »seinen« Originalklangensembles Collegium 1704 und Collegium Vocale 1704. Seit der vom erst 20-jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy 1829 in Berlin mit einem 158-köpfigen Chor bestrittenen Wieder-Erstaufführung galt Johann Sebastian Bachs »große Passion« als das monumentale Chorwerk schlechthin.

Sonntag, 07. April 2019, 18.00 Uhr

Andreas Haefliger © Marco Borggreve (Ausschnitt)

Wiener Symphoniker / Haefliger / Mälkki

Im zweiten Konzert ihrer Personale widmet sich Dirigentin Susanna Mälkki mit Wagners »Karfreitagszauber« aus »Parsifal« und Strauss' »Zarathustra« zwei spätromantischen Klassikern. Andreas Haefliger brilliert in Bartóks drittem Klavierkonzert, dessen Uraufführung der Komponist selbst nicht mehr miterleben sollte.

Donnerstag, 25. April 2019, 19.30 Uhr
Freitag, 26. April 2019, 19.30 Uhr

Stéphane Belmondo, Jacky Terrasson

Jacky Terrasson & Stéphane Belmondo

Das musikalische Reaktivieren einer Freundschaft, die vor etlichen Jahren ihren Anfang nahm, mündet auf ihrem Duo-Album »Mother« in einem ausdrucksstarken Dialog. Dabei entstehen lyrische Erzählungen und ergreifende Klanglandschaften, wenn tiefschürfend im behutsamen Aufeinander-Reagieren Chanson-Melodien auf Jazzthemen wie »In Your Own Sweet Way« oder auf Stevie Wonders Hit »You Are the Sunshine of My Life« treffen – der perfekte Stoff für ein unplugged-Konzert.

Samstag, 27. April 2019, 19.30 Uhr

Joo, Wang, Igudesman © Julia Wesely (Ausschnitt)

Yuja Wang and Igudesman & Joo in: The Clone

Die Zukunft landet in Wien! In Hyung-ki Joo und Aleksey Igudesman vereint sich die Gabe, Comedy mit höchster Musikalität zu verbinden – und zwar so, dass kein Auge trocken bleibt. Mit (unvorhersehbarer) Situationskomik nehmen sie in ihrem bevorstehenden Programm »The Clone« die Perfektionslust aufs Korn. Als Dritte im Bunde schlüpft Ausnahmepianistin Yuja Wang in die Rolle eines Klons, der wahrlich »alle Stückerl’n spielt« und das Publikum in pures Staunen versetzt.

Montag, 06. Mai 2019, 19.30 Uhr

Giovanni Antonini © Paolo Morello (Ausschnitt)

Il Giardino Armonico / Chor des Bayerischen Rundfunks / Antonini »Haydn: Die Schöpfung«

»Es werde Licht!« Dieser Schlachtruf der Aufklärung, diese Kampfansage eines Zeitalters der leuchtenden Vernunft gegen das Dunkel despotischen Absolutismus’ und Aberglaubens, bereitet zum Klang gedämpfter Streicher als geflüstertes Gotteswort den ersten überwältigenden Höhepunkt von Haydns Oratorium »Die Schöpfung« vor: Den »Fortissimo-Lichteinfall« des Chores und gesamten Orchesters in strahlendem C-Dur! Mittels jähen dynamischen Kontrasts und denkbar einfachster Kadenz nach einer vage suchenden »Vorstellung des Chaos« schuf Haydn nicht nur eines der erhabensten Beispiele musikalischer Sonnenaufgänge.


Dienstag, 14. Mai 2019, 19.30 Uhr

Vadim Repin © Harald Hoffmann / Deutsche Grammophon (Ausschnitt)

Vadim Repin & friends

Vadim Repin und Denis Kozhukhin führen eine hochkarätige Klavierquintett-Besetzung an. Und für Kammermusikfans bringen sie gleich zwei der Hauptwerke dieses Genres zur Aufführung. »Mir ist nach dem Werk, als habe ich eine große tragische Geschichte gelesen«, beschrieb Clara Schumann Brahms’ Klavierquintett op. 34. Das »Meisterwerk von Kammermusik, wie wir seit dem Jahre 1828 (Schuberts Tod) kein zweites aufzuweisen haben« (Hermann Levi), zählt zu dessen dramatischsten Werken für kleinere Besetzung – und hinterlässt dennoch einen geradezu symphonischen Eindruck.

Sonntag, 23. Juni 2019, 19.30 Uhr