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Samstag SA 5 Oktober 2019
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Samstag SA 12 Oktober 2019
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Sonntag SO 3 November 2019

nächste Veranstaltungen

Hiromi © Muga Muyaha

Hiromi

Der japanischen Jazzpianistin Hiromi verleiht das Klavier hingegen Flügel. Mit sechs Jahren begann sie, ersten – klassischen – Unterricht zu nehmen, mit 14 trat sie bereits mit dem Tschechischen Philharmonischen Orchester auf. Im Alter von 17 beeindruckte sie Chick Corea bei einer zufälligen Begegnung derart, dass dieser sie einlud, am nächsten Tag mit ihr gemeinsam aufzutreten. Während ihres Studiums in Berklee wurde Ahmad Jamal ihr Mentor. Stilistisch kennt das außergewöhnliche Talent keine Grenzen, sie nimmt Anleihen bei Klassik, Rock und Avantgarde.

Mittwoch, 30. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Denis Matsuev © Eugene Evtukhov

Klavierabend Denis Matsuev

Was haben »See und Seelöwen« und die Geschichte von »Rotkäppchen und dem Wolf« gemeinsam? Sie inspirierten Rachmaninoff zur Komposition zwei seiner Etudes-tableaux (op. 39/2 und 39/6). Der Musik des russischen Komponisten fühlt sich Denis Matsuev besonders nahe – er spiele sie immer »mit Passion«. Neben den zwei erwähnten Stücken bringt der gebürtige Irkutsker auch Schumanns intime »Kinderszenen« zu Gehör und widmet sich der Klaviermusik seiner Landsleute Tschaikowsky und Prokofjew.

Dienstag, 12. November 2019, 19.30 Uhr

Juan Diego Flórez © Gregor Hohenberg

Great Voices: Juan Diego Flórez

Juan Diego Flórez führt seinen unvergleichlich höhensicheren, technisch brillanten Tenor in den letzten Jahren zu dramatischeren Ausdrucksformen. Mit seinen packend intensiven Gestaltungen erreicht er »Hitzegrade«, die ihn für viele männliche Rollenporträts in Opern Giuseppe Verdis prädestinieren. Doch es gibt noch weit mehr Verdi-Opern mit deren hinreißenden Arien Juan Diego Flórez sein Wiener Publikum, das ihn seit vielen Jahren auf Händen trägt, überraschen wird.

Donnerstag, 14. November 2019, 19.30 Uhr

Gabbeh © Hessam Samavatian (Ausschnitt)

Gabbeh

Der Gabbeh ist ein persischer Teppich, in den abstrakte geometrische Muster und kräftige, große Farbflächen gewebt sind – Ausdruck von Stimmungen und Gefühlen. Das Wiener Ensemble Gabbeh mit zwei iranischen Musikerinnen lässt sich davon im west-östlichen Dialog inspirieren: Golnar Shahyar, Mona Matbou Riahi und Manu Mayr greifen Fäden auf und führen sie zu einem vielstimmigen Gewebe zusammen.

Dienstag, 28. Jänner 2020, 19.30 Uhr

Jazz at Lincoln Center Orchestra © Luigi Beverelli (Ausschnitt)

Jazz at Lincoln Center Orchestra & Wynton Marsalis »The Music of Thelonious Monk«

»Wir sollten uns nicht ständig unsere eigene Tradition unter dem Deckmantel der Innovation kaputt machen lassen, sondern einfach nur weiterführen, was mit Louis Armstrong und Ellington begann.« Und mit dem Pianisten Thelonious Monk. Diesem Exzentriker der Musikgeschichte, der in den 40ern avantgardistisch, in den 60ern konservativ war und seither zeitlos ist, widmet der Startrompeter mit dem Jazz at Lincoln Center Orchestra einen Abend. Die Lichtgestalt der Jazz-Moderne wird gefeiert.

Dienstag, 25. Februar 2020, 19.30 Uhr

Jamie Cullum © jamiecullum.com

Jamie Cullum

Jamie Cullum verknüpft mit Leichtigkeit verschiedene Stilrichtungen; so wendet er sich in seinen neuesten Songs dem Pop, Funk und Soul zu. Mit brandneuer CD im Gepäck gastiert der britische Retrojazzer erstmals im Wiener Konzerthaus.

Donnerstag, 23. April 2020, 19.30 Uhr

Cécile McLorin Salvant

Cécile McLorin Salvant

Als Höhepunkt der Reihe »Jazz unplugged« eine große Stimme – voll oder heiser, mädchenhaft und theatralisch: Cécile McLorin Salvant, US-Amerikanerin mit französischen Wurzeln, ist eine sympathische Mischung aus Coolness, Eleganz und Melancholie. Sie gilt als Erbin von Billie Holiday und Sarah Vaughan und wird oft mit Betty Carter oder Ella Fitzgerald verglichen. Wynton Marsalis und Archie Shepp sind ihre Fans. Statt Pop-Cover singt sie lieber von Blues, Chanson und Jazz beeinflusste Lieder von zeitloser Qualität.

Donnerstag, 30. April 2020, 19.30 Uhr