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Donnerstag DO 13 Juni 2024
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Freitag FR 21 Juni 2024
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Sonntag SO 30 Juni 2024

Leila Schayegh © Mona Lisa Fiedler

La Centifolia / Schayegh

Donnerstag 30 März 2023
19:30 Uhr
Mozart-Saal

 

Besetzung

La Centifolia

Eva Saladin, Violine

Daniele Caminiti, Theorbe, Laute

Jonathan Pesek, Violoncello piccolo

Johannes Keller, Cembalo

Leila Schayegh, Violine, Leitung

Programm

»Ciaccona!«

Tarquinio Merula

La Ciaconna (Canzoni overo sonate concertate per chiesa e camera op. 12) (1637))

Antonio Bertali

Ciaccona à tre

Johann Heinrich Schmelzer

Ciaccona (1669))

Samuel Capricornus

Ciaccona a 2 (1662))

Johann Christoph Pez

Sonata XXX g-moll (1696))

Antonio Bertali

Chiacona (Kremsier-Fassung)

Henry Purcell

Sonata Nr. 6 g-moll Z 807 (1697))

***

Nicola Matteis d. Jüng.

Alia Fantasia

Anonymus

Ciaccona

Nicola Matteis

Ricercata in C solfaut e Ciaccona (1676))

Tomaso Antonio Vitali

[Ohne Bez.] – Adagio Parte del Tomaso Vitalino

Giovanni Battista Vitali

Ciaccona a tre op. 7/3 (1682))

Arcangelo Corelli

Sonata a tre op. 2/12 »Ciacona« (1685))

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Zugabe:

Antonio Caldara

Chaconne B-Dur op. 2/12 für zwei Violinen und Basso continuo

Anmerkung

Medienpartner Ö1 Club

Zyklus Originalklang

Links https://leilaschayegh.com

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

»Ciaccona!«

Die Chaconne hatte es geschafft: Vom lässigen frivolen Street-Dance Lateinamerikas in die parfümierten Salons und Opernhäuser des alten Europa! Ins Schwitzen kamen Ausführende und Zuhörer:innen freilich auch dort; sei es aufgrund der enormen spieltechnischen Anforderungen, die bis ins Groteske gesteigerte Variationen über dem ostinaten Bassmodell an sie stellten, sei es aufgrund der beträchtlichen Abwärme der Kerzenbeleuchtung. Eine ausgedehnte Chaconne (oder ital.: Ciaccona) bildete im 17. Jahrhundert zumeist den gewichtigen Schlussstein jeder größeren Instrumentalsammlung und erst recht jeder französischen Oper. Auch wenn die Schweizer Geigerin Leila Schayegh im Konzert mit ihrem Ensemble La Centifolia naturgemäß nicht alle Stationen dieses Aufstiegs der Chaconne berühren kann, so erwartet das Publikum doch ein repräsentativer Querschnitt durch ihr Vorkommen in italienischer, englischer und deutscher Instrumentalmusik des Barock. Als besonders dankbar erweist sich dabei übrigens der Ensemblename: »La Centifolia« (»die Hundertblättrige«) heißt eine ab Ende des 16. Jahrhunderts kultivierte Rosensorte, in deren betörendem Duft die ganze fabelhafte Geschichte der Ciaccona mitschwingt.
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