26/04/26
So, 19.30–ca. 21.30 Uhr ∙ Großer Saal
Neoklassik Pop, Alternative & Electronics

Hildur Guðnadóttir

»Where to From«

394655637074,–

Rollstuhlplatzbuchungen unter ticket@konzerthaus.at

  • Hildur Guðnadóttir Gesang, Violoncello, Komposition
  • & Friends
  • Hildur Guðnadóttir Gesang, Violoncello, Komposition
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Eine Komponistin, die Geschichte schreibt

Die isländische Cellistin, Sängerin und Komponistin Hildur Guðnadóttir ist eine Künstlerin, die sich konsequent jeder Etikettierung entzieht. Mit ihrer Virtuosität, Vielseitigkeit und klanglichen Originalität nimmt sie einen einzigartigen Platz in der  Musikwelt ein.

Vielfach preisgekrönt
Internationale Aufmerksamkeit erlangte Hildur Guðnadóttir mit ihren eindringlichen Filmmusiken. Für ihre Arbeit zu Todd Phillips’ düsterem Psychothriller »Joker« wurde sie 2020 als dritte Frau überhaupt mit dem Oscar ausgezeichnet – und schrieb Geschichte als erste Komponistin, die Oscar, Golden Globe und BAFTA in einer einzigen Saison gewann. 

Ihr grammyprämierter Soundtrack zur Serie »Chernobyl« entstand durch Aufnahmen im stillgelegten Kernkraftwerk Ignalina, die sie zu beklemmenden Klangcollagen formte. Auch ihre Musik zu »Tár« besticht durch atmosphärische Tiefe und verbindet Originalkompositionen mit klassischen Elementen.

Zwischen Neuer Musik, Elektronik und Performance
Seit Jahren bewegt sich Guðnadóttir an der Schnittstelle von Neuer Musik, experimenteller Elektronik und Performance. Kollaborationen mit Künstler:innen wie Throbbing Gristle, The Knife oder Múm unterstreichen ihre stilistische Offenheit und ihren experimentellen Ansatz.

»Where to From« – neues Projekt
Im Wiener Konzerthaus präsentiert Hildur Guðnadóttir nun ihr neuestes Projekt »Where to From«. Die Grundlage bilden musikalische Skizzen und Handyaufnahmen, die sich über viele Jahre angesammelt haben und nun zu intimen, kontemplativen Kompositionen verdichtet wurden: »Die ursprünglichen Ideen und Skizzen haben sich über sechs oder sieben Jahre hinweg in meinem Handy angesammelt«, berichtet Guðnadóttir. »Nachdem ich an so vielen Filmmusiken gearbeitet hatte, war es für mich spannend, einmal ganz anders darauf zu schauen, wie mir Musik eigentlich begegnet. Es gibt viel Raum in der Musik in meinem Kopf. Als ich diese Handyaufnahmen wieder angehört habe, wurde mir klar: Das ist genau der geistige Raum, in dem ich besonders gern bin.«

Veranstalter & Verantwortlicher

Wiener Konzerthausgesellschaft