27/11/26
Fr, 19.30–ca. 21.30 Uhr Berio-Saal
Neue Musik
Wien Modern 39

PHACE

»States of Intermeshing«

30,–

Freie Platzwahl

Rollstuhlplatzbuchungen unter ticket@konzerthaus.at

  • PHACE Ensemble

Programm

  • Matthias Kranebitter

    28 Auditory Scenes for investigating cocktail party deafness (2022)

  • Corie Rose Soumah

    States of Intermeshing: vii. what is past is prologue (2025) (EA)

  • Davor Vincze

    QUEE(n)R (2023) (EA)

  • Pause

  • Georgia Koumará

    (IN)Habitants für Ensemble und Elektronik (2026) (UA) Auftrag von PHACE und Wien Modern, ermöglicht von der Ernst von Siemens Musikstiftung

  • PHACE Ensemble

Programm

  • Matthias Kranebitter

    28 Auditory Scenes for investigating cocktail party deafness (2022)

  • Corie Rose Soumah

    States of Intermeshing: vii. what is past is prologue (2025) (EA)

  • Davor Vincze

    QUEE(n)R (2023) (EA)

  • Pause

  • Georgia Koumará

    (IN)Habitants für Ensemble und Elektronik (2026) (UA) Auftrag von PHACE und Wien Modern, ermöglicht von der Ernst von Siemens Musikstiftung

States of Intermeshing

Kranebitters »28 Auditory Scenes«
Matthias Kranebitter startet ein musikalisches Experiment über Wahrnehmung im Zeitalter akustischer Überforderung. Ein maschinelles Hörsystem analysiert in Echtzeit Ensembleklänge und Alltagsgeräusche. Inspiriert vom sogenannten »Cocktailparty-Effekt« wird das scheinbare Klangchaos zum Modell für Aufmerksamkeit und Selektion. 

Soumahs »States of Intermeshing«
Corie Rose Soumahs Werk verbindet Klang und politische Reflexion. Es untersucht die Verflechtungen von kolonialer Geschichte, apokalyptischen Diskursen und gegenwärtigen Machtstrukturen. Anklänge an Soul und R&B treffen auf Texte von Achille Mbembé. So wird Musik zu einem Raum für Erinnerung, Widerstand und postkoloniale Befreiung.

Vinczes »QUEE(n)R«
In »QUEE(n)R« macht Davor Vincze »Bohemian Rhapsody« zum Ausgangspunkt einer offenen Improvisation. Fragmente des Originals werden zerlegt, neu kombiniert und ständig in Bewegung gehalten. Auf visueller Ebene kommen KI-Bildgeneratoren zum Einsatz, die die Ambiguität und das queere Potenzial von Gesichtern hervorheben. Es entsteht ein Spiel mit Identitäten und Bedeutungen – fluid, vielstimmig und voller überraschender Wendungen.

Neues Werk von Koumará
Ein neues Werk von Georgia Koumará greift viele der Themen des Abends auf.  Die Komponistin erforscht Kommunikation, Empathie und Macht als dynamische Kräfte. Musikalische Prozesse entwickeln sich, kollidieren und verändern einander. Dieses klingende Netzwerk von Beziehungen macht gesellschaftliche Strukturen hörbar.

Diese Veranstaltung ist auch in folgenden Abos enthalten:

Veranstalter & Verantwortlicher

Wiener Konzerthausgesellschaft

Anmerkung

Produktion PHACE, Wien Modern und Wiener Konzerthaus
Konzert in Kooperation mit Wien Modern. Informationen zur Datenverarbeitung bei Kooperationsveranstaltungen, Speicherdauer und Ihren Rechten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung

Externe Links

https://www.phace.at