Pittsburgh Symphony Orchestra / Kantorow / Honeck
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- Pittsburgh Symphony Orchestra Orchester
- Alexandre Kantorow Klavier
- Manfred Honeck Dirigent
Programm
- Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 (1854–1859/1875)
Pause
- Dmitri Schostakowitsch
Symphonie Nr. 5 d-moll op. 47 (1937)
- Pittsburgh Symphony Orchestra Orchester
- Alexandre Kantorow Klavier
- Manfred Honeck Dirigent
Programm
- Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 (1854–1859/1875)
Pause
- Dmitri Schostakowitsch
Symphonie Nr. 5 d-moll op. 47 (1937)
Preisgekrönt
Alexandre Kantorow, der 2019 im Alter von 22 Jahren als erster Franzose den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau gewonnen hat, eröffnet mit Brahms’ 1. Klavierkonzert seine Porträtreihe im Wiener Konzerthaus. Sein Aufstieg war phänomenal. Der Standard schrieb schon kurz darauf vom »besten Pianisten der Welt«, als »der wiedergeborene Liszt« wurde er gar bezeichnet. Ein Millionenpublikum bescherte ihm 2024 die Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris, wo er in fließendem Regen auf einer Seine-Brücke Ravels »Jeux d’eau« spielte. Zu seinen bevorzugten Komponisten gehört jedoch Johannes Brahms. Sinnlich und organisch, »… wie die Wurzeln eines Baumes, aus denen sich ganz natürlich das gewaltige Geflecht aus Ästen und Blättern entfaltet«, empfindet er dessen Werke.
Schwer und groß
Der Weg zu seinem 1. Klavierkonzert war für Brahms steinig. Zunächst wollte er seine Sonate für zwei Klaviere zu einer Symphonie umarbeiten, was ihm aber nicht gelingen wollte – bis ihm die Idee kam, daraus ein Klavierkonzert zu entwickeln. »Vom ersten Satz und Scherzo und ein Finale, furchtbar schwer und groß. Ich war ganz begeistert«, schrieb Brahms 1855 an Clara Schumann. »Auch male ich an einem sanften Portrait von Dir, das dann Adagio werden soll.« Das Publikum war bei der Uraufführung 1859 in Hannover ebenfalls beeindruckt.
Wuchtig und grotesk
Den orchestralen Part übernimmt in diesem Konzert das Pittsburgh Symphony Orchestra, das in der zweiten Konzerthälfte Dmitri Schostakowitschs 5. Symphonie interpretiert. Mit einer Einspielung dieses wuchtigen Werks unter der Leitung von Manfred Honeck gewann es 2018 zwei Grammys, einen davon für die beste Orchesteraufnahme. Schostakowitsch komponierte die Symphonie 1937, kurz nachdem er aufgrund seiner Oper »Lady Macbeth von Mzensk« bei Stalin in Ungnade gefallen war. Mit seiner äußerlich angepassten, triumphalen Fünften erntete Schostakowitsch großen Jubel. Heute hört man darin jedoch eine Übersteigerung, die die gewaltigen, erbarmungslosen Märsche in Groteske umschlagen lässt.
Diese Veranstaltung ist auch in folgenden Abos enthalten:
Veranstalter & Verantwortlicher
Wiener Konzerthausgesellschaft
Externe Links
https://pittsburghsymphony.org
https://www.alexandre-kantorow.com

