
Wiener Symphoniker / Avdeeva / Popelka
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Beatrice Rana musste ihre Mitwirkung an diesem Konzert aus gesundheitlichen Gründen absagen. Wir freuen uns, dass Yulianna Avdeeva als Solistin auftritt. Sie wird anstelle von Brahms’ Klavierkonzert Nr. 2 das Klavierkonzert Nr. 1 spielen.
- Wiener Symphoniker Orchester
- Yulianna Avdeeva Klavier
- Petr Popelka Dirigent
- Barbara Rett Moderation
Programm
- Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 (1854–1859/1875)
Pause
- Franz Schubert
Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große C-Dur-Symphonie« (1825 ?–1828)
- Wiener Symphoniker Orchester
- Yulianna Avdeeva Klavier
- Petr Popelka Dirigent
- Barbara Rett Moderation
Programm
- Johannes Brahms
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 (1854–1859/1875)
Pause
- Franz Schubert
Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944 »Große C-Dur-Symphonie« (1825 ?–1828)
Ein sanftes Porträt
Es beginnt mit einem düsteren Paukentremolo: Johannes Brahms’ 1. Klavierkonzert. Der Selbstmordversuch seines Freundes und Förderers Robert Schumann im Jahr 1854 soll hierfür Pate gestanden haben. Brahms träumte davon, wie er einen Symphonieentwurf in ein Klavierkonzert umarbeitete: »Vom ersten Satz und Scherzo und ein Finale, furchtbar schwer und groß. Ich war ganz begeistert«, schrieb er 1855 an Roberts Frau Clara. In welchem Verhältnis er genau zu ihr gestanden hat, gibt bis heute Rätsel auf. »Auch male ich an einem sanften Portrait von Dir, das dann Adagio werden soll«, fährt er fort. Das Publikum war bei der Uraufführung 1859 in Hannover mit Brahms an den Tasten beeindruckt. Im Konzert der Wiener Symphoniker übernimmt Yulianna Avdeeva, die seit dem Gewinn des Chopin-Wettbewerbs in Warschau 2010 die großen Podien erobert hat, den Part der Solistin.
Ein Roman in vier Bänden
Etwa dreißig Jahre zuvor komponierte Franz Schubert nach Eindrücken einer größeren Reise zu den Bergen und Seen Oberösterreichs seine »Große C-Dur-Symphonie«. Die Gesellschaft der Musikfreunde Wien brachte das Werk nicht wie ursprünglich vorgesehen zur Uraufführung. Diese fand erst 1839, knappe elf Jahre nach Schuberts Tod, im Leipziger Gewandhaus statt. Schuberts Bruder Ferdinand hatte Robert Schumann auf die Partitur aufmerksam gemacht und so die Aufführung initiiert. Mendelssohn leitete die Aufführung in der Gegenwart Schumanns: »Clara, heut war ich selig. In der Probe wurde eine Sinfonie von Franz Schubert gespielt. Wärst Du da gewesen. Die ist nicht zu beschreiben. Das sind Menschenstimmen … wie ein Roman in vier Bänden … Ich war ganz glücklich und wünschte nichts, als Du wärest meine Frau und ich könnte auch solche Sinfonien schreiben.«
Diese Veranstaltung ist auch in folgenden Abos enthalten:
Veranstalter & Verantwortlicher
Wiener Konzerthausgesellschaft
Anmerkung
Dieses Konzert wird im Rahmen einer Kooperation zwischen der Wiener Konzerthausgesellschaft und den Wiener Symphonikern veranstaltet. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung bei Kooperationsveranstaltungen, Speicherdauer und Ihren Rechten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Links
https://www.wienersymphoniker.at
https://www.petrpopelka.com
https://www.avdeevapiano.com

