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Nicola Benedetti

Nicola Benedetti © Simon Fowler

Santtu-Matias Rouvali

Santtu-Matias Rouvali © Kaapo Kamu

Wiener Symphoniker / Benedetti / Rouvali

Mittwoch 4 Dezember 2019
19:30 – ca. 21:00 Uhr
Großer Saal

Interpreten

Wiener Symphoniker

Nicola Benedetti, Violine

Santtu-Matias Rouvali, Dirigent

Programm

Jean Sibelius

Finlandia op. 26 (1900)

Max Bruch

Konzert für Violine und Orchester g-moll op. 26 (1866)

***

Jean Sibelius

Symphonie Nr. 1 e-moll op. 39 (1899)

Anmerkung

Dieses Konzert wird im Rahmen einer Kooperation zwischen der Wiener Konzerthausgesellschaft und den Wiener Symphonikern veranstaltet. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung bei Kooperationsveranstaltungen, Speicherdauer und Ihren Rechten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Zyklus Wiener Symphoniker

Links http://www.wienersymphoniker.at
https://www.nicolabenedetti.co.uk

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

»Innovativ und frisch«

Nicola Benedetti, die 32-jährige schottische Geigerin mit italienischen Wurzeln, begeistert an Max Bruchs erstem Violinkonzert, dass es »innovativ und frisch« ist. Für eine besondere Herausforderung hält sie den »gehaltvollsten Satz«, das Adagio, denn sie war schon immer stärker »an den Emotionen und der Tiefe der Musik interessiert« und weniger an dem, was sie »instrumentale Pyrotechnik« nennt. Dennoch liegen Benedetti mit ihrer »Earl Spencer«-Stradivari von 1732 auch Bravourstücke wie Ravels »Tzigane« (zu hören bei WienerSymphoniker@7 am 6. Dezember 2019). Dieses Werk von 1924 enthält keine realen Melodien von Sinti oder Roma, sondern erinnert eher an den »Ungarischen Tanz« im Finale des erfolgreichsten von Bruchs drei Violinkonzerten – eine Reverenz an die Herkunft des Uraufführungssolisten Joseph Joachim.

Nur zwei Jahre älter als die Solistin ist der finnische Dirigent Santtu-Matias Rouvali, seines Zeichens Chefdirigent der Göteborger Symphoniker und ab 2021/22 Leiter des Philharmonia Orchestra London. »Ich möchte immer ein Stück aus meinem Heimatland mitbringen«, sagt er, »sowas wie eine finnische Identität oder auch Mentalität.« In der Musik von Jean Sibelius ist für ihn alles Wesentliche enthalten: »Sie erzählt von der Politik, von der Natur, von den Menschen und davon, wie verzweifelt wir einmal waren«, betont Rouvali. Insbesondere die Symphonische Dichtung »Finlandia« ist dafür charakteristisch. Sie entstand zu einer Zeit, als der russische Zar versuchte, die Autonomie des Großfürstentums Finnland einzuschränken. »Wenn die Musik total verrückt wird und überhaupt keinen Sinn ergibt, kommt es oft dazu, dass die Musiker anfangen zu lachen«, erzählt Rouvali über seine Erfahrungen in anderen Ländern. »Aber genau das ist das Wichtigste, was man über Sibelius wissen muss. Wenn es nämlich chaotisch wird, dann steht das für die politische Situation.«