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Bühne frei für den Nachwuchs: Musica Juventutis

von Wiener Konzerthaus

Die Besten eines jährlich stattfindenden Auswahlspiels bekommen im Rahmen von «Musica Juventutis» die Möglichkeit, sich nicht nur vor dem Publikum des Wiener Konzerthauses, sondern auch vor Kritikern und Fachleuten zu präsentieren. Durch die Zusammenarbeit mit dem ORF werden diese jungen Interpreten österreichweit  vorgestellt. Die Sendung «Intrada» auf Ö1 überträgt regelmäßig Ausschnitte der Konzerte. Auch wir waren bei dem letzten Konzert der Reihe am 4. März 2013 im Schubert-Saalmit der Videokamera dabei und präsentieren hier Ausschnitte aus dem Spiel von Dorothy Khadem-Missagh, Magdalena Pramhaas und Emmanuel Tjeknavorian.


Die jungen österreichische Pianistin Dorothy Khadem-Missagh setzt die musikalische Tradition ihrer Familie in der vierten Generation fort. Ihre erste CD-Aufnahme erfolgte bereits im Alter von sechs Jahren. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe und hat mit Konzerten im In- und Ausland sowie mit Radio- und TV-Auftritten große Begeisterung hervorgerufen. 2012 war sie u. a. zu Gast bei der Gesellschaft der Musikfreunde im Wiener Musikverein, und 2010 wurde sie zur Expo-2010 nach Shanghai eingeladen, gefolgt von einer Tournee durch Japan und China mit Konzerten in namhaften Konzertsälen. 

Dorothy Khadem-Missagh wird Werke von Claude Debussy mit seinen Estampes sowie Franz Liszt’s Totentanz für Klavier solo vortragen, der Totentanz ist ein konzertanter Variationszyklus von Liszt, der ein Thema der Gregorianik mit dem Thema des Totentanzes verbindet. 

Im zweiten Teil des Konzertes begegneten wir der Fagottistin Magdalena Pramhaas, die ihren ersten Fagottunterricht ab dem 9. Lebensjahr am Musikum Mattsee erhielt. Sie wurde mehrfach mit ersten Preisen beim Bundeswettbewerb Prima la  Musica ausgezeichnet. 

Magdalena Pramhaas trug für uns die Sonate für Fagott und Klavier von Camille Saint-Saens – ein Spätwerk des Komponisten vor sowie von Carl Maria von Weber das «Andante e Rondo ungarese», ein Stück, das ursprünglich für Bratsche geschrieben, wurde dann aber Jahre später vom Komponisten für Fagott umgeschrieben – ein kurzes Werk, in dem die melodischen und virtuosen Möglichkeiten des Instrumentes voll zur Geltung kommen, es ist eines der wenigen großen Solostücke aus der vorromantischen Zeit für Fagott. 

Und auch der an dritten Stelle auftretende Künstler Emmanuel Tjeknavorian wurde in eine Musikerfamilie hineingeboren und begann schon mit sechs Jahren mit dem Violinspiel. Emmanuel Tjeknavorian ist Preisträger vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe, u. a. des  18. Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerbs  und des «Eurovision Young Musicians 2012» (als Vertreter Österreichs). Er hatte bereits solistische Auftritte mit zahlreichen Orchestern wie dem Kammerorchester Musica Viva im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, dem Staatlichen Symphonieorchester Russlands im Moskauer Tschaikowsky-Konzertsaal und dem ORF Radio Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Cornelius Meister bei der Eröffnung der Wiener Festwochen am Wiener Rathausplatz.

Der junge Geiger präsentierte sich mit César Franck und Camille Saint-Saëns dem Publikum von Musica Juventutis.

Auch in der Saison 2013/2014 präsentiert das Wiener Konzerthaus die von Musica Juventutis ausgewählten Künstler in einem eigenen Abonnement: Für gewöhnlich stellen an vier Terminen pro Saison aufstrebende Musikerinnen und Musiker ihre Meisterschaft im Rahmen von «Musica Juventutis» erstmals vor einem größeren Publikum unter Beweis. Dieses Mal sind es anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Reihe – im November 1983 fand das erste «Musica Juventutis»- Konzert statt – sogar fünf Konzerte, bei denen sich das Publikum vom Talent der Jungstars quer durch alle Sparten überzeugen kann. Zu den vielversprechenden Nachwuchssängerinnen und -sängern zählen u. a. Meijits Dymfna, Rafael Fingerlos und Bettina Schweiger, die mit ausgewählten Liedern der deutschen Romantik die Bretter, die die Welt bedeuten, betreten. Erfolgreich aus den Auswahlspielen gingen auch die Klarinettisten Max Ziehesberger, Bernhard Karl und Daniel Hochstöger hervor, die ihr Können mit Kostbarkeiten ihres Faches wie Spohrs Klarinettenkonzert op. 57 oder Debussys «Première Rhapsodie» zeigen. Einen spritzig-frischen Schlusspunkt der Feierlichkeiten setzt das Jazzensemble Hi5.

http://www.musicajuventutis.org

20.03.2013 um 11:39 | Publiziert in: Allgemein, Video, Klassik | 0 Kommentar(e)

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