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Benefiz-Galakonzert 2020, © Lukas Beck

Großer Erfolg bei Benefiz-Galakonzert für die Wiener Konzerthausgesellschaft

von Wiener Konzerthaus

Die Freude war sichtlich groß – im Publikum, auf der Bühne und auch hinter den Kulissen. Beim Benefiz-Galakonzert am 29. September 2020, das für die Wiener Konzerthausgesellschaft veranstaltet wurde, genossen neben vielen prominenten Gästen auch die Auftretenden, wie Piotr Beczała, Valentina Naforniță, Miriam Kutrowatz, Rudolf Buchbinder und der neue Chefdirigent der Wiener Symphoniker Andrés Orozco-Estrada, die Lebendigkeit des Konzertgeschehens im Wiener Konzerthaus. Und genau hierum ging es an diesem Abend: Um auch weiterhin eine tragende Rolle im innovativen Konzertleben dieser Stadt spielen zu können, ist die Institution auf Hilfe angewiesen. Rund 310.000 Euro Erlöse aus Kartenverkäufen und Spenden, die verbunden mit diesem Konzert getätigt wurden, tragen entscheidend dazu bei, die Autonomie und die Qualität der Veranstaltungstätigkeit des privaten Vereins aufrechtzuerhalten. 
Die Wiener Konzerthausgesellschaft sieht in den Reaktionen auf das gelungene Benefizkonzert ein starkes Zeichen dafür, welch große Bedeutung sie für viele Menschen dieser Stadt hat. Im Publikum saßen neben vielen treuen Besucherinnen und Besuchern unter anderem Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer, Magistratsdirektor Erich Hechtner, Generaldirektor der Siemens AG Wolfgang Hesoun, Gouverneur der Österreichischen Nationalbank Robert Holzmann, Uniqa-Generaldirektor Andreas Brandstetter, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz oder die Generaldirektorin der Österreichischen Nationalbibliothek Johanna Rachinger.

Hintergründe

Das Wiener Konzerthaus wurde und wird durch die Einschränkungen des Spielbetriebs in Folge der Covid-19-Krise getroffen. Die Saison 2020/21 ist zwar bereits Anfang September erfolgreich gestartet, allerdings gestaltet sich der laufende Spielbetrieb als nicht ganz einfach: Im Optimalfall dürfen im Großen Saal nach geltenden Bestimmungen etwa 1200 statt 1880 Plätze besetzt werden, eine mögliche Maximalbelegung liegt bei etwa 65 Prozent. Außerdem haben die verschiedenen Reisewarnungen und -beschränkungen zur Folge, dass Künstlerinnen und Künstler nicht anreisen und Konzerte daher verschoben oder abgesagt werden müssen. 
Diese Faktoren führen dazu, dass das Wiener Konzerthaus aktuell Veränderungen in der Erlössituation erlebt. Der Eigendeckungsgrad der Organisation liegt bei 90 Prozent und der Kartenverkauf stellt üblicherweise die Haupteinnahmequelle dar. Durch die Einnahmen des Benefiz-Galakonzerts kann ein Teil der Einbußen nun abgefedert werden.

13.10.2020 um 10:26 | Publiziert in: Allgemein | 0 Kommentar(e)

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