Programm & Karten – Höhepunkte – Modern
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MontagMO 9 Oktober 2017
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MittwochMI 25 Oktober 2017
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MontagMO 30 Oktober 2017
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DienstagDI 31 Oktober 2017
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DonnerstagDO 2 November 2017
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SamstagSA 4 November 2017
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SonntagSO 5 November 2017
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MontagMO 13 November 2017
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MittwochMI 15 November 2017
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DonnerstagDO 16 November 2017
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MittwochMI 22 November 2017
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MontagMO 27 November 2017
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DienstagDI 28 November 2017

© Olha Prokopchuk, Adobe

Wien Modern: Webern Symphonie Orchester / Orchestre du CNSM Paris / Volkov

Für diese glanzvolle Premiere rücken zwei Weltstädte ungewohnt eng zusammen: Die 200-jährige mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und das sogar schon 222-jährige Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris präsentieren ein gemeinsames Orchester. Unter Leitung von Ilan Volkov zeigen sich die traditionsreichen Hauptstadtinstitutionen absolut auf der Höhe der Zeit: Interpretiert werden herausragende österreichische Erstaufführungen der Pariser Komponisten Georges Aperghis und Hugues Dufourt sowie eine Uraufführung der in Wien lebenden Iris ter Schiphorst.

Samstag, 04. November 2017, 19.30 Uhr

Chinese Opera © Peter Chong (Ausschnitt)

Wien Modern: Klangforum Wien / Fischer / Vivarès / Eötvös «Chinese Opera»

Auch ganz ohne Bühnenbild, Kostüme und Film ist Peter Eötvös’ Chinese Opera «eine Oper zum sehenden Hören» (Peter Szendy). Gegen Oper hatte Eötvös – langjähriger Mitarbeiter von Karlheinz Stockhausen und Chefdirigent des Ensemble intercontemporain auf Einladung von Pierre Boulez – in seiner Studentenzeit am Kölner Studio für Elektronische Musik eine lebhafte Abneigung entwickelt. Dass er die spontane Theaterbegeisterung seiner Kindheit irgendwann wiederentdeckte, daran ist seine 1986 komponierte «Chinese Opera» nicht ganz unbeteiligt: «Der Titel – der eine vollkommen überbordende Art kreativer Fülle andeuten sollte – brachte den Dirigenten Kent Nagano dazu, Eötvös unbesehen einzuladen, das Werk in Lyon an der Oper zu inszenieren. ‹Mit Vergnügen›, sagte ich – ‹aber es ist ein Orchesterstück›», erinnerte sich Eötvös in der New York Times. Im Gefolge des farbensprühenden, im wörtlichen Sinn fantastischen Werks entstanden seither nicht weniger als zehn Opern. «Meine Chinese Opera hat mit der echten chinesischen Oper sehr wenig zu tun. In China hat jede Provinz ihren eigenen Theaterstil. Er wird nach der jeweiligen Provinz benannt, in der er vor Jahrhunderten entstanden ist und seitdem unverändert gespielt wird. Chinese Opera ist in Hinsicht auf eine szenische und filmische Präsentation geschrieben. Sie ist ‹Oper› meiner eigenen ‹Provinz›.» (Peter Eötvös) In diesem großen Porträtkonzert mit drei im Abstand von je zehn Jahren entstandenen Meisterwerken steht der 73-jährige Komponist persönlich am Dirigentenpult des Klangforum Wien.

Sonntag, 05. November 2017, 19.30 Uhr

Cafe Heumarkt © Katharina Klement (Ausschnitt)

Wien Modern: Marlene Streeruwitz / Katharina Klement «Verführung.»

Nicht das von Don Juan getötete Opernthema Liebe, sondern das allgegenwärtige der Verführung nehmen Marlene Streeruwitz und Katharina Klement als Ausgangspunkt einer Versuchsanordnung: Wie können Text und Musik gleichberechtigt nebeneinander auf der Bühne stehen?

Montag, 27. November 2017, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

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Telefax: +43 1 24200-110
ticket@konzerthaus.at

Öffnungszeiten des Ticket- & Service-Centers:
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sowie Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr
Sonderöffnungszeiten und telefonischer Kartenverkauf von 26. Juni bis inklusive 27. August 2017:
Montag bis Freitag 9.00 bis 13.00 Uhr

Das Wiener Konzerthaus dankt all seinen Sponsoren und Kooperationspartnern