sortiert nach Genres

Barbara Hannigan © Raphael Brand (Ausschnitt)

Barbara Hannigan / Reinbert de Leeuw

Die beiden Künstler huldigen der Trias Schönberg, Berg und Webern. Der junge Berg arbeitet sich in seinen Sieben frühen Liedern am Vorbild Gustav Mahler ab, während Schönberg wie Webern vom Dichter Richard Dehmel fasziniert sind und für dessen Lyrik einen ganz neuen Tonfall suchen. Dazu treten die Reize des Wiener Fin de Siècle: Lieder von Alexander Zemlinsky und von Alma Schindler, die Zemlinsky zugunsten von Mahler verlassen sollte, sowie Hugo Wolfs sehnsuchtsvolle Mignon-Gesänge vereinen sich zu einem klingenden Kaleidoskop der Jahrhundertwende.

Dienstag, 10. Oktober 2017, 19.30 Uhr

Chinese Opera © Peter Chong (Ausschnitt)

Klangforum Wien / Fischer / Vivarès / Eötvös «Chinese Opera»

Auch ganz ohne Bühnenbild, Kostüme und Film ist Peter Eötvös’ Chinese Opera «eine Oper zum sehenden Hören» (Peter Szendy). Gegen Oper hatte Eötvös in seiner Studentenzeit am Kölner Studio für Elektronische Musik eine lebhafte Abneigung entwickelt. Dass er die spontane Theaterbegeisterung seiner Kindheit irgendwann wiederentdeckte, daran ist seine 1986 komponierte «Chinese Opera» nicht ganz unbeteiligt.

Sonntag, 05. November 2017, 19.30 Uhr

© Voyagerix / Adobe (Ausschnitt)

Wien Modern: Webern Kammerphilharmonie / Pironkoff «Les Espaces Acoustiques»

«Nur wenige Komponisten können von sich behaupten, eine ganze Stilrichtung erfunden zu haben. Debussy ist einer von ihnen, Webern ein anderer, Gérard Grisey – der 2016 seinen 70. Geburtstag gefeiert hätte – ein dritter. Grisey war Schöpfer der Spektralmusik (ein Name, den andere erfunden haben), die in Paris in den 1970ern entstand und die die Harmonik in die post-tonale Musik auf völlig neue Weise wieder eingefügt hat.» (Liam Cagney / Gramophone).

Donnerstag, 16. November 2017, 19.30 Uhr

Brad Mehldau und Chris Thile © Michael Wilson

Chris Thile & Brad Mehldau

Eigentlich entstammen sie zwei Welten, aber wenn Mandolinvirtuose Chris Thile und Brad Mehldau, einer der einflussreichsten Jazz-Pianisten der letzten 20 Jahre, gemeinsam die Bühne betreten, erwartet das Publikum eine elektrifizierende Symbiose aus Bluegrass und Jazz – und eine Auswahl der Lieblingssongs der beiden, die sie gemeinsam neu erschaffen.

Samstag, 18. November 2017, 19.30 Uhr

Cafe Heumarkt © Katharina Klement (Ausschnitt)

Wien Modern: Marlene Streeruwitz / Katharina Klement «Verführung.»

Nicht das von Don Juan getötete Opernthema Liebe, sondern das allgegenwärtige der Verführung nehmen Marlene Streeruwitz und Katharina Klement als Ausgangspunkt einer Versuchsanordnung: Wie können Text und Musik gleichberechtigt nebeneinander auf der Bühne stehen?

Montag, 27. November 2017, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

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Telefax: +43 1 24200-110
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Telefonzeiten:
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sowie Samstag 9.00 bis 13.00 Uhr
Sonderöffnungszeiten und telefonischer Kartenverkauf von 26. Juni bis inklusive 27. August 2017:
Montag bis Freitag 9.00 bis 13.00 Uhr
Schließtage: Am Donnerstag, dem 7. September 2017, sowie am Freitag, dem 8. September 2017, ist das Ticket- & Service-Center geschlossen.

Das Wiener Konzerthaus dankt all seinen Sponsoren und Kooperationspartnern