sortiert nach Genres

Gidon Kremer © Alberts Linarts (Ausschnitt)

Gidon Kremer, Violine «La lontananza»

Die Zusammenarbeit des venezianischen Avantgarde-Komponisten Luigi Nono und des lettischen Stargeigers Gidon Kremer gehört fast schon ins Reich der Legenden: Aus Kremers Geigenklang formte Nono die Raumelektronik in einem seiner letzten Stücke. Eine Rarität.

Dienstag, 28. November 2017, 19.30 Uhr

Michael Schade © Harald Hoffmann (Ausschnitt)

Karg / Schade / Martineau / Melles

Einem der prominentesten Liebespaare der deutschen Romantik – Robert und Clara Schumann – widmet sich das Programm «Licht und Liebe» in Wort und Ton. Es wäre nicht auszuschließen gewesen, dass der vielseitig begabte Robert Schumann ebenso als Schriftsteller reüssiert hätte. Sein Talent zeigt sich auch in seinen privaten Schriften, wie etwa in dem mit Clara gemeinsam geführten Ehetagebuch. Dass der retrospektive Einblick in die Künstlerehe überhaupt möglich ist, ist einzig der ältesten Tochter Marie zu verdanken, die eine Herausgabe der Schriften gestattete.

Dienstag, 09. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Peter Simonischek © Josef Gallauer (Ausschnitt)

Peter Simonischek / Musicbanda Franui «Ennui. Geht es immer so weiter?»

Auf die Frage «Geht es immer so weiter?» wünschen wir uns ein kräftiges «Ja!» als Antwort. Eine kongeniale Symbiose zwischen Wort, Ton und Bild steht im Programm «Ennui» von Musicbanda Franui-Leiter Andreas Schett und Peter Simonischek an: Während der für den Oscar nominierte Publikumsliebling Philosophisches, Lyrisches, aber auch Unterhaltsames über die «gepflegte Langeweile» («Ennui») rezitiert, lässt die Musicbanda Franui Kassationen und Serenaden erklingen. Eines ist dabei garantiert: Langweilig wird es hier sicher nicht!

Mittwoch, 17. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Tigran Hamasyan © Tigran Hamasyan (Ausschnitt)

Tigran Hamasyan

Nach Pianisten von der Statur eines Tigran Hamasyan gierte der Jazz immer schon. Der aus dem ländlichen Armenien stammende Musiker verinnerlichte die reichhaltige Folklore seiner Heimat schon früh. Neben dem Studium von armenischem, indischem und skandinavischem Folk beschäftigte sich Hamasyan auch lange mit der Klassik. Seine wilden Improvisationen begleitet er mit Silbengesang. Obwohl längst in den USA ansässig, besucht er regelmäßig seine alte Heimat. Aus ihr schöpft er, wenn er improvisiert.

Mittwoch, 30. Mai 2018, 19.30 Uhr

Mariza

Längere Zeit galt der Fado in Portugal als verstaubt. Mariza hat die dicke Staubschicht, die sich auf Portugals melancholischer Volksmusik abgelagert hatte, mit ihrer sanft schmelzenden Stimme weggehaucht. Von Anfang an hat sie, wie sie meint, einfach nur Musik gemacht, daher sah sie auch kein Problem darin, Elemente aus Gospel, Jazz, Pop, Bossa Nova oder Flamenco zu integrieren.

Donnerstag, 17. Mai 2018, 21.00 Uhr

Wiener Konzerthaus
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