sortiert nach Genres

Sir András Schiff © Priska Ketterer

Klaviermatinee Sir András Schiff

Bach – Bartók – Janáček – Schumann; um diese vier Komponisten kreist auch das letzte der drei delikaten Solorezitals Sir András Schiffs im Rahmen seines aktuellen Porträts im Wiener Konzerthaus. Beim letzten Termin ummanteln die beiden genialen Einzelgänger der klassischen Moderne mit Bachs «Capriccio über die Abreise des beliebtesten Bruders» und Schumanns C-Dur-Fantasie ein kurioses Frühwerk aus der Feder des späteren Thomaskantors und ein Stück schwärmerischer Bekenntnismusik des verliebten Romantikers.

Sonntag, 07. Mai 2017, 11.00 Uhr

Belcea Quartet © Marco Borggreve (Ausschnitt)

Belcea Quartet

Zwei außergewöhnliche Kompositionen stehen in diesem Konzert auf dem Programm. Schostakowitschs hochkonzentriertes letztes Streichquartett, durchgehend im Adagio gehalten, gilt dem Andenken des von ihm hochgeschätzten Sergej Schirinski, dem zweiten Geiger des Beethoven-Quartetts, das alle seine vorangehenden Quartette uraufgeführt hatte. Mit seinem monumentalen letzten Streichquartett in G-Dur, fertiggestellt innerhalb von zehn Tagen, wagte sich Schubert an die Grenzen der Gattung. Dass er sich u. a. damit «den Weg zur großen Sinfonie bahnen» wollte, verrät neben den Dimensionen das orchestrale Klangbild des Quartetts.

Montag, 22. Mai 2017, 19.30 Uhr
Dienstag, 23. Mai 2017, 19.30 Uhr

Paavo Järvi © Julia Baier (Ausschnitt)

Wiener Symphoniker / Paavo Järvi

Gustav Mahlers siebente Symphonie ist zwischen 1904 und 1905 am Wörthersee entstanden; wichtige Ideen sollen ihm gar beim Rudern in den Sinn gekommen sein. «Da röhrt die Natur!», schrieb der Komponist über sein Werk. Die Musik entführt uns aber nicht nur in die Natur, sondern auch in gespenstisch-verzauberte Welten. Dennoch ist die Symphonie die «heiterste», die er je komponiert hätte, so Mahler.

Dienstag, 23. Mai 2017, 19.30 Uhr
Mittwoch, 24. Mai 2017, 19.30 Uhr

Frank Peter Zimmermann © Harald Hoffmann/hänssler CLASSIC

Wiener Symphoniker / Frank Peter Zimmermann / Hrůša

Der Deutsche musiziert zusammen mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Jakub Hrůša bei Beethovens 1806 uraufgeführtem Violinkonzert. Bei der Zusammenarbeit mit Orchestern ist für ihn «die Spielfreude, eine Wachsamkeit und eine Intuition» entscheidend.

Dienstag, 06. Juni 2017, 19.30 Uhr
Mittwoch, 07. Juni 2017, 19.30 Uhr

Klangforum Wien © Judith Schlosser

Klangforum Wien / Brönnimann

Zum krönenden Abschluss der «Bouleziade» widmet sich das Klangforum Wien zwei Gipfelpunkten nicht nur des Gesamtwerks des Komponisten, sondern des gesamten live-elektronischen Repertoires: «… explosante-fixe …», 1971 als kleine, aleatorische Epitaphkomposition auf Igor Strawinski begonnen, wuchs bis 1993 zu einer Art Konzert für Flöte mit Live-Elektronik, zwei «Schattenflöten» und Ensemble an. Noch komplexer, aufwendiger und flamboyanter nimmt sich «Répons» aus den frühen 1980er-Jahren aus.

Montag, 19. Juni 2017, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
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