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Über uns – Festivals – Wien Modern 31
Wien Modern 2018

Wien Modern 2018 © Philippe Petit, New York 1974, Foto: Jean-Louis Blandeau/Polaris

Wien Modern 31

»Hier ist das Jetzt« – das garantiert im November Wien Modern. Mit rund 180 Ur- und Erstaufführungen in über 110 Veranstaltungen und an 30 Spielstätten sorgt Wien Modern 2018 für eine weltweit rekordverdächtige Bühnenpräsenz der zeitgenössischen Musik.

Vom 28. Oktober bis zum 30. November bringen große und kleine, traditionsreiche und junge Initiativen, Künstlerinnen und Künstler aus Wien, Österreich und vielen weiteren Ländern 34 Spieltage lang mit vereinten Kräften hörbar frischen Wind in die Stadt. Das Wiener Konzerthaus – seit 1988 gemeinsam mit dem Musikverein Gründungspartner des Festivals – spielt auch heuer wieder eine ganz besonders prominente Rolle im Festival: Hier erleben Sie spektakuläre Großprojekte des 31. Jahrgangs von Wien Modern. Den Auftakt machen die Wiener Philharmoniker mit einem überraschenden Experiment: In einem kompletten Konzert ganz ohne Dirigent zeigt das traditionsreichste Orchester der Stadt, dass das Festivalthema »Sicherheit« in der Musik vor allem eines bedeutet: Mut zum Risiko. Mit Stoppuhren für den Avantgarde-Pionier John Cage, mit dem Atmen des Konzertmeisters in Arnold Schönbergs »Verklärter Nacht«, mit gegenseitigem Zuhören in Johannes Maria Stauds Uraufführung »Scattered Light« begibt sich das seit 176 Jahren bestehende Kollektiv in ein einmaliges Abenteuer, das das Zeug zum legendären Konzert hat.

Drei Tage später setzen die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Sylvain Cambreling für das Konzert »Panic« ihre GeigerInnen auf den Balkon. Am ersten Festivalwochenende gibt es neben Uraufführungen der »Alten Wilden« Christian Wolff und Vinko Globokar auch »The Solo Challenge: Cello« mit vier extrem unterschiedlichen Cellistinnen und Cellisten in virtuosen Alleingängen. Am 5. November lässt bei »Casino Cage« ein Croupier am Roulette-Tisch live den Zufall darüber entscheiden, welche der 14 Berio-Sequenzen wann wo im ausgeräumten Großen Saal gespielt werden. Am 16. November verführt die Violinistin Patricia Kopatchinskaja das Barockensemble Il Giardino Armonico zur Neuen Musik. Am 21. November präsentiert das Klangforum Wien die temperamentvolle Erste Bank Preisträgerin 2018 Agata Zubel, tags darauf widmen sich das RSO Wien und HK Gruber der Kafka-Oper »Der Prozess« des Jubilars Gottfried von Einem. Und wie am ersten, so wird auch am letzten Wochenende der Mozart-Saal zum Festivalzentrum – mit dem Ensemble Modern, dem Arditti Quartet, Irvine Arditti solo, der Camerata Salzburg und dem Minguet Quartett.

Das größte Projekt des Festivals ist am 14. November »The Outcast«: In einer aufwendigen Neuproduktion feiert Olga Neuwirths Video-Konzert-Installations-Theater seine Uraufführung. Zum 50. Geburtstag der großen österreichischen Komponistin, die auch eine Woche zuvor bei der Filmmusik-Premiere »Die Stadt ohne Juden« im Mittelpunkt steht, realisieren die britische Regisseurin und Künstlerin Netia Jones, der Dirigent Ilan Volkov, das RSO Wien, zwei Chöre, acht Solistinnen und Solisten und ein preisgekröntes Videoteam die aufgewühlte Meeresparabel rund um den Schriftsteller Herman Melville und seinen legendären Captain Ahab, der im verbissenen Kampf mit dem weißen Wal Moby Dick in den Untergang segelt. Mit Netia Jones zeichnet für Video, Bühne und Kostüme »die einfallsreichste Opernregisseurin unserer Zeit in Großbritannien« (The Observer) verantwortlich.

Wien Modern im Wiener Konzerthaus

Unterstützt wird Wien Modern von der Kapsch Aktiengesellschaft als Hauptsponsor.

www.wienmodern.at

Festivals

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Das Wiener Konzerthaus dankt all seinen Sponsoren und Kooperationspartnern