Montag MO 1 Jänner 0001
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Samstag SA 4 April 2020
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Montag MO 6 April 2020
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Mittwoch MI 8 April 2020
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Donnerstag DO 9 April 2020
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Freitag FR 10 April 2020
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Sonntag SO 12 April 2020
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Montag MO 13 April 2020
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Mittwoch MI 22 April 2020
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Montag MO 6 Jänner 2020

Eva Reiter © Moritz Schell (Ausschnitt)

Resonanzen: Reiter / Pauwels / De Cock / Harrasser

»Eupepsia/Dyspepsia – Archiv einer Vereinnahmung«

Samstag 25 Jänner 2020
21:30 Uhr
Schubert-Saal

Veranstaltung hat bereits stattgefunden

Interpreten

Eva Reiter, Viola da Gamba, Zusatzinstrumente

Tom Pauwels, E-Gitarre, Zusatzinstrumente

Tom De Cock, Schlagwerk, Zusatzinstrumente

Karin Harrasser, Vortrag, Zusatzinstrumente

Alfred Reiter, Klangregie

Programm

Anonymus

Hanacpachap cussicuinin (17. Jh.)

Matthew Shlomowitz

Letter Piece #8. Sit Up Stand Down (Auszug) (2012)

Fredy Vallejos

Tres minicaturas (2019–2020) (UA)

Marin Marais

Prelude (Pièces de violes et basse-continues du troisième livre de pièces de viole, Nr. 11) (1711))

Eva Reiter

Er tötet den Strauß mit einer Nadel (2020) (UA)

Robin Hoffmann

Birkhahn-Studie für Birkhahn-Locker (2005)

Eva Reiter

My iron-spurred lady (2018)

Jorge Sánchez-Chiong

NoPasaCalle – Primer Viaje (2020) (UA)
Kompositionsauftrag der Wiener Konzerthausgesellschaft

Diégo Ortiz

Recercada segunda (1553))

Mit Texten von Alejo Carpentier, Karin Harrasser, Florian Paucke, José Manuel Peramás und Eduardo Viveiros de Castro

Anmerkung

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Festival Resonanzen »Die Zehn Gebote«

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

Eupepsia. Ein koloniales Archiv

Ein Konzert als Forschungsprojekt: Im bolivianischen Tiefland setzten die Jesuiten ab Ende des 17. Jahrhunderts Musik als Mittel der Missionierung ein. Doch erst Anfang der 1970er-Jahre wurden in der Kleinstadt Concepción durch Zufall 5.500 Seiten Originalpartituren aus dieser Zeit entdeckt: europäische, aber auch amerikanische Barockmusik, die in den mehr als 200 Jahren seit der Ausweisung der Jesuiten aus dieser Region in verwitterten Kisten aufbewahrt worden war. Anhand von Stücken aus diesem Archivo Musical de Chiquitos gehen Eva Reiter und die Medien- und Kulturwissenschaftlerin Karin Harrasser Fragen zum Erbe der Kolonialisierung, zur schriftlichen Überlieferung und zu den offen gelassenen Leerstellen nach.

Eva Reiter

Eva Reiter studierte bis 2001 Blockflöte und Viola da Gamba an der Wiener Musikuniversität. Bis 2005 setzte sie ihr Blockflötenstudium bei Paul Leenhouts und Walter van Hauwe und ihr Gambenstudium bei Mieneke van der Velden am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam fort. 2006 schloss sie ihre Master-Studien mit Schwerpunkt im Bereich der Komposition ab. Seither arbeitet sie als freischaffende Musikerin und Komponistin in Wien. Sie wird regelmäßig als Dozentin zu Kursen für Alte Musik eingeladen und unterrichtete Viola da Gamba in Linz. In den letzten Jahren hat sich Eva Reiter als Komponistin und als Interpretin verstärkt der komponierten Musik der Gegenwart gewidmet.