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Über uns – News

Belcea Quartet, Anton Webern, und ein «Langsamer Satz»

von Wiener Konzerthaus


  
Montag, 7. April 2014, 19:30

Mozart Saal

Meta4 Quartet / C. Maltman et al.

Programm:

Samuel Barber, Dover Beach op. 3 (1931)
Benjamin Britten, Three Divertimenti (1936)

Ralph Vaughan Williams, Five mystical songs (1911)
***
Othmar Schoeck, Notturno

Mittwoch, 23. & 24. April 2014, 19:30

Großer Saal

Freiburger Barockorchester
A.Melnikov (Klavier), J.G. Queyras (Violoncello), I. Faust (Violine)
P. Heras-Casado (Dirigent)

Programm:

Robert Schumann,
Ouverture, Scherzo und Finale op. 52 (1845)

Konzert für Klavier und  Orchester a-moll op. 54 (1841-1845)
 ***

Konzert für Violine und Orchester d-moll WoO 23 (1853)

Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 129 (1850)

Mittwoch, 23. April 2014, 12:30 Uhr

Schubert Saal

Elias String Quartet

Programm:

Anton Webern, Langsamer Satz für Streichquartett (1905)

Ludwig van Beethoven, Streichquartett e-moll op. 59/2 (1805-1806)

Krzysztof Chorzelski, Bratscher des Belcea Quartetts, lamentiert beim Essen nach dem Konzert seiner Gruppe im Mozart-Saal (Purcell, Haydn, Britten), dass er das Konzert der Camerata Salzburg mit Philippe Herreweghe (Interview auf dem Konzerthaus Magazin hier) verpasst hat, welches zur gleichen Zeit im Großen Saal stattfand. „Hätte ich das gewusst, wäre ich zum Konzert rüber gegangen und hätte die Drei [seine Kollegen, die um ihn am Tisch sitzen] alleine spielen lassen“ lacht er. Und etwas ernsthafter schon schiebt er ein: „Es ist so frustrierend, wenn man die ganze Zeit Streichquartett spielt und dann solche Konzerte verpasst.“ Wenn er nur einen Tag früher gekommen wäre, suggeriert Projektleiterin Julika Meixner halb scherzend, hätte er das erste der beiden Camerata-Konzerte erleben können ohne bei seinem eigenen Blau zu machen. „Ich glaube das ist auch etwas, was wir in der Zukunft machen wollen… uns mehr Zeit nehmen. Gibt’s was, was ich beim nächsten mal nicht verpassen sollte?

Die Projektleiterin und ich erzählen eifrig und enthusiastisch vom Freiburger Barockorchester und deren vielversprechenden Schumann-Konzerte-Abenden mit Alexander Melnikov, Isabelle Faust und Jean-Guihen Queyras. Chrozelski´s Augen leuchten auf… aber dann bemerken wir schnell, dass wir im falschen Monat sind. Die Freiburger & Co. kommen im April… das Belcea Quartett ist aber schon im März, mit Piotr Anderszewski im Gepäck, wieder da. Nun, immerhin gäbe es in dem Fall das San Francisco Symphony Orchestra zu hören. Darüber weissChrozelski schon Bescheid. „Ah, das mit Julia Fischer und Prokofjew Violinkonzert!“ Genau das, wobei sich das vielleicht interessanteste Detail des Konzertes fast versteckt unter dem Namen „Henry Brant – The Alcotts“, nämlich Charles Ives‘ Concord Sonata, orchestriert. Ein Satz davon, zumindest. „Oh Gott! Wie fantastisch. Ich habe die Concord Sonata einmal live gehört, mit Pierre-Laurent Aimard…“ Mit oder ohne…? „Mit dem Teil für Flöte, ja! Wow. Was für eine fantastische Idee!

Eigentlich war der Plan, über Anton Weberns «Langsamer Satz» zu sprechen… Aber jetzt sind wir erst einmal fest bei Charles Ives gelandet. Ich gebe zu, dass bei mir der Charles Ives Funke, zumindest was seine Orchestermusik betrifft, nie übergesprungen ist, soweit ich nur Aufnahmen gehört habe. Dafür hat es das Live-Erlebnis in Konzerten gebraucht. Es passieren einfach zu viele Dinge auf einmal in seiner Musik als dass alles andere als eine audiophile Fünfkanal Surround-Sound Aufnahme dem gerechte werden könnte. „Ich habe ihn noch nie im Konzert gehört… nun, abgesehen von der «Concord Sonata»“ meint Chorzelski etwas betrübt. „Ich kenne auch viele Stücke noch nicht. Ich habe einmal versucht die Streichquartette anzuhören… aber die habe ich gar nicht verstanden. Aber die «Unanswered Question» und «Central Park in the Dark» gehören schlicht und ergreifend zu den interessantesten, faszinierendsten Stücken überhaupt.

Nach etwas Ives und einem Bier zum lockerreden sind wir bereit auf Webern zu sprechen zu kommen. Ich schlage vor, dass Weberns «Langsamer Satz» ein bisschen wie «Tristan und Isolde», komprimiert in gute 10 Minuten ist.

Ja, das ist nicht die schlechteste Analogie. Ich stelle mir es als eingedampfte Mahler Symphonie vor. Da ist etwas, an dem Stück… diese Steigerungen… und doch ist es auch immer Musik am Rande des Abgrunds. Kein Wunder, dass Webern nur wenige Jahre später «Fünf Stücke für Orchester» geschrieben hat. Schließlich ist «Langsamer Satz» Musik, die am Rande des Explodierens ist. Da grummelt es im Untergrund… das ist einfach die Verdichtung all dieser Antriebe. Einfach Unglaublich. Und die Ausdrucksvorschiften, die in der Partitur stehen, sind so extrem. Da steht ein Forte-Fortissimo direkt neben einem Piano-Pianissimo. Und die Art, wie er Motive benutzt ist gar nicht romantisch. Es ist eigentlich sehr, sehr… nun, immer noch tonal, aber im Geiste, glaube ich, geht es schon in die Richtung des Weberns von ein paar Jahren später. Und das ist fantastisch, weil es doch sehr selten ist in weniger als zehn Minuten so eine Bandbreite an Emotionen und überwältigenden Höhepunkten durchleben zu können. Besonders ungewöhnlich ist das im Genre des Streichquartetts und erst recht in dieser Länge beziehungsweise Kürze. Das ist eher auf der Skala einer Mahler Sechsten Symphonie oder so etwas in dem Dreh. Es ist einfach unglaublich ekstatische, wunderbare Musik.

Es ist vermutlich fair zu behaupten, dass von diesen Stücken, die nahe dieser Grenze zwischen Romantik und Neuer Tonalität sitzen, «Langsamer Satz» diese Grenze doch deutlich von der Romantischen Seite aus anschaut. Ein Stück wie Alban Bergs Klaviersonate Opus 1, derweil, sitzt rittlings auf dieser Grenze. Wenn man nur die Noten spielt, klingt es atonal, modern. Und wenn man es mit zarter, vielleicht ein wenig wehmütiger Empfindlichkeit spielt, und wenn man lang genug wartet und die langen Linien im Kopf miteinander verbindet, dann kommt eine romantische Wiener Kaffeehaus-Melancholie heraus, und es klingt schon fast eher wie der Anfang von Mozarts «Dissonanzen Quartett». Ein bisschen wie Mark Twain über die Deutsche Sprache meinte: Wenn ein Deutscher in einen Satz eintaucht, weiß man nicht was gemeint ist, bis er am anderen Ende des Atlantiks mit einem Verb zwischen den Zähnen wieder auftaucht. So ähnlich denke ich über Bergs Opus 1. Oder Othmar Schoecks «Notturno». Kennst Du das Stück?

Ja, ja. Natürlich. Wir haben es schon gespielt, mit Matthias Goerne. Es kommt «Langsamer Satz» sehr nahe in seiner ´Hoch-romantisch-aber-gleichzeitig…-haftigkeit´. Aber beim «Notturno» kommt noch dazu, dass es eine sehr ausgeprägte Kargheit hat. Verstörend, fast, indem es diese Moment unglaublichen harmonischen Reichtums und Dichte hat und dann wieder Momente größtmöglicher Sparsamkeit. Kargheit. Es ist zwar noch innerhalb des tonalen Bereiches, aber auch irgendwie wie eine Musik des Unterbewussten oder so etwas.

Es schwebt wie von dünnen Silbernen Fäden hängend…

…Ja.

Bergs Opus 1 ist meine Lieblingsanalogie, um «Notturno» zu verstehen. Aber es erinnert mich in vielerlei Hinsicht mehr an Schoenbergs «Das Buch der hängenden Gärten», Op.15.

«Hängende Gärten» von Schoenberg? Das Stück kenne ich gar nicht…

Ein Liederzyklus von so einer halben Stunde Dauer zu einem Gedicht von Stefan George… einer wunderbaren, seltsamen, tragischen Anti-Liebesgeschichte. Glenn Gould hat es unter anderem aufgenommen, und Christian Gerhaher vor kurzem auch. Ein Stück, das bis an die Schmerzgrenze geht – und doch unheimlich verführend wirken kann. Das Stück ist aber nun wirklich, unmissverständlich, atonal. Und ganz zerbrechlich. Aber das Schoeck-Stück liebe ich! Und es ist wirklich das Streichquartett in erster Linie, das das romantische Element einbringt. Wenn das nicht geschieht, kann es schon mal vorkommen, dass Leute mitten im Stück den Saal verlassen. Aber was gibt’s noch für Stücke, insbesondere mit Streichquartett, die sich auf diesem Grat bewegen?

Nun, da gibt es ein Stück das quasi den Prozess des Überschreitens dieser Brücke verkörpert, und zwar „Schoenberg Zwei“, sein zweites Streichquartett. Das ist nun Musik die mehr oder weniger im hochromantischen beginnt und dann, in der Mitte, kommt die Sängerin mit den Worten „Ich fühle Luft von anderem Planeten“ und dann – vor eines Augen beziehungsweise Ohren – öffnet sich diese neue Welt. Die Musik verwandelt sich im Prinzip mit einer Note; die Atmosphäre des Quartettes ändert sich für den Rest des Stückes. Das ist ganz so als würde man direkt eine Explosion oder vielmehr Implosion erleben. Das also, ist so ein Stück.

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Na, dass wäre mal ein Programm im Konzerthaus: Webern «Langsamer Satz», Schoenberg zweites Streichquartett, und dann Schoecks «Notturno»…

Die Idee entlockt Chorzelski ein begeistertes „Ja, ja!“ aber von rechts dringt ein Kichern über so viel Naivheit von Seiten der Künstlerischen Planung an mich heran. Chorzelski stichelt noch ein bisschen weiter, bezüglich der wirtschaftlichen Rentabilität solch hochfliegender künstlerischer Visionen in dem er vorschlägt vielleicht zwei recht teure Sänger (Bariton und Sopran) dafür zu nehmen. Julika Meixner stichelt gleich zurück: „Wir haben die Saison 20/21 noch nicht geplant!“ Ich versuche nur sehr bedingt hilfreich zu vermitteln in dem ich die Dienstleistung eines Countertenors vorschlage, der vielleicht beide Partien singen könnte. „David Hansen singt Schoenberg und Schoeck“ wäre doch ein guter Titel für 20/21. Chorzelski lässt sich von der Witzelei nicht vom Thema abbringen und meint: „Nein, absolut, es wäre großartig so etwas zu machen! Für 16/17 planen wir sowieso „Schoenberg Zwei“ zu spielen und aufzunehmen. Apropos“, das nun zu dem Cellisten des Belcea Quartetts gegenüber, „das sollten wir auf keinen Fall vergessen!“ Der Cellist hat aber ein Baby auf dem Schoß und sein Abendessen vor sich und ist nur bedingt für eine Diskussion über Probenplanungen für „Schoenberg Zwei“ zu haben.

Aber es wäre schon toll… zum Beispiel ein ganzer Zyklus solcher Grenzgänger-Werke. Nicht nur für Streichquartett sondern in allen Genres.

Ja… wir haben mal ein Festival so gestaltet und es „Ich fühle Luft von anderem Planeten“ genannt, nur mit Musik aus dieser Zeit. Es ist faszinierend was für Musik und was für unterschiedliche Musik zu der Zeit geschrieben wurde! Nein, Zemlinksy haben wir nicht gespielt. Aber Webern. «Fünf Sätze für Streichquartett» und «Langsamer Satz». „Schoenberg Zwei“. Das Fauré Klavierquartett… Einfach unglaublich wie alles zu der Zeit in die Luft geflogen ist und in so verschiedene Richtungen. Wir haben auch Elgars Klavierquintett gespielt…

Elgar, wirklich?

Ja! Und es ist ein absolut wunderbares Stück! Unglaublich gut. Ich bin nur wirklich kein ausgeprägter Elgar-Liebhaber und nicht auf einer Elgar-Mission. Aber das Stück ist die Wucht. Wir haben darüber hinaus das zweite Quartett von Frank Bridge gespielt… nicht, allerdings, dasStreichsextet oder das Klavierquintett. Auch ein sehr gutes Stück. Bridge war ein hervorragender Komponist. Und natürlich auch Brittens Lehrer. Nun, was haben wir noch gespielt. Also, da war die Berg Sonata Opus 1, und ich glaube ein paar Berg Lieder. Die «Lyrische Suite» haben wir zwar im Repertoire, aber wir haben sie nicht auf dem Festival gespielt. Aber Janáček, weil es eben auch aus der ungefähren Zeit kommt. Und wie schon gesagt, was in diesen ersten zwei Jahrzenten des 20. Jahrhunderts geschah in der Musik, das ist einfach unfassbar.

Als hätte jemand den Korken aus der Flasche gehauen und der Inhalt hat sich wild überall hin entleert…

Ja. ja genau. Ja, ja, ja.

…und selbst wer Schoenberg nicht besonders mag, er hat immerhin mitgeholfen diesen Korken rauszuhauen und die Musik musste sich ja irgendwo hin entwickeln. Allerdings ist es einfach unglaublich schade, wie viel gute und auch durchaus eingängige Musik es gibt, die selbst einer breiteren Musikliebhaberschicht viel Spaß bereiten könnte… die aber bei spätem Schumann schon die Ohren einklappen.

Ja. Bei spätem Schumann aufhören und bei spätem Beethoven schon nicht mehr hinhören.

Die Webern-Diskussion ist nun hinter uns und wir sprechen mit gleichem Eifer über die Violinkonzerte von Mieczysław Weinberg und Ermanno Wolf-Ferrari und kommen beim Britten-Konzert an, via Linus Roths Aufnahme des ersteren und letzteren: „Ein ganz wunderbares Konzert! Wirklich unglaublich gut. Eine relativ kürzlich gemachte Entdeckung von mir, und was für eine. Ich finde das ist eines der besten Geigenkonzerte überhaupt.“ Wir wenden uns wieder Weinberg zu, dessen Oper «Die Passagierin» in Bregenz und überall wo sie danach auftauchte hohe Wellen geschlagen hat. Auch an der English National Opera, wo Chorzelski sie sah. Und gleich zweimal hintereinander, weil er so ergriffen davon war. Weinbergs darauffolgende Oper, «Der Idiot», kürzlich in Mannheim zum ersten Mal in Vollfassung über die Bühne gegangen, ist musikalische vielleicht sogar noch ein stärkeres Werk, wage ich zu behaupten, aber thematisch ist natürlich die so raffiniert behandelte Holocaust-Thematik der «Passagierin» schwer zu überbieten. Das bringt Chorzelski auf einen anderen polnischen Komponisten, dem auch kürzlich eine vielbeachtete aber eben posthume Opernpremiere in Bregenz wiederfuhr:

Da gibt es noch einen anderen Komponisten… ich frage mich ob du den kennst: André Tchaikowsky. Er ist 1982 gestorben, mit 47, an Krebs. Er war ein ausgezeichneter Pianist und ein hochinteressanter Komponist. Und in seinen letzten Jahren schrieb er seine einzige Oper, «TheMerchant of Venice». Wow. Ich halte André Tchaikowskys Musik für wirklich ganz, ganz außergewöhnlich. Es gibt viel Klaviermusik von ihm, ein Klavierkonzert, aber kürzlich hat man in Polen ein Manuskript einer Viola Sonate entdeckt. Und die werde ich nächstes Jahr uraufführen dürfen!


Wir reden noch weiter, über André Tchaikowsky, Grażyna Bacewicz, und Weinberg—euphorisch und uns gegenseitig ins Wort fallend… noch lange nachdem das Aufnahmegerät ausgeschaltet ist. Das Belcea Quartet hat mittlerweile im Konzerthaus Weberns «Langsamer Satz» gespielt und uns mitschneiden lassen. (Siehe oben.) Es wird zum nächsten Mal im Konzerthaus am 11. und 12. Juni im Mozart-Saal zu hören sein, mit Mozart, Britten und Schostakowitsch. ¶ jfl


Ready. Set. Webern
Anton Webern (click for more)

02.04.2014 um 17:45 | Publiziert in: Allgemein, Interview, Video, Klassik | 0 Kommentar(e)

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