Montag MO 1 Jänner 0001
Montag MO 1 Jänner 0001
Montag MO 1 Jänner 0001
Über uns – News

Magazin > Interview

«Excess, but not Excessive» Interview with Marin Alsop

von Wiener Konzerthaus



Marin Marin Alsop in conversation

Interview with Marin Alsop, recorded in the Schubert-Saal of the Wiener Konzerthaus, Friday, April 4th, 2014 - prior to her concert with the ORF Symphony Orchestra, performing Leonard Bernstein's «Jeremiah» and Mahler's First Symphony. ¶ jfl

Select Recordings of Marin Alsop: A Konzerthaus Playlist

weiterlesen ...

09.12.2014 um 16:09 | Publiziert in: Interview, Video, Klassik | 0 Kommentar(e)

Wiener Lieder & Extremschrammeln: Interview mit Roland Neuwirth

von Wiener Konzerthaus




   Amanda Rotter vom Wiener Konzerthaus (und selbst Sängerin von «Mandys Mischpoche» und «Kabane 13») hat sich mit Roland Neuwirth getroffen, um über sein Konzert im Konzerthaus am 22. November zu plaudern.


40 Jahre Roland Neuwirth & Extremschrammeln: «Großes Jubiläumskonzert»
 
 Wenige haben in den letzten Jahrzehnten zur Wiederauferstehung des Wiener Lieds, das lange von sehr altbackenem Charme behaftet war, so viel beigetragen wie Roland Neuwirth und seine Extremschrammeln, die den Wiener-Lieder-Zyklus am 22. November eröffnen. In ihrem «Großen Jubiläumskonzert» feiern sie ihr 40-jähriges Bestehen und das Wiener Lied mit großer Besetzung und unter Mitwirkung des Arnold Schoenberg Chores.

Information & Tickets » 

weiterlesen ...

19.09.2014 um 11:06 | Publiziert in: Interview, Video, World | 0 Kommentar(e)

Christopher Maltman: Truly, truly, truly a Masterpiece.

von Wiener Konzerthaus

Othmar Schoeck
Christopher Maltman (Photo [excerpt] © Pia Clodi)

Edit: On-line zu hören beim ORF: "Aus dem Konzertsaal" http://oe1.orf.at/programm/372604

 Monday, April 7th, Christopher Maltman took a couple minutes just hours before his recital at the Mozart-Saal to chat about the great, elusive, «Notturno» by Othmar Schoeck:

C.M.:
How do you know the Schoeck «Notturno»?


jfl:   I know it from Klaus Mertens’ recording which was one of the... well, it wasn’t the first recording. The first one, I think, was Fischer-Dieskau with the Cherubini Quartet, and I’m not sure if it ever made it unto CD. [It had, actually, and copies are hard, but not impossible, to find. Edit: Twitter informed us that the first recording was F-D with the Juilliard Quartet, actually, and that recording has never made it onto CD.]

So it was it recorded for vinyl and was never digitally mastered or came back out again? I looked for it, because I was certain that Fischer-Dieskau would have recorded it. But I couldn’t find it anywhere and then I looked on some websites and godknowswhat and I saw that he had recorded it but couldn’t find a copy to listen to. Which is a bit sad.

But there is of course the Mertens recording, a gorgeous new one with Stephan Genz and the Leipziger Streichquartett and the Gerhaher recording...

That’s the one I listened to, actually. Which is beautiful.

It’s great... except the Rosamunde Quartet lets him down a bit.But it was him that I first talked about the «Notturno» with at length, well before he knew he’d get a chance of recording it...

Yes, it’s not easy to do the piece. It was only when this opportunity at the Konzerthaus was presented to me, where they as much as said: “Look, what would you like to do.” And I said: “I would like to do the Schoeck «Notturno».” And they looked at me and said: “OK – what’s that?” So I said: “Well, it’s a fantastic song cycle for low voice and string quartet.” But fortunately they gave me sort of carte blanche to decide what I wanted to do. And it’s so hard to get opportunities like that. It’s so hard to get concerts like this. They come up, for me, once every two or three years. And I really am so pleased that I had got the opportunity to do this piece. Because the more I worked on it and the more looked at it and the more I got inside it, I think it’s absolutely Schoeck’s best composition. It’s a towering piece of music.

[The backstage dummy alarm rings]
Oh my Lord, what noise is that?
[The backstage alarm voice says soothingly: “Windstille. Windstille”, which suggests that no one will burn, after all.]

Certainly the piece that’s furthest removed from the relatively conservative tonal language that Schoeck usually delves in...

Exactly.

...like the pieces for baritone and string orchestra… what are they called?

«Elegie». Yes, completely. And whereas that, as the songs, is much more – I would say: Strauss-inspired, this is very much more Berg... Schoenberg... and much more forward-looking and a much more experimental piece.

Well, at the time it wasn’t particularly forward looking...

No, no. But for him. But for Schoeck it was.

weiterlesen ...

16.05.2014 um 11:35 | Publiziert in: Interview | 0 Kommentar(e)

Othmar Schoecks «Notturno»: Am Grenz- und Kratzbereich der Romantik

von Wiener Konzerthaus

Othmar Schoeck
Othmar Schoeck

  
Montag, 7. April 2014, 19:30

Mozart Saal

Meta4 Quartet / C. Maltman et al.

Programm:

Samuel Barber, Dover Beach op. 3 (1931)
Benjamin Britten, Three Divertimenti (1936)
Ralph Vaughan Williams, Five mystical songs (1911)
***
Othmar Schoeck, Notturno

Der Schweizer Komponist Othmar Schoeck gilt denen den er überhaupt bekannt ist, als Konservativer. Der Lieblingskomponist von James Joyce war zu Lebzeiten – und besonders nach 1945 – unannehmbar romantisch für alle Avantgardisten und zu modern für konservative Ohren und somit zwischen den Stühlen der Stile und recht schnell vergessen oder übersehen. Und das trotz tatkräftiger Unterstützung eines seiner größten Bewunderers: Dietrich-Fischer Dieskau, der die meisten von Schoecks Liedzyklen aufführte und aufnahm.

An der Qualität seiner Musik kann es nicht liegen. Bei seinen gut 400 Liedern sind viele Leckerbissen dabei. Sein Geigenkonzert ist, neben Ermanno Wolf-Ferraris, eines der großen ungespielten des 20. Jahrhunderts. Es war von Liebe zur Geigerin Stefi Geyer inspiriert, die auch Bartók auf ähnliche Weise zu seinem zweiten Violinkonzert animierte. Immerhin spielte Geyer das Schoecksche Werk; Bartóks hielt sie ungespielt unter Verschluss. Zum Zuge bei ihr sind beide nicht gekommen, obwohl sich Schoeck immerhin eines eroberten Kusses rühmte. (Zum Ende ihres Lebens nahm Stefi Geyer das Werk sogar auf; 1947 mit Volkmar Andreae und dem Tonhalle Orchester mit einem blutjungen Grünschnabel von Produzent, einem Herren namens Walter Legge.)

Sein Cellokonzert, immerhin von Pierre Fournier aus der Taufe gehoben, ist ein bisschen einfacher gestrickt, aber nicht minder erquicklich. Seine wichtigste Oper (von Achten), «Penthesilea» (1927), hingegen ist im Idiom näher an Richard Strauss‘ «Elektra» als am «Rosenkavalier»: die Tonsprache wird scharf, mit Kanten und Ecken, aggressiv und oftmals dissonant. Sie zeigt eine ganz andere Seite von Schoecks romantischem Stil. Aber was bedeutet das eigentlich, «Romantisch»?

weiterlesen ...

04.04.2014 um 18:40 | Publiziert in: Allgemein, Interview, Klassik | 0 Kommentar(e)

Belcea Quartet, Anton Webern, und ein «Langsamer Satz»

von Wiener Konzerthaus


  
Montag, 7. April 2014, 19:30

Mozart Saal

Meta4 Quartet / C. Maltman et al.

Programm:

Samuel Barber, Dover Beach op. 3 (1931)
Benjamin Britten, Three Divertimenti (1936)
Ralph Vaughan Williams, Five mystical songs (1911)
***
Othmar Schoeck, Notturno

Mittwoch, 23. & 24. April 2014, 19:30

Großer Saal

Freiburger Barockorchester
A.Melnikov (Klavier), J.G. Queyras (Violoncello), I. Faust (Violine)
P. Heras-Casado (Dirigent)

Programm:

Robert Schumann,
Ouverture, Scherzo und Finale op. 52 (1845)
Konzert für Klavier und  Orchester a-moll op. 54 (1841-1845)
 ***

Konzert für Violine und Orchester d-moll WoO 23 (1853)
Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 129 (1850)

Mittwoch, 23. April 2014, 12:30 Uhr

Schubert Saal

Elias String Quartet

Programm:

Anton Webern, Langsamer Satz für Streichquartett (1905)
Ludwig van Beethoven, Streichquartett e-moll op. 59/2 (1805-1806)

Krzysztof Chorzelski, Bratscher des Belcea Quartetts, lamentiert beim Essen nach dem Konzert seiner Gruppe im Mozart-Saal (Purcell, Haydn, Britten), dass er das Konzert der Camerata Salzburg mit Philippe Herreweghe (Interview auf dem Konzerthaus Magazin hier) verpasst hat, welches zur gleichen Zeit im Großen Saal stattfand. „Hätte ich das gewusst, wäre ich zum Konzert rüber gegangen und hätte die Drei [seine Kollegen, die um ihn am Tisch sitzen] alleine spielen lassen“ lacht er. Und etwas ernsthafter schon schiebt er ein: „Es ist so frustrierend, wenn man die ganze Zeit Streichquartett spielt und dann solche Konzerte verpasst.“ Wenn er nur einen Tag früher gekommen wäre, suggeriert Projektleiterin Julika Meixner halb scherzend, hätte er das erste der beiden Camerata-Konzerte erleben können ohne bei seinem eigenen Blau zu machen. „Ich glaube das ist auch etwas, was wir in der Zukunft machen wollen… uns mehr Zeit nehmen. Gibt’s was, was ich beim nächsten mal nicht verpassen sollte?

Die Projektleiterin und ich erzählen eifrig und enthusiastisch vom Freiburger Barockorchester und deren vielversprechenden Schumann-Konzerte-Abenden mit Alexander Melnikov, Isabelle Faust und Jean-Guihen Queyras. Chrozelski´s Augen leuchten auf… aber dann bemerken wir schnell, dass wir im falschen Monat sind. Die Freiburger & Co. kommen im April… das Belcea Quartett ist aber schon im März, mit Piotr Anderszewski im Gepäck, wieder da. Nun, immerhin gäbe es in dem Fall das San Francisco Symphony Orchestra zu hören. Darüber weissChrozelski schon Bescheid. „Ah, das mit Julia Fischer und Prokofjew Violinkonzert!“ Genau das, wobei sich das vielleicht interessanteste Detail des Konzertes fast versteckt unter dem Namen „Henry Brant – The Alcotts“, nämlich Charles Ives‘ Concord Sonata, orchestriert. Ein Satz davon, zumindest. „Oh Gott! Wie fantastisch. Ich habe die Concord Sonata einmal live gehört, mit Pierre-Laurent Aimard…“ Mit oder ohne…? „Mit dem Teil für Flöte, ja! Wow. Was für eine fantastische Idee!

Eigentlich war der Plan, über Anton Weberns «Langsamer Satz» zu sprechen… Aber jetzt sind wir erst einmal fest bei Charles Ives gelandet. Ich gebe zu, dass bei mir der Charles Ives Funke, zumindest was seine Orchestermusik betrifft, nie übergesprungen ist, soweit ich nur Aufnahmen gehört habe. Dafür hat es das Live-Erlebnis in Konzerten gebraucht. Es passieren einfach zu viele Dinge auf einmal in seiner Musik als dass alles andere als eine audiophile Fünfkanal Surround-Sound Aufnahme dem gerechte werden könnte. „Ich habe ihn noch nie im Konzert gehört… nun, abgesehen von der «Concord Sonata»“ meint Chorzelski etwas betrübt. „IcIch kenne auch viele Stücke noch nicht. Ich habe einmal versucht die Streichquartette anzuhören… aber die habe ich gar nicht verstanden. Aber die «Unanswered Question» und «Central Park in the Dark» gehören schlicht und ergreifend zu den interessantesten, faszinierendsten Stücken überhaupt.

weiterlesen ...

02.04.2014 um 17:45 | Publiziert in: Allgemein, Interview, Video, Klassik | 0 Kommentar(e)


  2/8   Seite /8 anzeigen


Blogarchiv

TICKET- & SERVICE-CENTER

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien

Telefon: +43 1 242002
Telefax: +43 1 24200-110
ticket@konzerthaus.at

Öffnungs- und Telefonzeiten

September bis Juni
Montag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr
Samstag 10.00 bis 14.00 Uhr

Juli und August:
Montag bis Freitag 10.00 bis 14.00 Uhr

Abendkasse

ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn
An den Abendkassen können nur Kartenkäufe und -abholungen für die Veranstaltungen des jeweiligen Tages bzw. Abends vorgenommen werden.

Geschlossen

Sonn- und Feiertage
9. September 2021
24. Dezember und Karfreitag
Bitte kaufen Sie Ihre Karten an diesen Tagen online.

Das Wiener Konzerthaus dankt all seinen Sponsoren und Kooperationspartnern