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Spotify Playlist November 2014 (Classical)

von Wiener Konzerthaus

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Die Monats-Playlist stellt jeden Monat die in Konzerthaus-Veranstaltungen gespielten Werke (Klassik hier, Jazz & World gesondert) vor.

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Der November im Konzerthaus bringt viel großartige Musik – nicht zuletzt zeitgenössische Musik und Klassiker der Moderne dank Wien Modern. Allerdings ist zeitgenössische Musik oft schwer auf Aufnahmen – und deswegen auch Spotify und anderen Streaming-Plattformen – zu finden. Immerhin ein paar der von Wien Modern gebotenen Werke konnten aufgetrieben werden: Nicht Bernhard Ganders «hukl», wohl aber «khul»—das Streichquartett dessen Bearbeitung für Orchester «hukl» ist. Auch, fast überraschenderweise, «limited approximations», das Konzert für sechs Klaviere im Zwölfteltonabstand und Orchester von Georg Friedrich Haas. Und natürlich das Violinkonzert des großen György Ligeti welches Renaud Capuçon (@RCapucon) mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter François-Xavier Roth spielen wird. (Sonntag, 2. November 2014, 19:30) Gander und Haas sind beides Österreichische Erstaufführungen.

Die Raritäten die Blockflötist
Maurice Steger (@maurice_steger) und die großartige Akademie für Alte Musik Berlin (@Akamus) zum Teil darbieten, waren auch nicht leicht, aber größtenteils auftreibbar. (Montag, 3. November 2014, 19:30) Das Wiener Eos-Quartett ist eine kleine Wiener Institution und bietet ein hübsches Programm, dessen besonders interessantes Zentrum die Mikroludien (eine entzückende Gattungsbezeichnung) « Hommage à Mihály András» von György Kurtág darstellen. (Ebenfalls Montag, 3. November 2014, 19:30)

Im Mozart-Saal spielt
Anna Vinnitskaya im Konzerthausdebut der Gewinnerin des Concours Reine Elisabeth 2007, ein Programm mit Bach, Brahms, Schumann, Debussy und Prokofjew. (Dienstag, 4. November 2014, 19:30) Nicolas Altstaedt ist an Musikalität kaum zu übertreffen, weshalb ihn Gidon Kremer wohl auch zu seinem Nachfolger bei der Kremerata Baltica (@KremerataBaltic) gemacht hat. Von Haydn bis Piazzolla via Mussorgski und Bartók wird große Kammer(orchester)musik geboten. (Mittwoch, 5. November 2014, 19:30) Apropos Kammermusik: Das Belcea Quartet kommt wieder ans Konzerthaus. Vorletztes mal noch mit Weberns romantischem Juwel, «Langsamer Satz » (siehe Video), diesmal mit – wenn man so will – dem Bergschen Pendant dazu, der «Lyrischen Suite», eingebettet in Mozart und Schubert. (Mittwoch & Donnerstag, 5. und 6. November 2014, 19:30)

Daniel Sepec
bietet im Konzert mit dem Wiener KammerOrchester unter anderem die im Schatten des Violinkonzertes leicht übersehenen zwei anderen Beethovenschen Werke für Geige und Orchester, die zwei Romanzen. (Sonntag, 9. November 2014, 19:30) Daniil Trifonov (@daniil_trifonov) gilt als einer der kommenden Pianisten schlechthin, und hat heute schon Kritiker, Publikum, sowie den legendären Filmemacher Christopher Nupen völlig für sich eingenommen. Mit den Wiener Symphonikern (@ViennaSymphony) unter Gianandrea Noseda (@NosedaG) spielte er Dienstag und Mittwoch den 11. resp. 12. November 2014, 19:30 Uhr im Konzerthaus.

Fast alle Streichquartette von Georg Friedrich Haas wird das
Arditti Quartet spielen – zwei finden sich in dieser Playlist, nicht aber das Dritte, welches sowieso live, in völliger Dunkelheit, erlebt werden muss, wie es sich aus den vier Ecken des Berio-Saal zusammenfindet. Montag, 10. November 2014, 19:30 und 22:00, sowie Dienstag, 11. November 2014, 19:30 und 22:00.

Lotte Lenya hat alle «Sieben Todsünden» (Weill) berühmt gemacht,
Angelika Kirchschlager und HK Gruber werden sie in Wien weiter beliebt machen: nach des Teams großem Erfolg mit der «Dreigroschenoper» 2009 im Wiener Konzerthaus, treffen sie sich wieder zum deutlich seltener aufgeführten opernartigen Werk «Der Silbersee» und eben den «Sieben Todsünden der Kleinbürger». Ersteres ist ein politisches Bühnenspiel in drei Akten über einen Ananasdieb, allerfeinstes Weizenbrot und ein wenig Klassenkampf, garniert mit Musik, die zu Weills attraktivster gehört. (Montag, 17. November 2014, 19:30 Uhr)

In der Liste der «World’s Greatest Orchestras» des Magazins Gramophone (2008, @GramophoneMag) ging der Spitzenplatz an das Royal Concertgebouw Orchestra (@Concertgebouw ) aus Amsterdam. Eine solche Liste ist zwangsläufig fragwürdig, aber sicherlich gibt es unter Konzertgängern und Kritikern eine breite Zustimmung, daß das «RCO» ein absolut sagenhaft farbenreicher und unverschämt gut klingender Klangkörper ist. Mit dem jungen Robin Ticciati am Pult und der fabelhaften Elīna Garanča (@elinagaranca) wird atmosphärenreiche Musik von Fauré, Berlioz, Ravel und Debussy zum sicherlich Besten gegeben. (Dienstag, 18. November 2014, 19:30 Uhr) Am Tag darauf kommt mit Lang Lang (@Lang_Lang) (Bach, Tschaikowsky, Chopin) gleich der nächste Kracher… (Mittwoch, 19. November 2014, 19:30 Uhr) Auf der Playlist geben Alexandre Tharaud, Mikhail Pletnev, und Yundi einen Vorgeschmack auf das Programm.

Das
Quatuor Modigliani (@QModigliani), unterstützt von u.a. Sabine Meyer, spielt erst frühen Schubert (Streichquartett Es-Dur D 87), dann späten, in Form des Oktetts. Dazu Bertl Mütters «Schule des Staunens», eine Pausenintervention: «Schuberts Oktett. Studie? … Werk? … Hauptwerk? … zur Symphonie und ins Darüberhinaushaus». (Mittwoch, 19. November 2014, 19:30 Uhr) Es sei auch erwähnt Kate Royal und ihr Liederabend am Donnerstag, 20. November 2014, 19:30 Uhr: Ihr Rezital beinhaltet Schubert, Strauss und Mahler, welches auf der Playlist mit mehr als einem Dutzend verschiedener Sänger, quer durch die Stimmlagen, zum Vorempfinden nachgebildet wird. Ebenso beachtenswert sind die Wiener Symphoniker, die ihren Schubert Zyklus fortsetzten und bei denen Khatia Buniatishvili (@KBuniatishvili) im ersten Konzert (Friday@7, Freitag, 21. November 2014, 19:00 Uhr) das zweite Liszt Klavierkonzert spielt und in der Matinee am Sonntag das erste von Schostakowitsch. (Sonntag, 23. November 2014, 11:00 Uhr). 

Das
Hagen Quartett von vor ungefähr 20 Jahren darf sozusagen den Startschuss zu ihrem Mozart-Zyklus im Mozart-Saal selber vorstellen. (Montag, 24. November 2014, 19:30 Uhr) Das Klangforum Wien (@Klangforum Wien) bietet die Möglichkeit nach dem Violinkonzert am 2.11 gleich noch ein großes Konzert von Ligeti zu hören: das Klavierkonzert mit Joonas Ahonen als Solist nebst Erstaufführungen von Pierluigi Billone und Beat Furrer. (Dienstag, 25. November 2014, 19:30 Uhr

Zuletzt zwei äußerst vielversprechende Klavierrezitale – und auch noch am gleichen Tag: Am
Mittwoch, den 26. November 2014 um 12:30 Uhr spielt Benjamin Grosvenor (@grosvenorpiano), schon jetzt ein Star in seiner englischen Heimat, Rameau, Bach und Chopin… und am Abend, um 19:30 Uhr, spielt der etablierte, feinfühlige, zurückhaltend großartige Piotr Anderszewski u.a. die über alles berührenden «Geistervariationen» von Schumann, seinem letzten ‘luziden’ Werk. ¶ jfl


04.11.2014 um 18:50 | Publiziert in: Klassik, Hörprobe, Playlist | 0 Kommentar(e)

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