Othmar Schoecks «Notturno»: Am Grenz- und Kratzbereich der Romantik
von Wiener Konzerthaus

Othmar Schoeck
Othmar Schoeck

  
Montag, 7. April 2014, 19:30

Mozart Saal

Meta4 Quartet / C. Maltman et al.

Programm:

Samuel Barber, Dover Beach op. 3 (1931)
Benjamin Britten, Three Divertimenti (1936)
Ralph Vaughan Williams, Five mystical songs (1911)
***
Othmar Schoeck, Notturno

Der Schweizer Komponist Othmar Schoeck gilt denen den er überhaupt bekannt ist, als Konservativer. Der Lieblingskomponist von James Joyce war zu Lebzeiten – und besonders nach 1945 – unannehmbar romantisch für alle Avantgardisten und zu modern für konservative Ohren und somit zwischen den Stühlen der Stile und recht schnell vergessen oder übersehen. Und das trotz tatkräftiger Unterstützung eines seiner größten Bewunderers: Dietrich-Fischer Dieskau, der die meisten von Schoecks Liedzyklen aufführte und aufnahm.

An der Qualität seiner Musik kann es nicht liegen. Bei seinen gut 400 Liedern sind viele Leckerbissen dabei. Sein Geigenkonzert ist, neben Ermanno Wolf-Ferraris, eines der großen ungespielten des 20. Jahrhunderts. Es war von Liebe zur Geigerin Stefi Geyer inspiriert, die auch Bartók auf ähnliche Weise zu seinem zweiten Violinkonzert animierte. Immerhin spielte Geyer das Schoecksche Werk; Bartóks hielt sie ungespielt unter Verschluss. Zum Zuge bei ihr sind beide nicht gekommen, obwohl sich Schoeck immerhin eines eroberten Kusses rühmte. (Zum Ende ihres Lebens nahm Stefi Geyer das Werk sogar auf; 1947 mit Volkmar Andreae und dem Tonhalle Orchester mit einem blutjungen Grünschnabel von Produzent, einem Herren namens Walter Legge.)

Sein Cellokonzert, immerhin von Pierre Fournier aus der Taufe gehoben, ist ein bisschen einfacher gestrickt, aber nicht minder erquicklich. Seine wichtigste Oper (von Achten), «Penthesilea» (1927), hingegen ist im Idiom näher an Richard Strauss‘ «Elektra» als am «Rosenkavalier»: die Tonsprache wird scharf, mit Kanten und Ecken, aggressiv und oftmals dissonant. Sie zeigt eine ganz andere Seite von Schoecks romantischem Stil. Aber was bedeutet das eigentlich, «Romantisch»?

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facebook share 04.04.2014 um 18:40 | Publiziert in: Allgemein, Interview, Klassik | 0 Kommentar(e)


Belcea Quartet, Anton Webern, und ein «Langsamer Satz»
von Wiener Konzerthaus


  
Montag, 7. April 2014, 19:30

Mozart Saal

Meta4 Quartet / C. Maltman et al.

Programm:

Samuel Barber, Dover Beach op. 3 (1931)
Benjamin Britten, Three Divertimenti (1936)
Ralph Vaughan Williams, Five mystical songs (1911)
***
Othmar Schoeck, Notturno

Mittwoch, 23. & 24. April 2014, 19:30

Großer Saal

Freiburger Barockorchester
A.Melnikov (Klavier), J.G. Queyras (Violoncello), I. Faust (Violine)
P. Heras-Casado (Dirigent)

Programm:

Robert Schumann,
Ouverture, Scherzo und Finale op. 52 (1845)
Konzert für Klavier und  Orchester a-moll op. 54 (1841-1845)
 ***

Konzert für Violine und Orchester d-moll WoO 23 (1853)
Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 129 (1850)

Mittwoch, 23. April 2014, 12:30 Uhr

Schubert Saal

Elias String Quartet

Programm:

Anton Webern, Langsamer Satz für Streichquartett (1905)
Ludwig van Beethoven, Streichquartett e-moll op. 59/2 (1805-1806)

Krzysztof Chorzelski, Bratscher des Belcea Quartetts, lamentiert beim Essen nach dem Konzert seiner Gruppe im Mozart-Saal (Purcell, Haydn, Britten), dass er das Konzert der Camerata Salzburg mit Philippe Herreweghe (Interview auf dem Konzerthaus Magazin hier) verpasst hat, welches zur gleichen Zeit im Großen Saal stattfand. „Hätte ich das gewusst, wäre ich zum Konzert rüber gegangen und hätte die Drei [seine Kollegen, die um ihn am Tisch sitzen] alleine spielen lassen“ lacht er. Und etwas ernsthafter schon schiebt er ein: „Es ist so frustrierend, wenn man die ganze Zeit Streichquartett spielt und dann solche Konzerte verpasst.“ Wenn er nur einen Tag früher gekommen wäre, suggeriert Projektleiterin Julika Meixner halb scherzend, hätte er das erste der beiden Camerata-Konzerte erleben können ohne bei seinem eigenen Blau zu machen. „Ich glaube das ist auch etwas, was wir in der Zukunft machen wollen… uns mehr Zeit nehmen. Gibt’s was, was ich beim nächsten mal nicht verpassen sollte?

Die Projektleiterin und ich erzählen eifrig und enthusiastisch vom Freiburger Barockorchester und deren vielversprechenden Schumann-Konzerte-Abenden mit Alexander Melnikov, Isabelle Faust und Jean-Guihen Queyras. Chrozelski´s Augen leuchten auf… aber dann bemerken wir schnell, dass wir im falschen Monat sind. Die Freiburger & Co. kommen im April… das Belcea Quartett ist aber schon im März, mit Piotr Anderszewski im Gepäck, wieder da. Nun, immerhin gäbe es in dem Fall das San Francisco Symphony Orchestra zu hören. Darüber weissChrozelski schon Bescheid. „Ah, das mit Julia Fischer und Prokofjew Violinkonzert!“ Genau das, wobei sich das vielleicht interessanteste Detail des Konzertes fast versteckt unter dem Namen „Henry Brant – The Alcotts“, nämlich Charles Ives‘ Concord Sonata, orchestriert. Ein Satz davon, zumindest. „Oh Gott! Wie fantastisch. Ich habe die Concord Sonata einmal live gehört, mit Pierre-Laurent Aimard…“ Mit oder ohne…? „Mit dem Teil für Flöte, ja! Wow. Was für eine fantastische Idee!

Eigentlich war der Plan, über Anton Weberns «Langsamer Satz» zu sprechen… Aber jetzt sind wir erst einmal fest bei Charles Ives gelandet. Ich gebe zu, dass bei mir der Charles Ives Funke, zumindest was seine Orchestermusik betrifft, nie übergesprungen ist, soweit ich nur Aufnahmen gehört habe. Dafür hat es das Live-Erlebnis in Konzerten gebraucht. Es passieren einfach zu viele Dinge auf einmal in seiner Musik als dass alles andere als eine audiophile Fünfkanal Surround-Sound Aufnahme dem gerechte werden könnte. „Ich habe ihn noch nie im Konzert gehört… nun, abgesehen von der «Concord Sonata»“ meint Chorzelski etwas betrübt. „IcIch kenne auch viele Stücke noch nicht. Ich habe einmal versucht die Streichquartette anzuhören… aber die habe ich gar nicht verstanden. Aber die «Unanswered Question» und «Central Park in the Dark» gehören schlicht und ergreifend zu den interessantesten, faszinierendsten Stücken überhaupt.

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facebook share 02.04.2014 um 17:45 | Publiziert in: Allgemein, Interview, Video, Klassik | 0 Kommentar(e)


The Mischievous Little Beethoven Project. Step 2
von Wiener Konzerthaus

Mischievous Little Beethoven Project
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facebook share 31.03.2014 um 16:32 | Publiziert in: Allgemein, Klassik | 0 Kommentar(e)


Anton Webern, Langsamer Satz, and the Belcea Quartet
von Wiener Konzerthaus

Ready. Set. Webern
Anton Webern (click for more)


 
Mittwoch, 26. März 2014, 19:30

Mozart Saal
              
Belcea Quartet / P. Anderszewski

Programm:

Anton Webern, Langsamer Satz für Streichquartett (1905)
Ludwig van Beethoven, Streichquartett F-Dur op. 59/1 (1805-1806)
***
Dmitri Schostakowitsch, Klavierquintett g-moll op. 57 (1940)

Montag, 7. April 2014, 19:30

Mozart Saal

Meta4 Quartet / C. Maltman et al.

Programm:

Samuel Barber, Dover Beach op. 3 (1931)
Benjamin Britten, Three Divertimenti (1936)
Ralph Vaughan Williams, Five mystical songs (1911)
***
Othmar Schoeck, Notturno

Mittwoch, 23. & 24. April 2014, 19:30

Großer Saal

Freiburger Barockorchester
A.Melnikov (Klavier), J.G. Queyras (Violoncello), I. Faust (Violine)
P. Heras-Casado (Dirigent)

Programm:

Robert Schumann,
Ouverture, Scherzo und Finale op. 52 (1845)
Konzert für Klavier und  Orchester a-moll op. 54 (1841-1845)
 ***

Konzert für Violine und Orchester d-moll WoO 23 (1853)
Konzert für Violoncello und Orchester a-moll op. 129 (1850)

Krzysztof Chorzelski, the violist of the Belcea Quartet bemoans at the Dinner after their performance in the Mozart Saal that he missed the Camerata Salzburg with Philippe Herreweghe performing Beethoven and Chopin the night they were giving their first of their twoPurcell-Haydn-Britten recitals. “If I had known, I would have gone to that concert instead” he laughs. “It’s so frustrating to play String Quartet all the time and miss concerts like that.” If he had arrived a day earlier, taken a little more time, we suggest, he could have caught the first performance without playing hookey from his own gig. “I think that’s what we’re planning to do in the future, actually”, he responds in earnest. And follows up eagerly: “Is there something we shouldn’t miss on the night we arrive next time?” 

We excitedly tell Chorzelski about the Freiburger Barockorchester and their titillating all-Schumann Concerto nights with Alexander Melnikov, Isabelle Faust, and Jean-Guihen Queyras and his eyes light up. “Nice. What a fantastic lineup. What a fantastic thing to play all the concertos. Is it on the 24th, or 25th?” It takes a while until we realize that we’re talking April, while the Belcea Quartet next date with Piotr Anderszewski (Webern, Beethoven, Shostakovich) is already this month. The concert they will miss instead is the first of the two San Francisco Symphony performances. Chorzelski knows about it already: “Ah, the one with Julia Fischer playing Prokofiev.” That’s quality stuff, but the hidden gem of interest could well be the Charles Ives “Concord Sonata”, orchestrated. (Well, one movement at least.) “Oh my God! That’s amazing. I heard the Concord Sonata once live, with Pierre-Laurent Aimard…” With or without the…” “With the flute, yes! Wow, it’s a fantastic idea.”


The idea was to talk about Anton Webern’s Langsamer Satz, but now we’re solidly side-tracked on Ives. I confess to never quite having ‘gotten’ orchestral Ives on recordings, and found my way in only thanks to concert performances. There are simply too many layers in his music, too many things going on, that anything but an audiophile five-channel surround sound recording could do it justice at all. “I never heard him in concert halls… well, apart from that Concord Sonata” Chorzelski gripes. “I don’t actually know most of the pieces. I’ve tried to listen to the string quartets… I don’t understand them at all. But the Unanswered Question and Central Park in the Dark, these are just some of the most interesting, amazing pieces.”

[Video performance of the Belcea Quartet playing Langsamer Satz at the end of the article]

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facebook share 25.03.2014 um 19:28 | Publiziert in: Interview, Klassik | 0 Kommentar(e)


Kent Nagano über Charles Ives
von Wiener Konzerthaus


Kent Nagano, picture © Felix Broede

 Ich sitze kaum, zum Interview bestellt, in der Hotel Lobby, da fängt der Barpianist direkt neben dem ausgewählten Tischchen in der Ecke an, seine Kunst zum Besten zu geben. Den musikalischen Wert dieser Ausführungen dahingestellt, ist das eine ordentliche Hürde wenn man sich auf einen Gesprächspartner konzentrieren will. Ganz besonders wenn das Vis-à-vis mit so ruhiger und gefasster aber eben auch sanfter, leiser Stimme spricht wie Kent Nagano.

Ich dachte Charles Ives wäre ein gutes Thema über das wir reden könnten.

„Ok…“ kommentiert Nagano fragend, mit seinem ruhigen, fast schnurrenden Englisch.

Charles Ives, von dem ich überhaupt erst in Amerika gehört habe, ist zum Teil selbst in seinem Heimatland noch eine Kuriosität und Seltenheit auf Programmen. Manchmal machen ihn Europäische Avantgardisten zum Proto-Avantgardist, aber das halte ich für nur bedingt hilfreich beim Erschließen seiner Musik. Allerdings haben mir Aufnahmen mit seinen Werken auch nicht besonders weitergeholfen. Nur der Live-Genuss ließ es bei mir schnackeln… und Ives kam hervor als eine Art amerikanischer Gustav Mahler. Und doch ist seine Musik so anders als Mahlers. Ives’ Musik scheint nie auf Effekt zugeschnitten. Wenn Cluster und verschiedene Klangwelten aufeinandertreffen, kommt es mir nicht wie für den Kenner zugeschnitten vor, der genau erkennt was da unter der musikalischen Motorhaube passiert. Vielmehr klingt es wie eine Art Klang-Gulasch das einem da entgegengeschmissen wird. Und man riecht die Musik, mehr denn man sie hört.

Ihre Kommentare klingen ein wenig wie die kritischen Schriften über Gustav Mahler von damals…

…die Schriften über die wir uns heute lustig machen?

„Ja.“ [Das knappe „Ja“ mildert Nagano mit einem weichen Schmunzeln ab]

Dienstag, 25. März 2014, 19:30
Großer Saal

San Francisco Symphony

Julia Fischer, Violine
Michael Tilson Thomas, Dirigent

Programm:
             
Henry Brant / Charles Ives: A Concord Symphony

Sergej Prokofjew Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19


 ***

 Hector Berlioz Symphonie fantastique / Episode de la vie d'un artiste op. 14 


Ich meine das keinstenfalls als Verhöhnend oder Despektierlich… versichere ich Nagano, der gleich ein Erleichterndes ein Modikum an Verständniss signalisiert… und sich ins Gespräch wirft.

Ich glaube dass Amerikaner Ives vielleicht anders hören. Vielleicht. Nein, eigentlich stimmt das auch nicht wirklich. Vielleicht können wir aber im 21. Jahrhundert anfangen Ives anders zu hören, als wir das früher noch gemacht haben. [Hier schmeißt sich der gute Klavierspieler wieder so in seine Melodien, dass wir beide völlig aus dem Konzept kommen. Nagano, der nun wirklich nichts dafür kann, entschuldigt sich für die zwar schmissige aber unfreiwillige Begleitung] …aber was Ives geschrieben hat, ist auf so viele Weisen so visionär gewesen, dass die Techniken die er einführte, heute schlicht zu unserem normalen Klangvokabular geworden sind, mit dem wir ständig interagieren. Für uns Amerikaner oder zumindest für mich… also wenn ich Ives höre, dann höre ich die Vereinigten Staaten. Und ich höre Kanada. Ich höre ganz Nordamerika. Ich meine auch die Verbindung von Nord Amerika zu Europa zu hören… schließlich war Ives ja in seinem Training direkt an die europäische Tradition gebunden. Er war ein Zeitgenosse Gustav Mahlers, von Richard Strauss und der Zweiten Wiener Schule. Und das kann man irgendwie hören… diesen Umschwung von einem Jahrhundert aufs nächste, vom 19. ins 20. Jahrhundert. Aber man kann auch unheimlich viel Optimismus hören, ein Gefühl von Freude. Man hört die Kraft und Stärke der Natur und die Unbedeutendheit des Menschen. Man hört einen profunden Existentialismus…

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facebook share 24.03.2014 um 22:45 | Publiziert in: Interview, Klassik | 0 Kommentar(e)


The Profound Existentialism of Charles Ives: Kent Nagano in Conversation
von Wiener Konzerthaus


Charles Ives, Captain of his Baseball Team (Hopkins School)

 Kent Nagano waits patiently in the Hotel Lobby. The second I sit down for a quick little interview, the Hotel Lobby pianist, right next to us, starts tickling the ivory. If Hotel Pianism weren’t already annoying enough on its own (if there’s a special place in Hell reserved for Hotel Pianism… everywhere), it’s sure grating when you are trying to listen in on the your vis-à-vis in a conversation. Even more so, when that vis-à-vis is as unhurriedly, unfazedly soft spoken as Kent Nagano. 

I thought Charles Ives would be a nice thing to talk about.

Ok....

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facebook share 24.03.2014 um 22:30 | Publiziert in: Interview, Klassik | 0 Kommentar(e)


Philippe Herreweghe on Haydn and why Making Records Makes Sense
von Wiener Konzerthaus

Philippe Herreweghe,
Philippe Herreweghe, picture courtesy Collegium Vocale Ghent, © Michiel Hendryckx

 In a soft, lightly French accented English (except for “Bruckner” and “Mahler”, which he pronounces with a notable Dutch inflection), Philippe Herreweghe sat down after rehearsals with the Salzburg Camerata for their concerts at the Konzerthaus to talk about music. Not Beethoven, or Chopin, which he would go on to perform (and play the hell out of), but Haydn.

Haydn.

Yes!... ?

Is Haydn underrated in a way? Or neglected perhaps? How important is he really in Music?

Well, I have played a lot of Haydn and next week, for example, I am making a recording of Die Schöpfung and we just recorded Die Jahreszeiten and I played, of course, many of the symphonies. The thing is at the moment—and I don’t speak about here, because I don’t know the situation very well in Vienna… but in Belgium and Holland, Haydn is now considered ‘ancient music’ in a way, and is played a lot by the specialist orchestras on historical instrument. And I must say that this music sounds, in my opinion, indeed much better on original instruments. And for that reason normal, modern orchestras don’t play Haydn so much anymore. And since the period instrument orchestras don’t have that much money, they play less often. So for that reason, Haydn isn’t played very often any more.

But he is a fantastic composer, of course. The only thing is that the traditional public is still fundamentally very romantic in their outlook on music. They want to hear romantic music. Even contemporary music is, like you know, not so much present. And Haydn is very happy music, it’s very simple in a way… but very pure. The architecture, the sound, is very intelligent, very refined. But the symphonies of Mahler, for example, are more popular because they are more dramatic. And I think Haydn is music for people who have a really good feeling for music. And not so much of an emotional linkage to the music of the romantic period. Haydn is simply good music; a good sound, a good combination, eine interessante Spielerei. But I, like all musicians, like Haydn a lot because it is very intelligent music.

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facebook share 07.03.2014 um 21:26 | Publiziert in: Allgemein, Interview, Klassik | 0 Kommentar(e)


The Mischievous Little Beethoven Project. Step 1
von Wiener Konzerthaus

Mischievous Little Beethoven Project Instagram

facebook share 06.03.2014 um 10:55 | Publiziert in: Klassik | 0 Kommentar(e)


Remembering Claudio Abbado: A Discography
von Wiener Konzerthaus

Claudio Abbado
Claudio Abbado at Wien Modern in 1992, Grosser Saal, Photo © Christof Krumpel

  Over on Forbes.com, Claudio Abbado is being remembered with a discography of select works that the authors Jens F. Laurson* and George Pieler—with a little help from music critics Tim Page and Alex Ross, Lucerne Festival Director Michael Haelfiger, and conductor Mark Minkowski—find the best, or most poignant. It begins with the question of what the “loss” of a great artist really means, especially in the age where there is an abundance of visual and audio records. The nature of such lists is that they are easy and fun to disagree with… but however much you disagree with it, presumably it also has a point. (Among the 13  recordings are his Berlin-Salzburg Beethoven 9th, the Berg Violin Concerto, a Bruckner First, Mahler from Lucerne and Berlin, Prokofiev from London, Chicago, and Berlin, more Berg (Lyric Pieces with the Vienna Philharmonic), his Magic Flute, the Milanese Ponelle Cenerentola,  orchestrated Schubert songs, György Kurtág and the great Simon Boccanegra recording.)

available at Amazon Wien Modern III ,
C.Abbado / Gustav Mahler YO / R.Woodward
DG

DE | US | UK | FR
From the Konzerthaus POV we’d like to add one recording that we know was made here, at the Grosser Saal: On October 31st, 1992 (way early in the morning at 10am) Claudio Abbado conducted the Gustav Mahler Youth Orchestra a “Wien Modern” program of Luigi Dallapiccola (Piccola musica notturna), Iannis Xenakis (Keqrops), Paolo Perezzani (Primavera dell'Anima), and Hans Werner Henze (Symphonic Interludes from Bassariden). Ten AM strikes even me a little early for Xenakis, but for those like me who take their modernists preferably in the PM, Deutsche Grammophon kindly made a recording of the concert and put it out on a (short lived) CD: “Wien Modern III”. It’s not unlikely that other recordings were made with Abbado at the Konzerthaus between his first appearance in 1966 (Prokofiev and Schubert 3rd, Mozart Violin Concerto No.3) and his last proper one thirty years later (Bruckner 9th)… but we haven’t found one yet. If any music sleuths out there know more, let us know.

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Große Kleine Oper: “Peter Quint, you devil.”
von Wiener Konzerthaus


Benjamin Britten

 Henry James‘ The Turn of the Screw ist ein “Who’s done it” aber auch ein “What’s been done”: Eine Gespenstergeschichte, eine vielleicht und vielleicht nicht wahre Geschichte, ein übernatürliches oder vielleicht auch höchst natürliches Kriminalstück in dem der Leser, oder auch der Zuschauer von Benjamin Brittens daraus geformter Kammeroper, nie weiß wem Glauben zu schenken ist, was zwischen den Zeilen steht oder nicht steht. Es steht nicht ein zentrales Rätsel im Raum, sondern es arbeiten sich nur verschiedene Rätsel gegenseitig zu; mit vagen Fragen und nebelhaften Antworten nähern wir uns nur ungewiss einem unbekannten Kern. Wenige Opern machen weniger klar um was es nun geht, oder was die Dramatis personae bedeuten, was sie wollen, wen sie darstellen.

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