Über uns – Porträtkünstler 2018/19 – Susanna Mälkki
Susanne Mälkki

Susanne Mälkki © Simon Fowler

Susanna Mälkki

Sie ist eine vorzügliche Kennerin des Orchester- und Opernrepertoires des 20. Jahrhunderts und engagiert sich außerordentlich für Werke der jüngeren zeitgenössischen Musik (nicht nur) aus ihrer Heimat Finnland. Im Rahmen einer Porträtreihe im Wiener Konzerthaus leitet Susanna Mälkki insgesamt drei verschiedene Orchester, mit denen sie neben Werken der Spätromantik und der Moderne auch eine Uraufführung erarbeitet.

Ihre frühe künstlerische Tätigkeit als Cellistin führte Susanna Mälkki unter anderem nach Schweden, wo sie von 1995 bis 1998 die Position der Solocellistin der Göteborger Symphoniker einnahm. Parallel dazu begann sie 1995 ihr Dirigierstudium an der Sibelius-Akademie in Helsinki, um nach ihrem Debüt als Dirigentin der Birmingham Contemporary Music Group ab 1999 den Cellobogen gänzlich gegen den Taktstock einzutauschen. Nachdem sie mehrere Gastdirigate u. a. in Oslo, London, Frankfurt, Tokio und Peking absolviert sowie einen Posten als künstlerische Leiterin des Stavanger Symphony Orchestra bekleidet hatte, übernahm sie von 2006 bis 2012 die Leitung des von Pierre Boulez gegründeten Ensemble intercontemporain.

Zum Auftakt der ihr gewidmeten Porträtreihe bringt Susanna Mälkki mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dessen Leitung sie seit 2016 innehat, neben Lotta Wennäkoskis Komposition »Flounce« Tschaikowskys Konzert für Violine und Orchester sowie die zweite Symphonie von Jean Sibelius zur Aufführung. Ihr passioniertes und für ihre Arbeit wohl kaum zu überschätzendes Verhältnis zum Werk ihres Landsmannes schildert Mälkki in dem kurzen Text »My Sibelius«, in dem sie auf den ewigen Wechsel hinweist, der dessen gesamtes symphonisches Œuvre durchzieht und für sie letztlich die einzig wirkliche Konstante in dessen Musik bildet. In dem Programm, das Mälkki gemeinsam mit den Wiener Symphonikern einstudiert, kontrastiert sie Altes mit Neuem: Neben dem »Karfreitagszauber« aus Richard Wagners »Parsifal« und Richard Strauss’ an die gleichnamige Schrift Friedrich Nietzsches angelehnter Tondichtung »Also sprach Zarathustra« bringt Mälkki ein neues Konzert für Klavier und Orchester aus der Feder des Schweizer Komponisten Dieter Ammann zur Uraufführung. Im Rahmen des Formats »Im Klang« hat das Publikum die Möglichkeit, eine weitere Aufführung von »Also sprach Zarathustra« inmitten des Orchesters mitzuerleben. Im Juni kehrt Mälkki, mit Stücken von Alexander Zemlinsky und Béla Bartóks Konzert für Orchester im Gepäck, nach Wien zurück, um mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien im Großen Saal des Wiener Konzerthauses die Porträtreihe würdig zu beschließen.

Mit ihrem vielgelobten Talent dafür, selbst verborgenste Details aus der Orchesterpartitur herauszukitzeln und in stringenter Klarheit klingend hervortreten zu lassen, vermittelt Susanna Mälkki eine genuin menschliche Erfahrung, die in der Musik – unabhängig von Zeit und Ort ihrer Entstehung – möglich wird. Denn ein jedes Stück gelungener Musik ist, in den Worten der Dirigentin, »something personal that becomes universal«.

Porträtkünstler 2018/19

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