Montag MO 1 Jänner 0001
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Samstag SA 5 Oktober 2019
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Samstag SA 12 Oktober 2019
Programm & Karten – Höhepunkte – Jazz
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DienstagDI 29 Oktober 2019
30
MittwochMI 30 Oktober 2019
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MittwochMI 13 November 2019
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SonntagSO 17 November 2019
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MittwochMI 20 November 2019
26
DienstagDI 26 November 2019
17
FreitagFR 17 Jänner 2020
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DienstagDI 28 Jänner 2020
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DienstagDI 18 Februar 2020
24
MontagMO 24 Februar 2020
25
DienstagDI 25 Februar 2020
26
MittwochMI 26 Februar 2020
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MontagMO 2 März 2020
10
DienstagDI 10 März 2020
21
SamstagSA 21 März 2020
26
SonntagSO 26 April 2020
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DonnerstagDO 30 April 2020
13
MittwochMI 13 Mai 2020
20
MittwochMI 20 Mai 2020
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MontagMO 25 Mai 2020
10
MittwochMI 10 Juni 2020
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DonnerstagDO 25 Juni 2020

Jan Garbarek © Rolf M. Aagaard

Jan Garbarek Group feat. Trilok Gurtu

Ein Jubiläum begeht heuer das 1969 gegründete Label ECM, das mit unzähligen wegweisenden Aufnahmen in seiner Bedeutung kaum zu überschätzen ist. Eine der großen Stimmen des europäischen Jazz, der norwegische Saxophonist Jan Garbarek, gehört nicht nur zu den frühen Protagonisten der Labels, sondern blickt auch auf eine lang anhaltende Verbundenheit mit der Plattenfirma zurück.

Dienstag, 29. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Hiromi © Muga Muyaha

Hiromi

Der japanischen Jazzpianistin Hiromi verleiht das Klavier hingegen Flügel. Mit sechs Jahren begann sie, ersten – klassischen – Unterricht zu nehmen, mit 14 trat sie bereits mit dem Tschechischen Philharmonischen Orchester auf. Im Alter von 17 beeindruckte sie Chick Corea bei einer zufälligen Begegnung derart, dass dieser sie einlud, am nächsten Tag mit ihr gemeinsam aufzutreten. Während ihres Studiums in Berklee wurde Ahmad Jamal ihr Mentor. Stilistisch kennt das außergewöhnliche Talent keine Grenzen, sie nimmt Anleihen bei Klassik, Rock und Avantgarde.

Mittwoch, 30. Oktober 2019, 19.30 Uhr

Larry Grenadier © Juan Hitters

Larry Grenadier & Rebecca Martin

Ein spannendes Duo-Projekt: Larry Grenadier war in den 90er-Jahren Mitglied der Band von Gary Burton, dann im Trio von Brad Mehldau, außerdem mit John Scofield und Joshua Redman auf Tour. Für seine Solo-CD »The Gleaners« war er »auf der Suche nach dem Zentrum von Sound und Klangfarbe, nach den Fäden von Harmonie und Rhythmus, die den Knackpunkt der musikalischen Identität ausmachen«. Seine Ehefrau Rebecca Martin kommt vom Folk, hat den Jazz intensiv studiert, singt aber lieber eigene Songs. Sie bevorzugt die Ästhetik des »Weniger ist mehr« – mit Songs von einer Intimität, die Gänsehaut erzeugt.

Freitag, 17. Jänner 2020, 19.30 Uhr

Gabbeh © Hessam Samavatian (Ausschnitt)

Gabbeh

Der Gabbeh ist ein persischer Teppich, in den abstrakte geometrische Muster und kräftige, große Farbflächen gewebt sind – Ausdruck von Stimmungen und Gefühlen. Das Wiener Ensemble Gabbeh mit zwei iranischen Musikerinnen lässt sich davon im west-östlichen Dialog inspirieren: Golnar Shahyar, Mona Matbou Riahi und Manu Mayr greifen Fäden auf und führen sie zu einem vielstimmigen Gewebe zusammen.

Dienstag, 28. Jänner 2020, 19.30 Uhr

Emile Parisien Quartet © Sylvain Gripoix

Emile Parisien Quartet

Der französische Sopransaxophonist hinterfragt, durchleuchtet und erweitert den Jazz mit großer Sensibilität, Fantasie und einer ordentlichen Portion Anarchie. »Double Screening« bündelt alle seine Qualitäten. Das quecksilbrige Klanggeschehen verdichtet sich ungern zu handfesten Melodien, bleibt lieber vage und verschwurbelt irrlichternd Free Jazz, Post-Bop und eine Art Avantgarde-Kammermusik. So entsteht frische, europäische Musik, die auf Basis ihrer Traditionen zu Neuland aufbricht: furios, virtuos und verblüffend emotional.

Dienstag, 10. März 2020, 19.30 Uhr

Cécile McLorin Salvant

Cécile McLorin Salvant

Als Höhepunkt der Reihe »Jazz unplugged« eine große Stimme – voll oder heiser, mädchenhaft und theatralisch: Cécile McLorin Salvant, US-Amerikanerin mit französischen Wurzeln, ist eine sympathische Mischung aus Coolness, Eleganz und Melancholie. Sie gilt als Erbin von Billie Holiday und Sarah Vaughan und wird oft mit Betty Carter oder Ella Fitzgerald verglichen. Wynton Marsalis und Archie Shepp sind ihre Fans. Statt Pop-Cover singt sie lieber von Blues, Chanson und Jazz beeinflusste Lieder von zeitloser Qualität.

Donnerstag, 30. April 2020, 19.30 Uhr

Wolfgang Muthspiel und Thomas Gansch © Doris Kucera

Thomas Gansch & Wolfgang Muthspiel

Wenn sich zwei exzellente Musiker wie Thomas Gansch und Wolfgang Muthspiel zusammentun, ist ein mit Humor gewürzter Abend abseits aller bekannten Pfade garantiert. Beide Instrumentalisten auf absolutem Topniveau, beide wache Geister – und zusammen ein einzigartiges Gespann. Gansch und Muthspiel bieten ein vielfältiges Programm, hochvirtuos, energiegeladen und temporeich; niemals kopflastig, sondern immer unterhaltsam. Beide strahlen aus: Jazz macht Spaß!

Mittwoch, 20. Mai 2020, 19.30 Uhr