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Donnerstag DO 25 Februar 2021

Mirga Grazinyte-Tyla © Benjamin Ealovega

Mozarteumorchester Salzburg / Kanneh-Mason / Gražinytė-Tyla

Freitag 26 Februar 2021
18:00 Uhr
Großer Saal

Informationen zum Status der Veranstaltung siehe »Anmerkungen« weiter unten (nach den Programminformationen).

Interpreten

Mozarteumorchester Salzburg

Sheku Kanneh-Mason, Violoncello

Mirga Gražinytė-Tyla, Dirigentin

Programm

Franz Schubert

Symphonie Nr. 7 h-moll D 759 »Unvollendete« (1822)

Camille Saint-Saëns

Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-moll op. 33 (1872–1873)

Ludwig van Beethoven

Ouverture Nr. 3 zu »Leonore« »Leonoren-Ouverture Nr. 3« (1805–1806)

Anmerkung

Ersatztermin für den 21. November 2020, 18.00 Uhr
Aufgrund der Maßnahmen der Bundesregierung dürfen vorerst keine Veranstaltungen stattfinden. Das Team des Wiener Konzerthauses ist bemüht, mit den Mitwirkenden aller betroffenen Konzerte die Möglichkeit von Ersatzterminen zu prüfen. Karteninhaber und -inhaberinnen werden schriftlich über die weitere Vorgehensweise informiert.

Zyklus Orchester international

Links http://mirgagrazinytetyla.com
https://shekukannehmason.com

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

Energie & Grazie

»Ein singender Erzähler, dem das Cello nur Hilfsmittel ist«, so beschreibt die Süddeutsche Zeitung den jungen Cellisten Sheku Kanneh-Mason. Im Großen Saal debütiert er nun mit Cellokonzert Nr. 1 von Saint-Saëns: »Es ist ein so farbenreiches Stück Musik! Ich liebe die Ballett-Elemente und die lebendigen Charaktere und Bilder, die es heraufbeschwört. Es gibt darin viel wundervolle Kammermusik zwischen dem Solocello und dem Orchester. Das Wechselspiel aus Konversation und Konfrontation zwischen den Orchesterstimmen und dem Solopart auszuloten, macht sehr viel Freude.«

Sie ist ein Ausnahmetalent und steht für den Kulturwandel in der klassischen Musik: Mirga Gražinytė-Tyla entstammt einer Musikerfamilie – der Vater Chordirigent, die Mutter Pianistin, die Großmutter Violinistin. »Musizieren war in meiner Kindheit allgegenwärtig«, sagt sie. »Schon mit elf Jahren konnte ich mir keinen anderen Beruf vorstellen.« Inzwischen hat die 1986 in Vilnius geborene Dirigentin eine beeindruckende Karriere hingelegt und gehört zur Riege der wenigen Frauen, die ein internationales Spitzenorchester leiten. Mit Energie und Grazie meistert sie schwierigste Partituren und Instrumentierungen und wirbelt Hörgewohnheiten durcheinander. Das Dirigieren ist »eine Kombination aus Musik und aus der Kommunikation mit den Musikern«, sagt Gražinytė-Tyla. Es gehe ums »Teilen von Musik«. Wie großzügig sie dabei ist, das können nicht nur ihre Instrumentalisten, sondern auch das Publikum immer wieder aufs Neue erleben.