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Michael Schade / Karl Markovics

Donnerstag 14 Jänner 2021
20:00 Uhr
Großer Saal

Informationen zum Status der Veranstaltung siehe »Anmerkungen« weiter unten (nach den Programminformationen)

Interpreten

Michael Schade, Tenor

Karl Markovics, Lesung

Justus Zeyen, Klavier

Programm

Johann Wolfgang von Goethe

Was wär ein Gott, der nur von außen stieße

Franz Schubert

Willkommen und Abschied D 767 (1822)

Im Haine D 738 (1822–1823 ?)

Am See D 746 »In des Sees Wogenspiele« (1822/1823 ?)

Auf dem Wasser zu singen D 774 (1823)

Joseph von Eichendorff

Zwielicht

Robert Schumann

Ballade vom Heideknaben op. 122/1 (1852)

Johannes Brahms

In Waldeinsamkeit op. 85/6 (1878)

An die Nachtigall op. 46/4 (1868 ca.)

Nachtigall op. 97/1 (1884–1885)

Auf dem See op. 59/2 (1873)

Anette von Droste-Hülshoff

Der Weiher (EA)

Johannes Brahms

Intermezzo es-moll op. 118/6 (1892)

Eduard Mörike

In der Frühe (UA)

Hugo Wolf

Der Feuerreiter (Mörike-Lieder Nr. 44) (1888)

Bettina von Arnim

Das Lied vom Hemdchen

Friedrich Nietzsche

Das zerbrochene Ringlein (1863)

Else Lasker-Schüler

Maienregen (EA)

Dämmerung (EA)

An Gott (EA)

Erich Wolfgang Korngold

Unvergänglichkeit. Fünf Lieder op. 27 (1935)

Hugo von Hofmannsthal

aus: Prolog zu «Mimi» (UA)

Joseph Marx

Maienblüten (1909)

Nocturne (1911)

Franz Werfel

Der Kinderanzug

Alexander Zemlinsky

Walzergesänge nach toskanischen Liedern op. 6 (1898)

Franz Werfel

Wo ist ...

Siegfried Fürst

Es war das letzte Mal, als wir uns sah'n!

Anmerkung

Ersatztermin für den 12. November 2020
Aufgrund der Maßnahmen der Bundesregierung dürfen vorerst keine Veranstaltungen stattfinden. Das Team des Wiener Konzerthauses ist bemüht, mit den Mitwirkenden aller betroffenen Konzerte die Möglichkeit von Ersatzterminen zu prüfen. Karteninhaber und -inhaberinnen werden schriftlich über die weitere Vorgehensweise informiert.

Zyklus Lied

Links http://michael-schade.pro

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

Ein Säkulum in Wort und Ton

Michael Schade ist einer der weltweit führenden Tenöre unserer Zeit. Neben seinen Auftritten auf den wichtigsten Opernbühnen widmet er sich intensiv dem Liedgesang. In der Gattung Lied vermag der Deutsch-Kanadier seine »exemplarische Textverständlichkeit« und seinen »untrüglichen Sinn für zarte Klänge und feinste Poesie« (»Kleine Zeitung«) aufs Schönste einzusetzen. 
Der Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor Karl Markovics schätzt die Vielseitigkeit in seiner Arbeit: »Ich möchte nicht, dass sich meine Abenteuerlust abnützt – und das würde sie tun, wenn ich immer nur die gleichen Dinge tue. Viel lieber versuche ich Neues. Und so hat es sich im Laufe der Jahre ergeben, dass sich mein Spektrum vergrößert. Zum Beispiel mache ich auch immer mehr Konzertlesungen. Ich finde es wunderbar, wenn man mit großartigen Musikern auf der Bühne steht.«
Gemeinsam interpretieren die beiden Künstler Lieder, Melodramen und Texte aus den 100 Jahren zwischen 1820 und 1920.