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Mittwoch MI 31 Juli 2019
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Sonntag SO 1 September 2019
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Freitag FR 13 September 2019
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Sonntag SO 15 September 2019
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Dienstag DI 17 September 2019
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Mittwoch MI 18 September 2019
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Samstag SA 28 September 2019
Daniel Harding

Daniel Harding © Stina Gullander

Christiane Karg

Christiane Karg © Gisela Schenker

Wiener Philharmoniker / Karg / Harding

Freitag 20 September 2019
19:30 Uhr
Großer Saal

Vorverkauf für Mitglieder ab 1. August, allgemein ab 8. August 2019

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Interpreten

Wiener Philharmoniker

Christiane Karg, Sopran

Daniel Harding, Dirigent

Programm

Jean Sibelius

Symphonie Nr. 4 a-moll op. 63 (1911)

***

Gustav Mahler

Symphonie Nr. 4 G-Dur für großes Orchester und Sopran-Solo (1899–1901)

Zyklus Orchester international

Links http://www.wienerphilharmoniker.at
http://www.danielharding.com
http://www.christianekarg.com

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

Millionen und Abermillionen

»Der erste Satz beginnt, als ob er nicht bis drei zählen könnte, dann aber geht es gleich ins große Einmaleins und zuletzt wird schwindelnd mit Millionen und Abermillionen gerechnet«, fasste Gustav Mahler das Konzept für seine 4. Symphonie einmal zusammen. In diesem Werk stülpt er sich eine Narrenkappe über und bricht sein großes symphonisches Welttheater durch Ironie und Distanz auf die Dimensionen einer Puppenbühne herunter: Da tritt dann auch der Tod in groteskem, halb komischem Gewand auf. Aber kindlicher Naivität in Gestalt einer so reinen Sopranstimme, wie Christiane Karg sie besitzt, ist es vorbehalten, zuletzt gar einen naiven Blick ins Paradies zu tun. Großartig, dass Daniel Harding Mahlers Symphonie eine andere Vierte voranstellt, die gleichfalls im Nichts endet – aber in einem Nichts der Resignation: jene von Jean Sibelius, entstanden in Mahlers Todesjahr 1911. Welches Stück beginnt schon mit einem auskomponierten Ritardando? In Gang zu kommen heißt hier gleich einmal, sich einzubremsen, sich der Spannung auszusetzen, die das vom Tritonus bestimmte Eröffnungsmotiv birgt. Es ist nur die erste von vielen Überraschungen in diesem mit schmerzlichen Wendungen und rätselhaften Schönheiten gespickten Werk, dem vielleicht düstersten, herbsten unter den Symphonien des finnischen Individualisten.