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Freitag FR 31 Jänner 2020
Paavo Järvi

Paavo Järvi © Gaetan Bally

Martin Fröst

Martin Fröst

Tonhalle-Orchester Zürich / Fröst / Paavo Järvi

Donnerstag 16 Jänner 2020
19:30 – ca. 21:30 Uhr
Großer Saal

Veranstaltung hat bereits stattgefunden

Interpreten

Tonhalle-Orchester Zürich

Martin Fröst, Klarinette

Paavo Järvi, Dirigent

Programm

Béla Bartók

Tanzsuite in sechs Sätzen Sz 77 (1923)

Aaron Copland

Konzert für Klarinette und Orchester (1947–1948)

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Zugabe:

Göran Fröst

Klezmer Dance Nr. 3 »Let's be happy«

***

Peter Iljitsch Tschaikowsky

Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64 (1888)

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Zugabe:

Peter Iljitsch Tschaikowsky

Polonaise (Eugen Onegin) (1877–1878)

Zyklus Orchester international
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Links http://www.paavojarvi.com
http://www.martinfrost.se
http://www.tonhalle-orchester.ch

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

Verbrüderung der Völker

Der estnische Dirigent Paavo Järvi kommt erstmals in seiner Position als Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters Zürich ins Wiener Konzerthaus. »Die Verbrüderung der Völker« sei seine eigentliche Idee als Komponist, bekannte der Ungar Bartók, »eine Verbrüderung trotz allem Krieg und Hader«. In seiner Tanzsuite für Orchester »verbrüderte« er Rhythmen und Melodien aus ungarischen, rumänischen, slowakischen und arabischen Quellen zu einer Weltmusik fernab von folkloristischem Kitsch. Nach der Uraufführung der Tänze 1925 in Prag wurden sie innerhalb kurzer Zeit in mehr als 50 Städten Europas wiederaufgeführt – und ein Jahrhundert später, da wieder Nationalismen sprießen und das Trennende über das Verbrüdernde gestellt wird, erscheint die Aufführung der Tanzsuite durch das Tonhalle-Orchester geradezu wieder von allergrößter Aktualität und Notwendigkeit.

Tschaikowsky hat wenige Jahrzehnte vor Bartók im Finale seiner 5. Symphonie ein visionäres slawischasiatisches, melodisch-rhythmisches Umarmungsfest geschaffen. Damit gelang ihm und gelingt den Orchestern eine überwältigende positive Antwort auf den »unergründlichen Ratschluss der Vorsehung«, dem diese »Schicksalssymphonie« in ihren ersten beiden Sätzen noch ausgeliefert ist.