Molden Ernst & Strauss Ursula © Daniela Matejschek

Kunst der Stunde: Ursula Strauss & Ernst Molden

»Wüdnis«

Donnerstag 5 November 2020
19:30 – ca. 21:00 Uhr
Großer Saal

Informationen zum Status der Veranstaltung siehe »Anmerkungen« weiter unten (nach den Programminformationen)

Interpreten

Ursula Strauss, Gesang

Ernst Molden, Gesang, Gitarre

Programm

»Wüdnis«

Anmerkung

Aufgrund der neuen Maßnahmen der Bundesregierung können von 3.11. bis 30.11.2020 keine Veranstaltungen stattfinden. Das Team des Wiener Konzerthauses ist bemüht, mit den Mitwirkenden aller betroffenen Konzerte die Möglichkeit von Ersatzterminen zu prüfen.

Karteninhaber und -inhaberinnen werden schriftlich über die weitere Vorgehensweise informiert.

Links http://www.ernstmolden.at
https://www.ursulastrauss.at

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

»Wüdnis«

»Zwei Wald- und Wiesenkinder« seien sie, meint der Wiener Liedermacher Ernst Molden über seine »Seelenverwandte«, die Schauspielerin Ursula Strauss. Was für ein ungleiches Paar! Der knietief im Blues watende Songwriter und die als Kommissarin Schnell bekannte Schauspielerin. Zwölf Lieder hat Molden für ihr erstes gemeinsames Album geschrieben. »Wüdnis« heißt es, und es ist von rauer Schönheit, »voll Zärtlichkeit und Schmäh«, wie der »Falter« meint – und jetzt präsentieren es die beiden Künstler im Rahmen unseres neuen Formats »Kunst der Stunde«.

Der zweistimmige Gesang wird lediglich von Moldens Gitarrenspiel begleitet, ganz bewusst, wie Molden im Interview mit der »Wiener Zeitung« verrät: »Ich hatte das Bild von zwei Musikanten vor Augen, die nach tagelangem Marsch durch dunkle Wälder und Sümpfe nun endlich ein Wirtshaus erreichen, sich – in meinem Fall – den Bierschaum aus dem Bart wischen und dann Lieder singen, die so klingen, als wären sie 100 Jahre alt, obwohl sie ganz neu geschrieben sind.« Ursula Strauss findet sich in diesen Songs wieder: »In jedem einzelnen Lied ist viel Platz für alle möglichen Stimmungen – für Melancholie, für Begeisterung, für Traurigkeit, für Liebe, für Zorn. Genau das ist es, was Ernstl mit seiner Sprache so zauberhaft hinbekommt, er schafft es, Poesie zu schreiben, die viel Raum für Interpretation offen lässt und trotzdem sofort ein Gefühl transportiert.« Lassen Sie sich ein auf diesen Ausflug in die »Wüdnis« und lauschen Sie den Liedern von den kleinen und großen Fluchten in die Nacht, den Wald, die Liebe.