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Montag MO 8 Jänner 2024
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Sonntag SO 14 Jänner 2024

Minguet Quartett © Irene Zandel

Minguet Quartett

Luigi Nono zum 100. Geburtstag

Montag 29 Jänner 2024
19:30 Uhr
Mozart-Saal

 

Besetzung

Minguet Quartett

Ulrich Isfort, Violine

Annette Reisinger, Violine

Aida-Carmen Soanea, Viola

Matthias Diener, Violoncello

Programm

Johannes Ockeghem

Fors seulement l'attente

Qu'es mi vida preguntays

J'en ay dueil

Malheur me bat

Giuseppe Verdi

Ave Maria (Quattro pezzi sacri Nr. 1) (1898)

Ludwig van Beethoven

3. Satz: Heiliger Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit, in der lydischen Tonart. Molto adagio – Neue Kraft fühlend. Andante (Streichquartett a-moll op. 132) (1824–1825)

Luigi Nono

Fragmente – Stille, An Diotima (1979–1980)

Anmerkung

Freie Platzwahl

Zyklus Nouvelles Aventures

Links https://www.minguet.de

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

»… die große, aufrührerische Aussage mit kleinsten Mitteln«

Am 29. Jänner 2024 begeht die internationale Musikwelt den 100. Geburtstag Luigi Nonos, des neben Pierre Boulez und Karlheinz Stockhausen wichtigsten Komponisten der Nachkriegsavantgarde. Das Wiener Konzerthaus feiert diesen Tag mit einem ganz besonderen Konzert, dessen Dramaturgie das renommierte Minguet Quartett noch mit seinem Mentor Walter Levin erarbeitet hat: Bereits in den 1950er-Jahren hatte der Primarius des legendären LaSalle Quartet, dessen 100. Geburtstag übrigens auch ins Jahr 2024 fällt, Nono um die Komposition eines Streichquartetts gebeten. Doch erst 1979/80 entstand dann mit »Fragmente – Stille, an Diotima« jenes epochemachende Werk, dessen fast lautlos tosender Nachhall die weitere Geschichte avancierten Komponierens bis heute durchzittert. In seinem Geburtstagskonzert stellt das Minguet Quartett diesem an unhörbaren, gleichwohl aber fast omnipräsenten intertextuellen Verweisen überreichen Hauptwerk der Kammermusik des späteren 20. Jahrhunderts ältere Kompositionen voran, deren Spuren auf die eine oder andere Weise Nonos Streichquartett eingeschrieben sind: die in einigen Quellen Johannes Ockeghem zugeschriebene Chanson »Malheur me bat«, deren Hauptstimme Nono gegen Ende seines Quartetts versteckt zitiert, dann das »Ave Maria« von Giuseppe Verdi, eine berückende Harmonisierung jener »Scala enigmatica«, die als Grundmaterial nicht nur das Quartett, sondern virtuell das ganze Spätwerk Nonos durchzieht, und schließlich den »Heiligen Dankgesang« aus Ludwig van Beethovens Streichquartett op. 132, der bei seiner letzten Wiederkehr die Vortragsbezeichnung »Mit innigster Empfindung« trägt, die sich an mehreren Schlüsselstellen auch in Nonos Quartett findet.
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