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Jan Caeyers © Marco Borggreve

Le Concert Olympique / Fellner / Weithaas / Hornung / Caeyers

Sonntag 19 November 2017
19:30 – ca. 21:45 Uhr
Großer Saal

Veranstaltung hat bereits stattgefunden

Interpreten

Le Concert Olympique

Till Fellner, Klavier

Antje Weithaas, Violine

Maximilian Hornung, Violoncello

Jan Caeyers, Dirigent

Programm

Joseph Haydn

Symphonie D-Dur Hob. I/104 »Salomon« (1795)

Ludwig van Beethoven

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73 (1809)

***

Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 »Tripelkonzert« (1803-1804)

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Zugabe:

Ludwig van Beethoven

Ouverture zu »Egmont« op. 84 (1809-1810)

Anmerkung

Medienpartner Der Standard

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Links http://www.tillfellner.com
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http://www.maximilianhornung.com

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

Ein seltenes Vergnügen

Beethoven hat in seinem letzten, dem 5. Klavierkonzert Es-Dur auf eine Solokadenz bewusst verzichtet: Er war der erste Komponist, der sich nicht mehr der Willkür eines Solisten ausliefern, sondern jedes Detail selbst festlegen wollte. Im englischen Sprachraum trägt das Konzert den Beinamen »Emperor«, eine erfolgreiche Marketingidee des Londoner Verlegers. »Kaiserlich« oder »imperial« tönt das glänzende Werk tatsächlich – nicht zuletzt dann, wenn es Till Fellner interpretiert. Zuvor wird der einstige Meisterschüler von Alfred Brendel gemeinsam mit Antje Weithaas und Maximilian Hornung an Violine und Violoncello sowie mit dem flämischen Beethoven-Spezialisten Jan Caeyers und seinem Orchester Le Concert Olympique auch Beethovens Tripelkonzert zum Besten geben, seinen einzigen, durch spielerische Leichtigkeit unverwechselbaren Beitrag zum Genre der konzertanten Symphonie – ein seltenes Vergnügen. Außerdem steht an diesem Abend noch Joseph Haydns letzte Londoner, also seine herbstlich schöne 104. Symphonie auf dem Programm, bei der sich im Finale die rustikalen Dudelsackklänge kroatischer Volksmusik mit kontrapunktischer Meisterschaft vereinen.