Montag MO 1 Jänner 0001
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Samstag SA 2 November 2019
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Sonntag SO 3 November 2019
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Montag MO 18 November 2019
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Dienstag DI 19 November 2019
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Donnerstag DO 21 November 2019
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Freitag FR 22 November 2019
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Samstag SA 23 November 2019

Ensemble Ascolta © Klaus Steffes Holländer (Ausschnitt)

Ensemble ascolta

Montag 4 November 2019
19:30 – ca. 22:30 Uhr
Berio-Saal

Informationen zum Status der Veranstaltung siehe »Anmerkungen« weiter unten (nach den Programminformationen)

Interpreten

ensemble ascolta, Ensemble

Yalda Zamani, Leitung

Programm

Márton Illés

Ascolta-Rajzok »Ascolta-Zeichnungen« (2016–2017) (EA)

Anna Korsun

UCHT (2015) (EA)

***

Isabel Mundry

Das Rohe und das Geformte III (2010) (EA)

Martin Schüttler

Boys Don't Cry (2019) (UA)
Kompositionsauftrag ascolta mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

***

Peter Ablinger

JETZT / BLACKOUT (2016–2017) (UA)

Anmerkung

Produktion Wien Modern
Freie Platzwahl
Dieses Konzert wird im Rahmen einer Kooperation zwischen der Wiener Konzerthausgesellschaft und Wien Modern veranstaltet. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung bei Kooperationsveranstaltungen, Speicherdauer und Ihren Rechten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Festival Wien Modern 32 »Wachstum«

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

Ensemble ascolta

»Die ungewöhnlich inhomogene Besetzung des Ensemble ascolta provoziert« – die Komponistin Isabel Mundry beispielsweise zur Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen: »Was ist künstlerisches Wissen oder Unwissen, und was ist kreativer Sinn oder Unsinn?« Auch die im Programm versammelten Kunstwerke weichen der Homogenität gekonnt aus: Ein »abstraktes poetisches Bild« der 1986 in der Ukraine geborenen Anna Korsun, der »alte Traum« des 1975 in Budapest geborenen Márton Illés, »intensive, gleichzeitig mehrere Musiker beschäftigende Klangaktionen im Flügelinneren durchzuführen«, was mit vom Stuttgarter Präzisionsensemble selbst gebauten Instrumenten zu einer außerordentlichen Farbstudie gerät. Aus dem Schlusssatz der Neunten von Beethoven, dem Live-Sound von Al-Jazeera-TV und vielen weiteren Fundstücken die »Zumutung einer intendiert undurchdringlichen Schichtung / Verwebung heterogener Materialien« zu erzeugen – das wiederum trägt die unverkennbare künstlerische Handschrift von Peter Ablinger, der hier kurz nach dem Eröffnungskonzert ein zweites ganz neues Werk im Festival präsentiert. »Düster, traurig, sentimental, undramatisch – aber auch sehr schön« ist die nächste Uraufführung des Abends angelegt: Der 1974 in Kassel geborene Martin Schüttler begibt sich mit der 2003 gegründeten Boygroup auf die fast schon therapeutische Suche nach einer emotionalen Zone jenseits von Wachstum, Männlichkeit, Leistungszwang und Patriarchat.