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Sonntag SO 11 Oktober 2020
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Dienstag DI 27 Oktober 2020

Gabriela Montero © Anders Brogaard

Klavierabend Gabriela Montero

Montag 19 Oktober 2020
20:00 Uhr
Mozart-Saal

Informationen zum Status der Veranstaltung siehe »Anmerkungen« weiter unten (nach den Programminformationen)

Interpreten

Gabriela Montero, Klavier

Programm

Robert Schumann

Kinderszenen op. 15 (1838)

Ludwig van Beethoven

Sonate d-moll op. 31/2 »Der Sturm« (1802)

***

Sergej Rachmaninoff

Sonate Nr. 2 b-moll op. 36 (Zweite Fassung) (1913/1931)

Gabriela Montero

Improvisationen basierend auf Themen aus dem Publikum

Zyklus Klavier im Mozart-Saal

Links http://www.gabrielamontero.com

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

Gabriela Montero

»Ein größeres Talent ist mir selten begegnet«, so Martha Argerich, von der sie entdeckt wurde über Gabriela Montero. Die Pianistin ist bekannt für ihre visionären Interpretationen und ihre einmalige Gabe der Improvisation, die unter klassisch ausgebildeten Musikerinnen und Musikern eine Rarität darstellt.

»Inzwischen wissen die Leute, dass so etwas bei meinen Recitals kommt und freuen sich darauf. Man hat ja als Zuhörer nicht oft die Gelegenheit, selbst bei einem Konzert mitzuwirken. Und sobald der Erste aufsteht und singt, kommt der Rest ganz von selbst. Das Großartige am Improvisieren ist, dass es Musizieren für den Moment ist. Sehr spontan und kreativ, manchmal auch etwas verrückt. Vor allem aber gibt es keinen Vergleich«, so die venezolanische Pianistin, die ihr Publikum stets einlädt, ihr Melodien vorzuschlagen, die sie dann improvisierend aufgreift. Dies scheint Montero zuzufliegen: »Ich mache eigentlich nichts. Da ist etwas, das fließt einfach durch mich hindurch.«

Doch nicht alles darf ihrer Meinung nach leicht von der Hand gehen. Wenn sie in diesem Konzert Schumann, Beethoven und Rachmaninoff interpretiert, wird sie das mit der notwendigen Konzentration tun. Denn Montero ist der Überzeugung: »Die intensivsten Konzerte entstehen oft dann, wenn der Interpret einen inneren Kampf austrägt. Man kann sich nie zurücklehnen. Es braucht diese Spannung in einem drin.«