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Montag MO 6 Jänner 2020
Leila Schayegh

Leila Schayegh © Mona Lisa Fiedler

Evgeny Sviridov

Evgeny Sviridov © WDR Thomas Korst, Tage Alter Musik in Herne 2018 (Ausschnitt)

Resonanzen-Finale: Leila Schayegh / Evgeny Sviridov

Das X. Gebot »Duelle«

Sonntag 26 Jänner 2020
19:30 Uhr
Mozart-Saal

Interpreten

Leila Schayegh, Violine

Evgeny Sviridov, Violine

Johannes Keller, Cembalo

Stanislav Gres, Cembalo

Programm

X. Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.

Louis Marchand

Pièces de clavecin, Livre Premier (Auszüge) (1702))

Johann Sebastian Bach

Chromatische Fantasie und Fuge d-moll BWV 903 (1720 ca./1730 ca.)

Johann Georg Pisendel

Sonate e-moll für Violine und Basso continuo

Francesco Maria Veracini

Sonata C-Dur für Violine und Basso continuo (1744))

***

Jean-Marie Leclair

Suite g-moll op. 8 »Deuxième récréation de musique d'une exécution facile« (Auszüge) (1737) ca.)

Pietro Locatelli

Sonata à trè G-Dur op. 5/6 (1736))

Antonio Vivaldi

Sonate d-moll RV 63 für zwei Violinen und Basso continuo »La Follia« (1705))

Anmerkung

Medienpartner Ö1 Club

Zyklus Resonanzen
4er-Zyklus Resonanzen

Festival Resonanzen »Die Zehn Gebote«

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

Duelle

Im 18. Jahrhundert war es beliebt, Neid und Missgunst unter Virtuosen mittels musikalischer Wettkämpfe – gerne vor adeligem Publikum – beizulegen. So fetzte sich Händel mit Scarlatti, Mozart stieg gegen Clementi in den Ring und noch Beethoven stellte sich in Wien gleich dreimal pianistischen Herausforderern. Louis Marchand soll vor dem Orgel-Wettstreit mit Bach Muffensausen bekommen haben und ist gleich gar nicht in der Arena erschienen. Diese Tradition bildet gleichsam den historischen Aufhänger für das Abschlusskonzert der »Resonanzen« 2020, in dem sich Geigen- und Tastenvirtuosen Auge in Auge gegenüberstehen.

Leila Schayegh

So schwer – und unfair auch – es ist, im großen Endspiel jemanden hervorzuheben, die Höflichkeit gebietet’s: Ladies first! Die Schweizer Geigerin Leila Schayegh spielte viele Jahre in renommierten Originalklangformationen wie La Cetra Basel oder Gli Angeli Genève an vorderster Front und legte parallel dazu eine erstaunliche Solokarriere hin. Ihr Debüt im Wiener Konzerthaus erfolgt im Rahmen eines virtuosen Nahkampfs gegen den »russischen Paganini« Evgeny Sviridov. An den Cembalomanualen kreuzen Sviridovs Landsmann Stanislav Gres und der schon »Vorspiel«-erprobte Johannes Keller die Klingen. Am Ende wird das Kriegsbeil mit Vivaldis »Follia« schmunzelnd begraben.

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