Arnold Schoenberg Chor

Arnold Schoenberg Chor © Lukas Beck

Ton Koopman

Ton Koopman © Camile Schelstraete

Wiener Symphoniker / Koopman

»Bach: Weihnachtsoratorium«

Samstag 19 Dezember 2020
19:30 Uhr
Großer Saal

Interpreten

Wiener Symphoniker

Arnold Schoenberg Chor

Elisabeth Breuer, Sopran

Sophie Rennert, Mezzosopran

Michael Schade, Tenor

Daniel Schmutzhard, Bariton

Ton Koopman, Dirigent

Programm

Johann Sebastian Bach

Weihnachtsoratorium BWV 248 (Teile 1, 2 und 3) (1734–1735)

Veranstalter & Verantwortlicher Wiener Konzerthausgesellschaft

Tönende Glückseligkeit

Wahrlich, es gibt sie: Die musikalischen Werke, bei denen sich gleich in den ersten Sekunden der Aufführung ein erhabenes Gefühl einstellt. Johann Sebastian Bachs »Weihnachtsoratorium« zählt gewiss dazu – erst recht, wenn es von den Wiener Symphonikern mit Ton Koopman am Pult und einer Reihe an ausgezeichneten Gesangssolistinnen und -solisten im prächtigen Großen Saal unter Luster und Goldornamenten in der Adventszeit gespielt wird.

Kaum lässt sich der Eingangschor »Jauchzet, frohlocket« vernehmen, schon wird ein innerliches Hochgefühl ausgelöst – ob nun aufgrund der Vorfreude auf ein großartiges Konzert oder auf die bevorstehende festliche Zeit. Der Dirigent Nikolaus Harnoncourt begründete dieses Hochgefühl einst rein musikalisch: »Was mir sonst im Leben das Wichtigste ist, ist gar nicht so wichtig.«, würde man nach diesem prächtigen Chor feststellen, beschrieb er. Und weiter: »Musik handelt vom Unsagbaren, in diesen jauchzenden Dreiklangsfiguren sind ganz viele Elemente der Freude und des Frohseinmüssens, die mit den Worten ›Jauchzet, frohlocket‹ allein nicht ausgedrückt werden können.« Diese tiefe, jubelnde Stimmung – Bach hat sie vollkommen in Klang umgesetzt.