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Dienstag DI 26 Dezember 2017

Die Strottern © www.lukasbeck.com

Die Strottern & Blech

Mittwoch 20 Dezember 2017
19:30 – ca. 21:45 Uhr
Mozart-Saal

Veranstaltung hat bereits stattgefunden

Interpreten

Die Strottern & Blech

Klemens Lendl, Gesang, Violine

David Müller, Gesang, Gitarre, Harmonium

Martin Eberle, Trompete, Flügelhorn

Martin Ptak, Posaune, Harmonium

Programm

David Müller, Hannes Löschel

Lied aus Fragen

Klemens Lendl, David Müller

Grüß Gott, ich bin das Wienerlied

De Osauga

Martin Ptak

Subway

Klemens Lendl, David Müller

U1

Klemens Lendl, David Müller, Martin Ptak

Schaun, zaahn, drahn

David Müller

Zum Beispiel

Klemens Lendl, David Müller, Martin Ptak

Tänzer

Klemens Lendl, David Müller

Wean braucht an eiganan blanetn

Untar da ead

Toni Stricker

Und i waan

Klemens Lendl, David Müller

Haundschuach aus Saumt

Tom Waits, Kathleen Brennan

Day after tomorrow

Klemens Lendl, David Müller, Martin Ptak

Die Aeronauten

Klemens Lendl, David Müller

Ois is vadraht

Marienkäfa

David Müller

Wia tanzn is

Susanne Betancor

Alles egal

Anmerkung

Medienpartner Ö1 Club

Zyklus Wiener Lieder

Links http://diestrottern.at

Veranstalter Wiener Konzerthausgesellschaft

Lust aufs Wienerische

Wienerlied, Marke «Es war einmal»: Schankwein und Schweinskarree, «siaße Madln», «Strizzis», «Suderanten» (Übersetzung für Nicht-Wiener: «Nörgler») und beherztes Selig-Saufen im Dreivierteltakt. Wer die ureigene Musik dieser Stadt nicht anders kennt, darf längst getrost aufhören, schon ob des bloßen Wortes ebenso g'schamig wie gequält zu gähnen und kann sich beglückt in neue Zeiten hören; das mit Wienerliedern, wie sie die Strottern spielen, als wäre die Musik der Metropole wie ein Phönix aus den Spinnweben nostalgieschwangerer Touristen-Broschüren auferstanden und senkrecht gen Klangfirmament geflogen. Aufwärts in einen Himmel, der zwar nicht «voller Geigen», aber vor allem durch Klemens Lendls virtuoses, oft unkonventionelles Violinenspiel und David Müllers Kunst an der Gitarre die helle Freude ist. Und stimmen beide etwa Titel wie «Wia tanzen is» an, wird grenzenlose Harmonie vom idealistischen Traum zur Realität des Augenblicks. Da «picken» weder biederer Zuckerguss, noch larmoyante Klischeebilder an Text und Melodie. Stattdessen glitzern neben entstaubten Raritäten auch unzählige Dialektjuwelen von Magiern sehr aktueller Poesie in den feinsinnigen Kompositionen, die das Publikum treffen – mal mitten ins Herz und unversehens zu Tränen rührend, oft aber auch derart heiter und satirisch, dass Hirn und Lachmuskeln keiner Gegenwehr mehr mächtig sind. Das Duo selbst zeigt derweil allzeit hemmungslose Spielfreude, die den Inhalt der in Musik verpackten Geschichten völlig ungekünstelt widerspiegelt. Die Innigkeit und Ruhe emotionaler Lieder hat ungeheure Kraft, während der mitreißend bissige Charme anderer Songs durch Lendls Moderation, Mimik und Gestik zusätzlich beflügelt wird.

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