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Montag MO 7 Jänner 2019
Programm, sortiert nach Interpreten

Sir András Schiff © Nadja F. Romanini (Ausschnitt)

Cappella Andrea Barca / Sir András Schiff

Sir András Schiff sagte einmal, Mozart sei »einer der größten Melodiker aller Zeiten. […] ein Genie, das alle Informationen und Inspirationen seiner Zeit zusammengetragen hat.« Bereits vor 20 Jahren stand das Klavierkonzert K 450 auf dem Programm des ersten Auftritts von Sir András Schiff und »seiner« Cappella Andrea Barca. Seither zählt Mozarts Œuvre zum Kernrepertoire des Ensembles. Auf eine nahezu kammermusikalische Interpretation dreier Werke des Salzburger Genies darf man gespannt sein.

Montag, 28. Jänner 2019, 19.30 Uhr
Dienstag, 29. Jänner 2019, 19.30 Uhr

Kirill Gerstein © Marco Borggreve (Ausschnitt)

Klavierabend Kirill Gerstein

Kirill Gerstein ist bekannt für sein vielseitiges Repertoire. Auch sein aktueller Konzertabend zeugt von einer faszinierenden Programmsetzung, denn alle Werke, die der 39-jährige Pianist zu Gehör bringt, entstanden in Zeiten sozialer und politischer Umbrüche.

Sonntag, 17. Februar 2019, 19.30 Uhr

Jean-Guihen Queyras © François Sechet

Jean-Guihen Queyras, Violoncello

Jean-Guihen Queyras liefert neue Perspektiven auf Wohlbekanntes: Fünf zeitgenössische Auftragskompositionen sowie Miniaturen von Kurtág erklingen als »Echos« zwischen den sechs Cellosuiten Bachs.

Samstag, 23. Februar 2019, 18.00 Uhr

Thomas Gansch © www.lukasbeck.com (Ausschnitt)

Thomas Gansch Big Band

In den 1960er-Jahren trafen der Trompeter Thad Jones und der Schlagzeuger Mel Lewis in New York aufeinander – eine folgenreiche Begegnung, die den Grundstein für eines der bedeutendsten Jazzorchester der Post-Swing-Ära legen sollte. Selbst gut 50 Jahre nach Gründung sorgt dieses in seiner Geschichte eng mit dem Traditionsclub Village Vanguard verbundene Ensemble noch für Nachhall. Dies verdeutlicht Thomas Gansch mit einem einzigartigen Projekt, mit dem er seine Wertschätzung gegenüber dem Schaffen von Thad Jones und Mel Lewis zum Ausdruck bringt.

Freitag, 17. Mai 2019, 21.00 Uhr

Ildar Abdrazakov © http://ildarabdrazakov.com

Great Voices: Ildar Abdrazakov

lldar Abdrazakovs Bassstimme ist eine der klangschönsten und edelsten, die es in unserer Zeit zu hören gibt. Gemeinsam mit dem Tatarstan National Symphony Orchestra, aus der Nachbarregion seiner baschkirischen Heimat im Osten des europäischen Russland, präsentiert er ein ganz Giuseppe Verdi gewidmetes Programm. Seine Kunst setzt Abdrazakov dabei in Szenen ein, die ihm der große italienische Opernkomponist auf den Leib geschrieben haben könnte. Es sind Persönlichkeiten, die sich trotz ihrer durch ihr Amt als König, Priester, Hochadeliger oder Heerführer verliehenen Größe und Majestät als Menschen zeigen. In Ildar Abdrazakovs beseelter Interpretation werden verletzliche, innerlich kämpfende, liebende und verzweifelnde Charaktere lebendig gezeichnet. Im Laufe seiner Weltkarriere ist der Sänger bisher erst selten in Wien in Erscheinung getreten. Allein in Verdi-Partien wurde er unter anderem in New York und Barcelona in Attila, in Mailand in Don Carlo, in Rom in Ernani, in Petersburg in Vespri Siciliani, in Paris in Luisa Miller und in München in Macbeth gefeiert. Endlich kann das Publikum im Wiener Konzerthaus viel von dem nachholen, was es bisher versäumt hat.

Donnerstag, 13. Juni 2019, 19.30 Uhr