Programm, sortiert nach Interpreten

Conjunto de Música Antigua Ars Longa © Ernesto Arturovich (Ausschnitt)

Resonanzen: Conjunto de Música antiqua Ars Longa / Paz

Der Karneval als sanktioniertes Zeitfenster für die totale Umkehr gesellschaftlicher Normen, Hierarchien und Etiketten dient seit Jahrhunderten als Ventil psychosozialen Ausgleichs. Im Zuge der Kolonisation Amerikas verbanden sich seine christlich überwölbten Wurzeln in archaischen Brauchtümern mit indigenen und afrikanischen Einflüssen zu einer explosiven Mischung, die nur noch des kleinsten Funkens karibischen Feuers bedurfte, um ihre geballte Energie freizusetzen. Teresa Paz' kubanischer Conjunto de Música Antigua Ars Longa zündet mit Musik und kostümiertem Tanz ein Feuerwerk lateinamerikanischen Karnevals des Barock. Podium frei für eine der größten Entdeckungen der «Resonanzen»-Geschichte!

Montag, 23. Jänner 2017, 19.30 Uhr

Wayne Marshall © Edgar Brambis

Fridays@7: Wiener Symphoniker / Camilo / Marshall

Wenn Wayne Marshall und Michel Camilo aufeinandertreffen, darf dies sehr wohl als eine Art «Gipfeltreffen» angesehen werden: Beide eint ihre Vielseitigkeit, mit der sie seit Jahrzehnten eine internationale Hörerschaft faszinieren. Wayne Marshall, der dem Publikum des Wiener Konzerthauses vor allem als Organist ein Begriff ist, greift im Anschluss an das Konzert im Großen Saal mit Jazzpianist Michel Camilo gemeinsam in die Tasten.

Freitag, 03. Februar 2017, 19.00 Uhr

Elīna Garanča © Holger Hage / Deutsche Grammophon

Elīna Garanča

Die Engagements, die die Künstlerin annimmt, sind handverlesen und auch ihr Repertoire wählt sie mit großer Sorgfalt: Besonders das romantische Repertoire und Mozart haben es Elīna Garanča angetan; und mit einer Auswahl von vokalen Perlen aus dem Schaffen Massenets, Verdis und Berlioz’ wird sie – orchestral umrahmt vom Wiener KammerOrchester – das hiesige Publikum beglücken.

Freitag, 17. Februar 2017, 19.30 Uhr

Hagen Quartett © Harald Hoffmann / myrios classics

Hagen Quartett

Eine Trias, die für Kontraste sorgt: Schostakowitsch, Schubert und Brahms stehen auf dem Programm des Hagen Quartetts. Das 12. Streichquartett des russischen Komponisten birgt Konsolidierung und Aufbruch gleichermaßen in sich, nimmt es doch Bezug auf die Zwölftontechnik des frühen 20. Jahrhunderts, ohne jedoch die Tonalität grundsätzlich zu verlassen. Ebenso bemerkenswert ist das Eröffnungsstück des Abends: In Schuberts Streichquartett Es-Dur D 87 findet sich das einzige Adagio, das der Komponist für diese majestätische Besetzung schuf.

Mittwoch, 22. März 2017, 19.30 Uhr

Schmieds Puls © Astrid Knie

Schmieds Puls

«Pur», so klingt die Musik von Mira Lu Kovacs, Frontfrau und Gründerin von Schmieds Puls. Bereits zwei Mal war die junge Österreicherin mit Hang zur intensiven Introspektion im Wiener Konzerthaus zu Gast, zuletzt gemeinsam mit Kompost 3. Schlichter Gitarrensound, zurückgenommener Bass und eine bewundernswert glasklare Stimme sind die Markenzeichen ihrer Songs, die ihr das Tor zum Herz ihres Publikums öffneten. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass weniger manchmal eben mehr ist!

Samstag, 08. April 2017, 21.00 Uhr

Wiener Konzerthaus
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A-1030 Wien

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