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Samstag SA 13 April 2019
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Sonntag SO 14 April 2019
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Montag MO 22 April 2019
Programm, sortiert nach Interpreten

Andreas Haefliger © Marco Borggreve (Ausschnitt)

Wiener Symphoniker / Haefliger / Mälkki

Im zweiten Konzert ihrer Personale widmet sich Dirigentin Susanna Mälkki mit Wagners »Karfreitagszauber« aus »Parsifal« und Strauss' »Zarathustra« zwei spätromantischen Klassikern. Andreas Haefliger brilliert in Bartóks drittem Klavierkonzert, dessen Uraufführung der Komponist selbst nicht mehr miterleben sollte.

Donnerstag, 25. April 2019, 19.30 Uhr
Freitag, 26. April 2019, 19.30 Uhr

Giovanni Antonini © Paolo Morello (Ausschnitt)

Il Giardino Armonico / Chor des Bayerischen Rundfunks / Antonini »Haydn: Die Schöpfung«

»Es werde Licht!« Dieser Schlachtruf der Aufklärung, diese Kampfansage eines Zeitalters der leuchtenden Vernunft gegen das Dunkel despotischen Absolutismus’ und Aberglaubens, bereitet zum Klang gedämpfter Streicher als geflüstertes Gotteswort den ersten überwältigenden Höhepunkt von Haydns Oratorium »Die Schöpfung« vor: Den »Fortissimo-Lichteinfall« des Chores und gesamten Orchesters in strahlendem C-Dur! Mittels jähen dynamischen Kontrasts und denkbar einfachster Kadenz nach einer vage suchenden »Vorstellung des Chaos« schuf Haydn nicht nur eines der erhabensten Beispiele musikalischer Sonnenaufgänge.


Dienstag, 14. Mai 2019, 19.30 Uhr

Rudolf Buchbinder © Marco Borggreve

Wiener Symphoniker / Buchbinder

Rudolf Buchbinder widmet sich der Wiener Klassik, nämlich je einem Klavierkonzert von Haydn, Mozart und Beethoven. Bei diesem außergewöhnlichen Projekt, das obendrein an gleich drei aufeinanderfolgenden Tagen auf dem Programm steht, leitet Buchbinder die Wiener Symphoniker in bewährter Manier vom Klavier aus selbst.

Samstag, 01. Juni 2019, 19.30 Uhr
Sonntag, 02. Juni 2019, 11.00 Uhr
Montag, 03. Juni 2019, 19.30 Uhr

Vadim Repin © Harald Hoffmann / Deutsche Grammophon (Ausschnitt)

Vadim Repin & friends

Vadim Repin und Denis Kozhukhin führen eine hochkarätige Klavierquintett-Besetzung an. Und für Kammermusikfans bringen sie gleich zwei der Hauptwerke dieses Genres zur Aufführung. »Mir ist nach dem Werk, als habe ich eine große tragische Geschichte gelesen«, beschrieb Clara Schumann Brahms’ Klavierquintett op. 34. Das »Meisterwerk von Kammermusik, wie wir seit dem Jahre 1828 (Schuberts Tod) kein zweites aufzuweisen haben« (Hermann Levi), zählt zu dessen dramatischsten Werken für kleinere Besetzung – und hinterlässt dennoch einen geradezu symphonischen Eindruck.

Sonntag, 23. Juni 2019, 19.30 Uhr

Caetano, Moreno, Zeca & Tom Veloso © marcoshermes.com

Caetano, Moreno, Zeca & Tom Veloso »Ofertório«

Allein sein Name klingt nach Musik: Caetano Emanuel Viana Telles Veloso ist einer der einflussreichsten Sänger, Komponisten und Liedermacher Brasiliens. Der Superstar der »Música Popular Brasilieira« revolutionierte als Protagonist des »Tropicalismo« die Popmusik seiner Heimat, indem er brasilianische Folklore, Rock’n’Roll und Rhythmen der afroamerikanischen Musik vermischte. Mit seinen drei Söhnen Moreno, Zeca und Tom Veloso kommt der brasilianische Volksheld mit neuem Programm ins Wiener Konzerthaus. Bem vindo!

Sonntag, 23. Juni 2019, 19.30 Uhr