Programm, sortiert nach Interpreten

Donna Leon © Diogenes Verlag

Donna Leon / Il pomo d'oro / Ann Hallenberg «Carnevale 1729»

Seit Jahrhunderten zieht der venezianische Karneval ein Riesenpublikum an: Die alljährlichen Festivitäten, die der Kirche oftmals ein Dorn im Auge waren, lockten und locken Reisende von nah und fern. Ausgelassenes Feiern und eine ausgeprägte Festkultur garantierten der berühmten Lagunenstadt den Platz an der Sonne, von dem sich auch im Barock namhafte Komponisten wie Georg Friedrich Händel oder Nicola Antonio Porpora angezogen fühlten.

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19.30 Uhr

J'accuse © Filmstill: Abel Gance (Ausschnitt)

Wien Modern: Wiener Symphoniker / Rundel «Gance: J'accuse»

Minimalismus kann man Abel Gance nicht zum Vorwurf machen. Der 1889 in Paris geborene Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler hat mit visionären Projekten gigantischen Ausmaßes Kinogeschichte geschrieben: «J’accuse» («Ich klage an») oszilliert zwischen Romanze, Drama, Action, Horror und «embedded journalism». Gance erwirkte eine Drehgenehmigung an Kriegsschauplätzen – ohne den Militärs zu verraten, dass die Eifersuchtsgeschichte sich zur Anklage gegen den Krieg entwickelt.

Dienstag, 31. Oktober 2017, 19.30 Uhr

Lionel Loueke und Kevin Hays © Jordan Kleinman

Kevin Hays & Lionel Loueke

Eine Art überirdische Entspanntheit geht von den Stücken aus, die der aus Benin stammende Gitarrist und Sänger Lionel Loueke und der amerikanische Pianist Kevin Hays zusammen aufgenommen haben. «Hope» lautet der Titel des gemütsaufhellenden Opus von Hays und Loueke, dessen Melodien von zeitloser Schönheit sind.

Dienstag, 20. März 2018, 19.30 Uhr

Angélique Kidjo feat Pedrito Martinez «Tribute to Salsa»

Bei ihren Bühnenauftritten weiß Angélique Kidjo mit ihrer charismatischen Lebenskraft zu fesseln. «Ohne Herausforderungen langweilen wir uns doch», antwortete die aus dem Benin gebürtige Diva einmal in einem Interview auf die Frage, woraus sich ihr unendlicher Enthusiasmus schöpfe. Mit ihrem «Tribute to Salsa» führt sie von Westafrika nach Kuba.

Mittwoch, 24. Jänner 2018, 21.00 Uhr

Savina Yannatou & Primavera en Salonico

Musik kennt keine Grenzen. Das belegt auf eindrucksvolle Weise Savina Yannatous Projekt «Songs of Thessaloniki». Die griechische Sängerin mit der Stimme, die mit Engeln und Nachtigallen verglichen wurde, zeichnet hier ein faszinierendes Bild ihrer Heimatstadt, die man früher das Jerusalem des Balkans nannte. Verschiedene Religionen und Ethnien prägten die wechselvolle Geschichte der Stadt. Griechen, Sepharden, Türken, Bulgaren, Serben, Armenier und Pontosgriechen machten jeweils ihre eigene Musik, der Yannatou gemeinsam mit ihrem Ensemble Primavera en Salonico einfühlsam nachspürt.

Mittwoch, 25. April 2018, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
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