Programm, sortiert nach Interpreten

Philharmonic Five © Studiomato

Philharmonic Five

Das zweite Konzert des Ensembles steht ganz im Zeichen des Wienerwalds – die Inspirationsquelle für Generationen von Kunstschaffenden. Auch Johannes Brahms entdeckte dort einst malerische Gegenden für sich. Philharmonic Five werden die vorweihnachtlich verzauberten Wanderwege mit Brahms' Klavierquintett sowie mit hitverdächtigen Arrangements quer durch alle Genres, Stile und Epochen beschreiten.

Dienstag, 19. Dezember 2017, 19.30 Uhr

Hugo Reyne

Resonanzen: La Simphonie du Marais / Reyne

Die Wunden des Pfälzischen Erbfolgekrieges brannten noch, da weidete man sich in Paris an der idyllischen Illusion eines in das leuchtende Vorbild französischer Galanterie «verliebten Europa». «L'Europe galante» wurde nicht nur seiner pittoresken, zauberhaft-tänzerischen Musik wegen ein Bühnenhit des Ancien Régime. «Man erweist drin», so resümierte Liselotte von der Pfalz, «wie die Frantzoßen, Spanier, Italliener undt Turquen amour machen», und dass selbst ein osmanischer Sultan – damals der Gottseibeiuns des christlichen Abendlandes – liebend gerne nach Frankreichs versöhnlich gestimmter Pfeife tanzt. Österreichische Erstaufführung!

Montag, 22. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Patricia Kopatchinskaja und Polina Leschenko © Julia Wesely

Patricia Kopatchinskaja / Polina Leschenko

Die hohe Interpretationskunst der Patricia Kopatchinskaja gleicht einem musikalischen Drahtseilakt ohne Netz. Es ist eben ihr Mut zum Risiko, der so tiefe Einblicke in zwischen den Noten verborgene Werkzusammenhänge gewährt wie die Geigerin sie nun an der Seite Polina Leschenkos in intimem kammermusikalischen Rahmen auftun wird.

Montag, 12. Februar 2018, 19.30 Uhr

Julia Lezhneva © Simon Fowler / Decca (Ausschnitt)

Julia Lezhneva

Das Programm dieses Konzerts bringt Preziosen des glanzvollen musikalischen Barock zum Klingen, interpretiert von einer Sängerin mit juwelengleicher Stimme: Julia Lezhneva. Mit Motetten und Arien von Georg Friedrich Händel und seinem Kontrahenten, dem neapolitanischen Komponisten und Gesangslehrer Nicola Antonio Porpora, entschwebt die Sopranistin in lupenreinen, federleichten Koloraturen, wobei sie neben der technischen Brillanz mit ebenso anrührender wie intelligenter Gestaltung verblüfft.

Samstag, 17. Februar 2018, 19.30 Uhr

Tigran Hamasyan © Tigran Hamasyan (Ausschnitt)

Tigran Hamasyan

Nach Pianisten von der Statur eines Tigran Hamasyan gierte der Jazz immer schon. Der aus dem ländlichen Armenien stammende Musiker verinnerlichte die reichhaltige Folklore seiner Heimat schon früh. Neben dem Studium von armenischem, indischem und skandinavischem Folk beschäftigte sich Hamasyan auch lange mit der Klassik. Seine wilden Improvisationen begleitet er mit Silbengesang. Obwohl längst in den USA ansässig, besucht er regelmäßig seine alte Heimat. Aus ihr schöpft er, wenn er improvisiert.

Mittwoch, 30. Mai 2018, 19.30 Uhr

Wiener Konzerthaus
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Sonderöffnungszeiten und Schließtage: Am Donnerstag, den 14. Dezember schließt das Ticket- und Service-Center bereits um 17.00 Uhr. Von Sonntag, dem 24. Dezember, bis inklusive Dienstag, dem 26. Dezember 2017, sowie am Mittwoch, dem 3. Jänner 2018, ist das Ticket- & Service-Center des Wiener Konzerthauses geschlossen.

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