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Montag MO 8 Jänner 2018
Programm, sortiert nach Interpreten

Friederike Heumann © Dorothee Falke

Resonanzen: Stylus Phantasticus / Lefilliâtre / Heumann

In ihren europaweit gelesenen Romanen propagierte Madeleine de Scudéry eine neue Ethik der Geschlechterbeziehungen. Mit ihrem Engagement für Rechte und Bildung der Frau war sie ihrer Zeit weit voraus und vermaß den «Pays de Tendre», ein imaginäres ‹Land der Zärtlichkeit›, in dem Liebesfreundschaft die Tyrannei der Ehe gestürzt hatte, mit preziösen Schritten. Scudérys 1654 publizierte «Carte de Tendre», eine Art Schatzkarte für kultivierte Herzensbrecher, wurde zur idealen Seelenlandschaft aller gebildeten Französinnen.

Freitag, 26. Jänner 2018, 19.30 Uhr

Ernst Molden & Der Nino aus Wien © Dietmar Lipkovich

Ernst Molden & Der Nino aus Wien

Ernst Molden und Der Nino aus Wien widmen sich dem Kanon des klassischen Austropop. In «Unser Österreich» interpretieren sie die wichtigsten Songs von Falco, Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Sigi Maron und Helmut Qualtinger & André Heller auf entschlackte und respektvolle Weise. Für dieses Konzert suchen die beiden Songwriter nach Wiederentdeckungen und fügen auch einige ihrer eigenen Songs zu diesem unterhaltsamen «Great Austrian Songbook» hinzu.

Donnerstag, 19. April 2018, 19.30 Uhr

Brad Mehldau Trio © Michael Wilson

Brad Mehldau Trio

Trotz zahlreicher Solo- und Nebenprojekte, die in Fusion, Klassik und Pop hineinreichen, ist sein langjähriges Trio mit Larry Grenadier und Jeff Ballard immer noch das künstlerische Zentrum von Brad Mehldau. Wie kein anderer schafft er es, im Trioformat komplexe Musik sinnlich klingen zu lassen. Das Brad Mehldau Trio versteht es, die Stille als konstitutives Element zu nutzen. Die Pausen im narrativen Fluss sind beinah wichtiger als die gesetzten Noten. «Ich mag ihn, weil er aus dem Nichts kommt und Stücke in eine neue Dimension führen kann», sagte Saxophonlegende Wayne Shorter einst über Brad Mehldau. Das gilt immer noch.

Freitag, 18. Mai 2018, 19.30 Uhr

Savina Yannatou & Primavera en Salonico

Musik kennt keine Grenzen. Das belegt auf eindrucksvolle Weise Savina Yannatous Projekt «Songs of Thessaloniki». Die griechische Sängerin mit der Stimme, die mit Engeln und Nachtigallen verglichen wurde, zeichnet hier ein faszinierendes Bild ihrer Heimatstadt, die man früher das Jerusalem des Balkans nannte. Verschiedene Religionen und Ethnien prägten die wechselvolle Geschichte der Stadt. Griechen, Sepharden, Türken, Bulgaren, Serben, Armenier und Pontosgriechen machten jeweils ihre eigene Musik, der Yannatou gemeinsam mit ihrem Ensemble Primavera en Salonico einfühlsam nachspürt.

Mittwoch, 25. April 2018, 19.30 Uhr

Mariza

Längere Zeit galt der Fado in Portugal als verstaubt. Mariza hat die dicke Staubschicht, die sich auf Portugals melancholischer Volksmusik abgelagert hatte, mit ihrer sanft schmelzenden Stimme weggehaucht. Von Anfang an hat sie, wie sie meint, einfach nur Musik gemacht, daher sah sie auch kein Problem darin, Elemente aus Gospel, Jazz, Pop, Bossa Nova oder Flamenco zu integrieren.

Donnerstag, 17. Mai 2018, 21.00 Uhr

Wiener Konzerthaus
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